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Fr, 10:32 Uhr
01.03.2002

Zuviel Leute im öffentlichen Dienst?

Nordhausen (nnz). Haben Sie nicht manchmal auch das Gefühl, dass in den Verwaltungen zu viele Menschen arbeiten? Wie es mit der Zahl der Beschäftigten wirklich aussieht, das hat die nnz erfahren.


Ende Juni 2001 waren im öffentlichen Dienst Thüringens rund 129.000 Beschäftigte (ohne Bundesbedienstete) tätig. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik rund 5.500 Personen bzw. 4 Prozent weniger als Ende Juni 2000. Damit setzte sich im Jahr 2001 die Tendenz des Stellenabbaus im öffentlichen Dienst fort. Ein Drittel des Rückganges ist auf die geringere Anzahl von ABM-Kräften zurückzuführen.

Am 30. Juni 2001 waren mit 84.000 Personen rund zwei Drittel aller Beschäftigten im öffentlichen Dienst Angestellte. 21 Prozent waren Beamte und Richter und 14 Prozent Arbeiter. Der Rückgang gegenüber dem 30.6.2000 beschränkte sich auf die Anzahl der Angestellten und Arbeiter, während die Anzahl der Beamten und Richter um 3 Prozent wuchs. Rund 44.000 Personen bzw. 34 Prozent aller Beschäftigten gingen einer Teilzeitarbeit nach. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten blieb gegenüber dem 30. Juni 2000 unverändert. Ende Juni 2001 arbeiteten über 3.000 Beschäftigte in Altersteilzeit, das entsprach einem Anstieg von 55 Prozent gegenüber dem 30. Juni 2000. Damit erhöhte sich der Anteil dieses Personenkreises an den Teilzeitbeschäftigten um 3 Prozentpunkte auf 8 Prozent. Am 30. Juni 2001 hatten 10.000 Beschäftigte bzw. 7,5 Prozent aller Beschäftigten im öffentlichen Dienst einen befristeten Arbeitsvertrag. Das war ein Viertel weniger als Mitte 2000.

Von den Beschäftigten im öffentlichen Dienst gehörten zur Jahresmitte 2001 rund 75.000 Personen zum Personal des Landes. Hier trat im Vergleich zum 30. Juni 2000 ein Rückgang um 2.000 Personen bzw. 3 Prozent ein. In den Gemeinden und Gemeindeverbänden waren 47.000 Personen beschäftigt. Das waren 3.300 Personen bzw. 7 Prozent weniger als am 30. Juni 2000.
Autor: nnz

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