Do, 15:31 Uhr
18.10.2007
Entscheidung in 24 Stunden
Nordhausen (nnz). Derzeit ist Rechtsanwalt Jürgen Metz in seiner Erfurter Kanzlei damit beschäftigt, die Vertragsentwürfe für die Transfergesellschaft der insolventen Bike Systems GmbH auszuarbeiten. Was da genau drin steht? Wir kennen die Antwort.
Die geplante Transfergesellschaft für die 130 Mitarbeiter des Nordhäuser Fahrradbauers Bike Systems kann am 1. November starten (siehe nnz-Archiv). Sowohl der Insolvenzverwalter als auch der Anwalt des Betriebsrates haben sich grundsätzlich geeignet, sagte Rechtsanwalt Jürgen Metz der nnz. Aus der Insolvenzmasse stellt Verwalter Wolfgang Wutzke 900.000 Euro zur Verfügung. Damit sollen die Weiterbildung und Umschulung der Mitarbeiter acht Monate lang finanziert werden. Danach wolle die Landesentwicklungsgesellschaft helfend wirken. Mit Arbeitsplatzangeboten zum Beispiel.
Indes gehen Gespräche mit Interessenten zur Übernahme des Unternehmens nach Informationen der nnz weiter. Die Ausführungen von Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) im Thüringer Landtag zur Seriosität von Interessenten, mit denen Metz Gespräche führt, wurmen den Rechtsanwalt des Betriebsrates mächtig. Herr Reinholz ist inkompetent, so Metz. Der Minister könne überhaupt nicht wissen, wer die beiden Interessenten seien.
Seiner Meinung nach zeichnen sie sich durch ein Höchstmaß an Seriosität aus, wollen in Nordhausen unter anderem Fahrräder produzieren und hätten ihm – Metz – gegenüber ihr Vorhaben dezidiert begründet. Und Metz geht weiter. Der Insolvenzverwalter hat den Herren Unterlagen zukommen lassen. Dazu gehören die komplette Inventarliste sowie die anonymisierten Personallisten, damit sich die Interessenten zu diesem Kostenblock eine Vorstellung machen können.
In den nächsten 24 Stunden wird es im Vorstand eines Interessenten eine abschließende Gesprächsrunde geben. Dann wird entschieden. Die nnz wird weiter berichten.
Autor: nnzDie geplante Transfergesellschaft für die 130 Mitarbeiter des Nordhäuser Fahrradbauers Bike Systems kann am 1. November starten (siehe nnz-Archiv). Sowohl der Insolvenzverwalter als auch der Anwalt des Betriebsrates haben sich grundsätzlich geeignet, sagte Rechtsanwalt Jürgen Metz der nnz. Aus der Insolvenzmasse stellt Verwalter Wolfgang Wutzke 900.000 Euro zur Verfügung. Damit sollen die Weiterbildung und Umschulung der Mitarbeiter acht Monate lang finanziert werden. Danach wolle die Landesentwicklungsgesellschaft helfend wirken. Mit Arbeitsplatzangeboten zum Beispiel.
Indes gehen Gespräche mit Interessenten zur Übernahme des Unternehmens nach Informationen der nnz weiter. Die Ausführungen von Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) im Thüringer Landtag zur Seriosität von Interessenten, mit denen Metz Gespräche führt, wurmen den Rechtsanwalt des Betriebsrates mächtig. Herr Reinholz ist inkompetent, so Metz. Der Minister könne überhaupt nicht wissen, wer die beiden Interessenten seien.
Seiner Meinung nach zeichnen sie sich durch ein Höchstmaß an Seriosität aus, wollen in Nordhausen unter anderem Fahrräder produzieren und hätten ihm – Metz – gegenüber ihr Vorhaben dezidiert begründet. Und Metz geht weiter. Der Insolvenzverwalter hat den Herren Unterlagen zukommen lassen. Dazu gehören die komplette Inventarliste sowie die anonymisierten Personallisten, damit sich die Interessenten zu diesem Kostenblock eine Vorstellung machen können.
In den nächsten 24 Stunden wird es im Vorstand eines Interessenten eine abschließende Gesprächsrunde geben. Dann wird entschieden. Die nnz wird weiter berichten.

