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Do, 06:45 Uhr
20.09.2007

nnz-Rückspiegel: Tränen, Krach und Funk

Nordhausen (nnz). Im Nordhäuser Stadtrat wird nicht nur gelacht oder Politik gemacht, es wird auch schon mal geweint. Am 20. September 2006 war soweit. Was noch an diesem Tag in der nnz zu lesen war, das haben wir noch einmal zusammengefasst.


Abschied und Beginn
Tränen flossen heute im Nordhäuser Stadtrat. Es waren Tränen des Abschieds eines Mannes, der über mehr als 16 Jahre die Entwicklung dieser Stadt mitbestimmt hatte. Die 21. Sitzung des Nordhäuser Stadtrates war eine der besonderen Art. Mit ihr ging eine Ära zu Ende, die des Dietrich Beyse (CDU). Auch seine letzte Sitzung hatte der Bau- und Wirtschaftsdezernent nicht versäumt. Den Mitgliedern des Stadtrates hatte er es war seine letzte dienstliche Mitteilung den aktuellen Stand für den Entwurf des Flächennutzungsplanes mitgeteilt... ausführlich im nnz-Archiv


Vier Jahre
Vor vier Jahren hatte es im Nordhäuser Stadtrat einen Beschluß gegeben, in dem Landrat Joachim Claus (CDU) aufgefordert wurde, den Landkreis als Gesellschafter in die Parkhaus- und Bädergesellschaft einzubringen. Hintergrund war damals die Tatsache, dass die Sollstedter Schwimmhalle in das Eigentum des Landkreises übergegangen war. Es sollte mit der Beteiligung am Badehaus in Nordhausen so zusagen eine Art Gleichbehandlung hergestellt werden. In den zurückliegenden Tagen, also nach vier Jahren, antwortete das Landratsamt negativ. Aufgrund der desolaten Finanzsituation könne man sich eine Beteiligung nicht leisten, der würde das Landesverwaltungsamt auch überhaupt nicht zustimmen, soll Claus an das Nordhäuser Rathaus geschrieben haben.


Krach bis 1 Uhr
In den Anfragen der Stadträte hatte Helmut Bornkessel wie (fast) immer eine Anfrage. Es ging ihm um die vielen Feste in der Stadt, vor allem auf dem Petersberg und dem damit verbundenen Lärm. Der würde viele alte Menschen stören, vor allem aber nachts nicht schlafen lassen. Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) kennt das Problem, auf seinem Schreibtisch häufen sich die einzelnen oder kollektiven Beschwerden... ausführlich im nnz-Archiv


Freier Funk für Neustadt
In Neustadt gibt es seit Jahren einen Golfpark. Elitäres Gehabe, sagen die einen, bei uns kann jeder mitmachen, die anderen. Wie dem auch sei, der Verein hat in den zurückliegenden Jahren viel für die Verbesserung des Areals der ehemaligen Gärtnerei getan. Und natürlich auch für das Hobby seiner Mitglieder, von denen die wenigsten im Kurort selbst zu Hause sind. Von der Gärtnerei ist nicht mehr allzu viel übrig geblieben, außer der Schornstein, der mitten in der Landschaft steht. An den soll nun eine Mobilfunkantenne montiert werden. Der Mobilfunkanbieter E-Plus will sein Versorgungsnetz in der Region verbessern. Und so hat der Golfpark Neustadt/Harz e.V. den Schornstein an E-Plus vermietet. Das sichert Einnahmen, macht aus dem ungeliebten Ding nun ein lukratives Geschäft... ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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