Mo, 10:19 Uhr
03.09.2007
Alter und Geborgenheit
Nordhausen (nnz). Das gemeinsame Projekt Wohnen in Geborgenheit stellen die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) und der Kreisverband Nordhausen der Volkssolidarität morgen ab 14 Uhr in Nordhausen-Salza, Zuckerweg 3/3a bei einem Tag der offenen Tür vor. Die nnz konnte sich schon heute einen Überblick verschaffen.
Sowohl die SWG als auch die Volkssolidarität würden mit diesem Angebot für Ältere Neuland betreten, sagten SWG-Geschäftsführerin Carola Franke und Volkssolidaritäts-Kreisgeschäftsführer Klaus Kästner.
Es geht darum, dass ältere Menschen nicht unbedingt ins Heim müssen, wenn sie pflegebedürftig werden, aber trotzdem Hilfe bei den Alltagsverrichtungen bekommen wie auch soziale Angebote. Die größtmögliche Selbstständigkeit im gewohnten Umfeld außerhalb eines Heimes steht dabei im Vordergrund , so umschreibt Kästner das Ziel des Projektes, das erstmals im sanierten Wohnblock in Salza umgesetzt wird, denn hier sind bereits 70 Prozent unserer Mieter Senioren, sagte Frau Franke. Auch wer in anderen Stadtteilen Nordhausens wohne, könne bei der Bereitschaft zum Umzug die Leistungen der Volkssolidarität am Zuckerweg in Anspruch nehmen.
Das Gebäude sei dafür bestens geeignet, sei doch jede Wohnung ebenerdig vom Fahrstuhl aus erreichbar, der Zugang zum Haus sei Senioren- und Rollstuhlgerecht, derzeit würden auf Wunsch der Mieter die Bäder in den Wohnungen entsprechend umgebaut, wie auch der Garten, der bis zum Frühjahr barrierefrei zu erreichen sein wird. Hinzu komme als Vorteil die relativ günstige Miete - die bei einer 1-Raum-Wohnung bei 110 bis 120 Euro kalt liege.
Die Pflegeleistungen - soweit sie gewünscht seien - würden von der Volkssolidarität erbracht. Kästner: Aktuell haben wir dazu einen Pflegedienst als Vertragspartner gebunden. Wer von den Bewohnern bereits einen Pflegedienst gebunden hat, muss unser Angebot natürlich nicht in an Anspruch nehmen. Darüber hinaus werde auf Wunsch ein Hausnotruf in der Wohnung installiert Folgen sollen ein gemeinsamer Club- und Speiseraum, ein Arztzimmer, sowie u.a. - und bei genügend Nachfrage - ein Schwesternzimmer für das medizinische Personal, das dann ständig vor Ort wäre und ein Sportraum.
In punkto Freizeit und Kultur plane man Kaffee- und Teenachmittage, Vorträge, Sport und Spiel sowie Tanz und Unterhaltung und darüber hinaus die Geburtstagsfeier des Monats, sagte der Volkssolidarität-Geschäftsführer. All diese Angebote würden möglich sein, weil die Volkssolidarität auf ein breites Netz ehrenamtlicher Helfer zurückgreifen könnte.
Frau Franke betonte, dass von den gemeinsamen Plänen mit der Volkssolidarität die bestehenden Mietverträge, selbst ohne Inanspruchnahme der Leistungen der Volkssolidarität unberührt bleiben.
Autor: nnzSowohl die SWG als auch die Volkssolidarität würden mit diesem Angebot für Ältere Neuland betreten, sagten SWG-Geschäftsführerin Carola Franke und Volkssolidaritäts-Kreisgeschäftsführer Klaus Kästner.
Es geht darum, dass ältere Menschen nicht unbedingt ins Heim müssen, wenn sie pflegebedürftig werden, aber trotzdem Hilfe bei den Alltagsverrichtungen bekommen wie auch soziale Angebote. Die größtmögliche Selbstständigkeit im gewohnten Umfeld außerhalb eines Heimes steht dabei im Vordergrund , so umschreibt Kästner das Ziel des Projektes, das erstmals im sanierten Wohnblock in Salza umgesetzt wird, denn hier sind bereits 70 Prozent unserer Mieter Senioren, sagte Frau Franke. Auch wer in anderen Stadtteilen Nordhausens wohne, könne bei der Bereitschaft zum Umzug die Leistungen der Volkssolidarität am Zuckerweg in Anspruch nehmen.
Das Gebäude sei dafür bestens geeignet, sei doch jede Wohnung ebenerdig vom Fahrstuhl aus erreichbar, der Zugang zum Haus sei Senioren- und Rollstuhlgerecht, derzeit würden auf Wunsch der Mieter die Bäder in den Wohnungen entsprechend umgebaut, wie auch der Garten, der bis zum Frühjahr barrierefrei zu erreichen sein wird. Hinzu komme als Vorteil die relativ günstige Miete - die bei einer 1-Raum-Wohnung bei 110 bis 120 Euro kalt liege.
Die Pflegeleistungen - soweit sie gewünscht seien - würden von der Volkssolidarität erbracht. Kästner: Aktuell haben wir dazu einen Pflegedienst als Vertragspartner gebunden. Wer von den Bewohnern bereits einen Pflegedienst gebunden hat, muss unser Angebot natürlich nicht in an Anspruch nehmen. Darüber hinaus werde auf Wunsch ein Hausnotruf in der Wohnung installiert Folgen sollen ein gemeinsamer Club- und Speiseraum, ein Arztzimmer, sowie u.a. - und bei genügend Nachfrage - ein Schwesternzimmer für das medizinische Personal, das dann ständig vor Ort wäre und ein Sportraum.
In punkto Freizeit und Kultur plane man Kaffee- und Teenachmittage, Vorträge, Sport und Spiel sowie Tanz und Unterhaltung und darüber hinaus die Geburtstagsfeier des Monats, sagte der Volkssolidarität-Geschäftsführer. All diese Angebote würden möglich sein, weil die Volkssolidarität auf ein breites Netz ehrenamtlicher Helfer zurückgreifen könnte.
Frau Franke betonte, dass von den gemeinsamen Plänen mit der Volkssolidarität die bestehenden Mietverträge, selbst ohne Inanspruchnahme der Leistungen der Volkssolidarität unberührt bleiben.


