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Mi, 11:59 Uhr
15.08.2007

In die Stadt hineintragen

Nordhausen (nnz). In der kommenden Woche ist es wieder soweit. In der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora treffen sich junge Menschen aus Rußland, Italien und Deutschland. Was sie dort machen werden, das hat die nnz erfahren.


Vom 20. August bis zum 2. September 2007 findet erneut ein Internationales Workcamp in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora statt. Auf Einladung des Vereins „Jugend für Dora e.V.“ werden 18 junge Erwachsene aus Russland, Italien und Deutschland zwei Wochen in Nordhausen zusammen leben und arbeiten.

Die Teilnehmenden werden sich intensiv mit der Geschichte des KZ Mittelbau-Dora auseinandersetzen. Neben der genauen Erkundung der Gedenkstätte in Nordhausen sollen auch verschiedene Standorte ehemaliger KZ-Außenlager besichtigt werden. So soll deutlich werden, dass das KZ Mittelbau ein Komplex aus insgesamt 40 Lagern war. Die Außenlager befanden sich zumeist mitten in den Ortschaften und waren von den Bewohnern gut einsehbar.

In der zweiten Projektwoche werden die Teilnehmer/innen vor allem in der Stadt Nordhausen anzutreffen sein. Hauptsächliches Anliegen des diesjährigen Workcamps ist es, mit den Bürgern Nordhausens in Kontakt zu kommen. Das Anliegen der Gedenkstätte soll in das städtische Leben getragen werden. In Gesprächen mit Nordhäusern sollen Fragen nach der Wiederholbarkeit von historischen Abläufen, nach dem Zusammenhang von Faschismus und Neofaschismus gestellt werden. Kann aus der Geschichte gelernt werden und was kann aus ihr gelernt werden?

Interessierte Bürger, die das Zusammentreffen und den Austausch mit den jungen Leuten nicht dem Zufall überlassen wollen, können sich in den kommenden Tagen unter der Telefonnummer 03631-4958-17 in der Gedenkstätte melden, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren.
Autor: nnz

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