Di, 10:18 Uhr
04.09.2007
Trend zu Flugreisen ungebrochen
Nordhausen (js) Der Luftverkehr in Deutschland steht vor einem neuen Rekord. nnz zu den neuesten Ergebniszahlen
Der Luftverkehr in Deutschland steuert auf ein Rekordjahr zu: Im ersten Halbjahr wurden 43,9 Millionen abfliegende Passagiere auf den deutschen Flughäfen gezählt. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 sei dies ein Anstieg um 2,1 Millionen oder 5,1 Prozent. Die meisten Flüge gingen ins Ausland, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl der Inlandspassagiere nahm im selben Zeitraum um 2,7 Prozent auf 11,6 Millionen zu.
Das von Passagieren aus Deutschland am häufigsten angeflogene Land Spanien zählte 5,0 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent. Erstmals seit fünf Jahren erreichten allerdings weder die Balearen (minus 1,0 Prozent) noch die Kanaren (minus 4,1 Prozent) das Niveau des Vorjahres.
Zweistellig zulegen konnten dagegen die Nachbarländer Österreich und die Schweiz mit jeweils 1,3 Millionen Fluggästen aus Deutschland und einem Plus von 10,3 beziehungsweise 12,0 Prozent. Geringere Zuwachsraten gab es bei den Zahlen von deutschen Flugreisen nach Großbritannien (plus 0,1 Prozent), Italien (plus 1,6 Prozent), Türkei (plus 6,1 Prozent), Frankreich (plus 7,8 Prozent) und Griechenland (plus 6,1 Prozent).
Die USA als das bedeutendste Zielland außerhalb Europas konnten ein Plus von 9,6 Prozent auf 2,2 Millionen Fluggäste erreichen. Für Kanada (minus 0,1 Prozent) und die Dominikanische Republik (minus 1,6 Prozent) ging die Nachfrage dagegen zurück.
Nach Afrika flogen mit 1,3 Millionen Passagieren aus Deutschland 8,4 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2006. Dieses Plus ist den Angaben zufolge auf das beliebte Reiseland Ägypten (0,6 Millionen, plus 18,3 Prozent) zurückzuführen. Auch Südafrika legte leicht um 0,5 Prozent zu. Dagegen lag Tunesien unter dem Vorjahresergebnis (minus 9,8 Prozent).
Den stärksten Zuwachs unter den Kontinenten erreichte Asien mit plus 9,9 Prozent auf 2,9 Millionen Passagiere. Erstmals landeten dabei in den Vereinigten Arabischen Emiraten (plus 25,7 Prozent) mehr Fluggäste aus Deutschland als in China (ohne Hongkong - plus 15,8 Prozent). Hintergrund ist das starke Wachstum des Flughafens Dubai. Beide Länder kamen auf jeweils knapp 0,4 Millionen Passagiere aus Deutschland. Auch nach Indien (plus 13,4 Prozent) starteten deutlich mehr Menschen von deutschen Flughäfen aus.
Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat unterdessen steigende Buchungen für den Herbsturlaub beobachtet. Gegen Ende der Sommerschulferien buchten deutlich mehr Bundesbürger einen Herbsturlaub als sonst, sagte Verbandspräsident Klaus Laepple der "Bild"-Zeitung. Diesen Trend begründete der Touristikexperte mit dem schlechten Wetter in Deutschland: Viele buchen, weil das Wetter an Nord- und Ostsee so bescheiden war." Schon jetzt seien viele Sonnenziele ausgebucht, sagte er der Zeitung.
Autor: jsDer Luftverkehr in Deutschland steuert auf ein Rekordjahr zu: Im ersten Halbjahr wurden 43,9 Millionen abfliegende Passagiere auf den deutschen Flughäfen gezählt. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 sei dies ein Anstieg um 2,1 Millionen oder 5,1 Prozent. Die meisten Flüge gingen ins Ausland, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl der Inlandspassagiere nahm im selben Zeitraum um 2,7 Prozent auf 11,6 Millionen zu.
Das von Passagieren aus Deutschland am häufigsten angeflogene Land Spanien zählte 5,0 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent. Erstmals seit fünf Jahren erreichten allerdings weder die Balearen (minus 1,0 Prozent) noch die Kanaren (minus 4,1 Prozent) das Niveau des Vorjahres.
Zweistellig zulegen konnten dagegen die Nachbarländer Österreich und die Schweiz mit jeweils 1,3 Millionen Fluggästen aus Deutschland und einem Plus von 10,3 beziehungsweise 12,0 Prozent. Geringere Zuwachsraten gab es bei den Zahlen von deutschen Flugreisen nach Großbritannien (plus 0,1 Prozent), Italien (plus 1,6 Prozent), Türkei (plus 6,1 Prozent), Frankreich (plus 7,8 Prozent) und Griechenland (plus 6,1 Prozent).
Die USA als das bedeutendste Zielland außerhalb Europas konnten ein Plus von 9,6 Prozent auf 2,2 Millionen Fluggäste erreichen. Für Kanada (minus 0,1 Prozent) und die Dominikanische Republik (minus 1,6 Prozent) ging die Nachfrage dagegen zurück.
Nach Afrika flogen mit 1,3 Millionen Passagieren aus Deutschland 8,4 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2006. Dieses Plus ist den Angaben zufolge auf das beliebte Reiseland Ägypten (0,6 Millionen, plus 18,3 Prozent) zurückzuführen. Auch Südafrika legte leicht um 0,5 Prozent zu. Dagegen lag Tunesien unter dem Vorjahresergebnis (minus 9,8 Prozent).
Den stärksten Zuwachs unter den Kontinenten erreichte Asien mit plus 9,9 Prozent auf 2,9 Millionen Passagiere. Erstmals landeten dabei in den Vereinigten Arabischen Emiraten (plus 25,7 Prozent) mehr Fluggäste aus Deutschland als in China (ohne Hongkong - plus 15,8 Prozent). Hintergrund ist das starke Wachstum des Flughafens Dubai. Beide Länder kamen auf jeweils knapp 0,4 Millionen Passagiere aus Deutschland. Auch nach Indien (plus 13,4 Prozent) starteten deutlich mehr Menschen von deutschen Flughäfen aus.
Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat unterdessen steigende Buchungen für den Herbsturlaub beobachtet. Gegen Ende der Sommerschulferien buchten deutlich mehr Bundesbürger einen Herbsturlaub als sonst, sagte Verbandspräsident Klaus Laepple der "Bild"-Zeitung. Diesen Trend begründete der Touristikexperte mit dem schlechten Wetter in Deutschland: Viele buchen, weil das Wetter an Nord- und Ostsee so bescheiden war." Schon jetzt seien viele Sonnenziele ausgebucht, sagte er der Zeitung.


