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Mi, 16:17 Uhr
27.02.2002

Produktion an kostengünstigem Standort

Nordhausen (nnz). Die Eckes AG in Niederolm, zu der auch die Nordbrand Nordhausen GmbH gehört, plant das Ende der Produktion in Niederolm. Über die Auswirkungen für den Nordhäuser Standort informiert Sie wie immer die nnz.


Die Eckes Spirituosen und Wein GmbH beabsichtigt, die Herstellung und Abfüllung aller deutschen Eckes-Spirituosen im Werk Nordhausen zu konzentrieren. In einer Betriebsversammlung am 26. Februar erklärte die Geschäftsleitung diesen Schritt für notwendig, um den Herausforderungen des sehr schwierigen Spirituosenmarktes in Deutschland kostenmäßig gerecht zu werden. Falls Vorstand und Aufsichtsrat der Eckes AG dieser Empfehlung zustimmen, geht eine langjährige Tradition der Spirituosenproduktion in Nieder-Olm zu Ende. Die Produktionsmenge in Nieder-Olm ist nach dem letzten Höhepunkt mit mehr als 70 Millionen Flaschen unmittelbar nach der Wiedervereinigung, auch durch schon erfolgte Teilverlagerungen in das kostengünstigere Werk Nordhausen, kontinuierlich auf zuletzt knapp 15 Millionen Flaschen gesunken.

Da es sich zudem in den letzten drei Jahren als unmöglich erwiesen hat, innerhalb und auch außerhalb der Eckes-Gruppe zusätzliche Produktions- und/oder Abfüllmengen für die nur noch mit weniger als 30 Prozent ausgelasteten Anlagen zu finden, ist die Konzentration auf ein Werk betriebswirtschaftlich zwingend. Unter Berücksichtigung aller Faktoren ist Nordhausen der kurz- und langfristig kostengünstigere Standort.

Durch die Schließung betroffen würden voraussichtlich 45 Arbeitsplätze. Die Geschäftsleitung der Eckes Spirituosen und Wein GmbH ist zuversichtlich, sämtlichen Mitarbeitern, denen Eckes dann keine Beschäftigung mehr bieten kann, bei möglichst großer Flexibilität übergangslos alternative Arbeitsplätze bei anderen Unternehmen, auch im regionalen Umfeld, vermitteln zu können. Der Gesamtstandort Nieder-Olm als Stammsitz der Eckes-Gruppe wird von dieser Entscheidung nicht berührt.
Autor: nnz

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