Fr, 09:00 Uhr
22.02.2002
Bullen und Bären im nnz-Aktien-Tipp
Nordhausen/Frankfurt (nnz). Die nnz bietet in lockerer Folge Analysen und Markteinschätzungen an. Das Material wird nnz von der Helaba zur Verfügung gestellt. Heute: 22.2.2002
Amerika hoch, Amerika runter, gestern hatten wir sogar im Tagesverlauf eine Berg- und Talfahrt ohne gleichen. Am Ende schlossen die Märkte schwach und wieder war die letzte Handelstunde ausschlaggebend. Insbesondere Technologiewerte standen erneut unter Druck. Intel war der größte Tagesverlierer im Dow Jones. Der Dow Jones 30 Index verlor 1,07 Prozent auf 9.834,68 Punkte, während der breiter angelegte S&P 500 Index um 1,55 Prozent auf 1.081,00 Zähler nachgab. Die Angst der Anleger ist immer noch im Markt und kam nach nur einem Tag Pause erneut zurück. Ich sehe den Mittwoch nun lediglich als technische Reaktion an. Am meisten Federn musste die Technologiebörse Nasdaq hinnehmen. Der technologielastige Nasdaq Composite Index fiel um 3,34 Prozent auf 1.716,34 Punkte. Das Handelsvolumen war mit 1,8 Milliardenumgesetzten Aktien überdurchschnittlich hoch. Wobei die Marktbreite deutlich negativ war: 2.313 Verlierer standen 1.183 Gewinnern gegenüber.
Auch an den deutschen Aktienmärkten kam es gestern zu einer sehr volatilen tendenzlosen Sitzung. Nach anfänglichem positiven Start musste der Dax bis in die Nachmittagsstunden Federn lassen und fiel wieder Richtung Schlusskurs des Vortages. Erst mit Eröffnung der amerikanischen Märkte konnte der Dax wieder zulegen und schloss mit 4850,73 Punkten in der Nähe seiner Tageshöchststände. Die Widerstandszone von 4870 Punkten wurde aber zu keiner Zeit überschritten. Mit der ersten Helaba Indikation heute morgen liegen wir erneut in der Nähe der gestrigen Tiefstkurse. Ich könnte mir nach der Enttäuschung in den amerikanischen Märkten von gestern einen erneuten Test der Unterstützung bei 4730 Punkten im Dax für heute vorstellen. Ich kann mir heute auch gut vorstellen, dass viele Leute die gestern gekauft haben, heute zum Wochenende wieder aus ihren Positionen heraus wollen. Die Anleger sind immer noch sehr nervös und die Angst der Anleger kann zu Überreaktionen führen.
Jörg Dechert, Aktienhandel
Autor: nnz
Amerika hoch, Amerika runter, gestern hatten wir sogar im Tagesverlauf eine Berg- und Talfahrt ohne gleichen. Am Ende schlossen die Märkte schwach und wieder war die letzte Handelstunde ausschlaggebend. Insbesondere Technologiewerte standen erneut unter Druck. Intel war der größte Tagesverlierer im Dow Jones. Der Dow Jones 30 Index verlor 1,07 Prozent auf 9.834,68 Punkte, während der breiter angelegte S&P 500 Index um 1,55 Prozent auf 1.081,00 Zähler nachgab. Die Angst der Anleger ist immer noch im Markt und kam nach nur einem Tag Pause erneut zurück. Ich sehe den Mittwoch nun lediglich als technische Reaktion an. Am meisten Federn musste die Technologiebörse Nasdaq hinnehmen. Der technologielastige Nasdaq Composite Index fiel um 3,34 Prozent auf 1.716,34 Punkte. Das Handelsvolumen war mit 1,8 Milliardenumgesetzten Aktien überdurchschnittlich hoch. Wobei die Marktbreite deutlich negativ war: 2.313 Verlierer standen 1.183 Gewinnern gegenüber.Auch an den deutschen Aktienmärkten kam es gestern zu einer sehr volatilen tendenzlosen Sitzung. Nach anfänglichem positiven Start musste der Dax bis in die Nachmittagsstunden Federn lassen und fiel wieder Richtung Schlusskurs des Vortages. Erst mit Eröffnung der amerikanischen Märkte konnte der Dax wieder zulegen und schloss mit 4850,73 Punkten in der Nähe seiner Tageshöchststände. Die Widerstandszone von 4870 Punkten wurde aber zu keiner Zeit überschritten. Mit der ersten Helaba Indikation heute morgen liegen wir erneut in der Nähe der gestrigen Tiefstkurse. Ich könnte mir nach der Enttäuschung in den amerikanischen Märkten von gestern einen erneuten Test der Unterstützung bei 4730 Punkten im Dax für heute vorstellen. Ich kann mir heute auch gut vorstellen, dass viele Leute die gestern gekauft haben, heute zum Wochenende wieder aus ihren Positionen heraus wollen. Die Anleger sind immer noch sehr nervös und die Angst der Anleger kann zu Überreaktionen führen.
Jörg Dechert, Aktienhandel

