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Sa, 08:33 Uhr
20.10.2007

Auftakt nach Maß

Nordhausen/Braunlage (nnz). Die Harzer Wölfe haben einen glanzvollen Auftakt in die Regionalliga Nord-Ost hingelegt.


Im Derby gegen die EC Wedemark Farmers gaben sich die Harzer keine Blöße und siegten deutlich mit 10:1 (4:0, 4:0, 2:1). Kurios, dass die Wedemarker im ersten Drittel in den Trikots der WSV-Eishexen spielen mussten, ihre eigenen Trikots trafen erst nach Spielbeginn in Braunlage ein.

Jubel (Foto: nnz) Jubel (Foto: nnz)
Viel Grund zum Jubeln: Peter Westerkamp (links) auf dem Weg zu seinen bereits feiernden Mannschaftkameraden

Praktisch entschieden war die Partie vor gut 800 begeisterten Zuschauern bereits nach etwas mehr als sechs Minuten. Die Wölfe legten zu Beginn ein Höllentempo vor, dem die Wedemarker nicht gewachsen waren. Der glänzend agierende Alexander Deibert besorgte in der vierten Minute die Führung. Der ebenfalls hervorragend aufgelegte Peter Westerkamp erhöhte kurz darauf (6.). Als wenige Sekunden später wieder Deibert erfolgreich war, gab es von den Rängen bereits stehende Ovationen. Auch in der Folge blieb den Wedemarkern keine Zeit zum Verschnaufen, doch erst in der 19. Minute schlug es erneut im von Stephan Miskovic gehüteten Kasten ein. Erneut Deibert war erfolgreich und machte somit seinen Hattrick perfekt.

Das ungleiche Duell setzte sich im zweiten Spielabschnitt fort. „Wir wurden von Braunlage förmlich überrannt. Das war ein Klassen-Unterschied“, bekannte nach der Partie auch der Wedemarker Coach Peter Willmann. Selbst eine lange doppelte Unterzahl brachten die Wölfe problemlos über die Runden. Nur Miskovic hatten es die Farmers zu verdanken, dass der Rückstand letztlich erträglich blieb. Doch bei den Treffern von Marc Garthe (30.), Westerkamp (32.) und Stefan Bilstein (36.) war auch der Farmers-Keeper machtlos. Sichtbar erleichtert feierte kurz darauf auch Stephan Hiendlmeyer sein erstes Punktspieltor für die Wölfe, hatte er doch zuvor zwei dicke Chancen ausgelassen. Den Schlusspunkt im Mitteldrittel bildete ein rassiger Faustkampf zwischen Westerkamp und Bahne Zander, bei dem Schiedsrichter Andreas Fuchs Gnade vor Recht walten ließ und beide Akteure nur mit kleinen Strafen belegte.

Auch den Schlussabschnitt bestimmten die Wölfe nach Belieben. Deibert markierte sein viertes Tor (46.), ehe Tobias Bannach im Harzer Tor doch noch hinter sich greifen musste. Zuvor nur bei zwei Breaks gefordert und dort hellwach, überwand Ronny Schubert den Wölfe-Keeper. Der Schlusspunkt des Abends blieb aber den Gastgebern vorbehalten, Bilstein machte das Ergebnis zweistellig.

„Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Von der ersten Minute an haben wir Druck gemacht, auch die dritte Reihe hat einen starken Job abgeliefert“, freute sich Dirk Heckmann nach der Partie. Der Wölfe-Coach weiter: „Ein gutes Spiel von uns, viele Tore und eine Kampfeinlage: Die Zuschauer haben heute einiges geboten bekommen.“ Zufrieden war auch Wölfe-Kapitän Alexander Deibert. Nicht nur wegen seiner vier Tore, sondern vor allem wegen dem gesamten Auftreten der Mannschaft: „Das war ein super Auftakt. In der Vorbereitung sind wir mehrmals im ersten Drittel überrannt worden, diesmal haben wir den Spieß umgedreht. Wir wollten den Sieg unbedingt.“
Autor: nnz

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