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So, 15:44 Uhr
23.09.2007

Überzeugender Sieg

Nordhausen (nnz). Die NSV-Handballer ließen am Sonnabend im ersten Spiel der Landesligasaison gegen den HSV Sömmerda nichts anbrennen. Sechzig Minuten lang dominierten die Gastgeber das Spielgeschehen. Ein Bericht in der nnz von Steffen Neumann.


Bis zur Mitte der ersten Halbzeit gingen die Gäste aus Sömmerda das schnelle Tempo der Nordhäuser noch mit, dann schwanden den Gästen nach und nach die Kräfte. Erstaunlich blieb da nur noch festzustellen, dass die Nordhäuser trotz ihrer drückenden Überlegenheit immer wieder Gegentore kassierten, was auf eine lückenhafte Abwehr des NSV hindeutet.

Das Team der Nordhäuser war von Anfang an hochmotiviert, und Trainer Andreas Meyer kann auf eine geschlossen auftretende sowie auf allen Positionen gut aufgestellte Mannschaft zurückgreifen, in die sich auch Neuzugang Christoph Liebau nahtlos einfügte.

Nach etwa 15 Spielminuten hatte in der Nordhäuser Ballspielhalle kaum einer mehr Zweifel am Sieg des NSV und der Vorsprung von 15:10 sprach eine deutliche Sprache. Bis zur Halbzeit war das Flaggschiff des Nordhäuser Handballs in sehr gutem Fahrwasser. Angriffskombinationen liefen ab wie im Lehrbuch, Würfe auf das Tor des Gegners kamen präzise und ließen den Sömmerdaer Torleuten wenig Raum, sich auszuzeichnen. Dies gelang jedoch dem Nordhäuser Keeper Sören Ahlert, der mit Glanzparaden eine Reihe Sömmerdaer Möglichkeiten vereitelte.

Der Pausenstand von 23:16 für den NSV ließ auf ein sicheres Spiel des NSV schließen. Nach der Halbzeit nahmen die Nordhäuser zunächst das Tempo aus der Begegnung und überzeugten durch Kombinationsspiel und sichere Torwürfe. Auch schnelle Gegenangriffe vor allem über die linke Seite durch Marcel Effenberger fielen als positiv auf. Mit dem Sieben-Tore-Vorsprung der Nordhäuser wurden die Gäste auf Abstand gehalten 32:25, 45. Spielminute). Doch auch Sömmerda nutze die sich bietenden Chancen und kam ebenfalls stark über die Außenpositionen zum Torerfolg.

Gegen Mitte der zweiten Hälfte traten immer wieder kleinere Ruppigkeiten in der Partie auf, in deren Folge zwei Sömmerdaer in der 48. Minute das rote Ticket unter die Dusche entgegen nehmen mussten. Die Disqualifikationen der Sömmerdaer Jensel und Jacobi dezimierte die Gäste auffallend und ließ die Nordhäuser nun noch gezielter zu Werke gehen.

Dass der NSV dafür bekannt ist, in der heimischen Halle oftmals um die 40 Tore zu erzielen und Nordhausen auf eigenem Parkett eine Macht ist, wusste auch der Gegner. Trotzdem nutzte Sömmerda seine sich bietenden Gelegenheiten immer wieder aus, und Sören Ahlert musste zu oft hinter sich greifen. So konnte der HSV trotz der roten Karten in den letzten zehn Minuten der Begegnung sieben Tore erzielen.

Dennoch bleibt der Sieg der Nordhäuser unangefochten und stark. Der Endstand von 41:34 ist ein beredtes Zeichen der Nordhäuser Angriffsstärke. Nach dem ersten Sieg der Saison in der heimischen Ballspielhalle steht am kommenden Wochenende eine Auswärtspartie des NSV an. Die Mannschaft tritt dann beim VfB TM Mühlhausen 09 an. Auch hier werden zwei Punkte anvisiert.

NSV: Scholz, Ahlert, Kühne (1), Fuhrmann (10), Spieß (1), Beßin (7), Bialkowski (5), Gehr (1), Flötling (2), Holznagel (5), Effenberger (3), Meitzner (3) Liebau (3)
Einschwörung vor dem Spiel (Foto: F. Ollech)
Gute Stimmung in der Halle (Foto: F. Ollech)
Alle hatten Spaß (Foto: F. Ollech)
Christoph Liebau und David Meitzner (Foto: F. Ollech)
Steffen Fuhrmann nicht zu stoppen (Foto: F. Ollech)
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel (Foto: F. Ollech)
Autor: nnz

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