Di, 14:55 Uhr
14.08.2007
Besuch bei der Polizei
Nordhausen (nnz). Womit werden Fingerabdrücke genommen? Wie sieht ein Polizeihund aus? Dürfen wir probesitzen im Polizeiauto? Auf diese Fragen bekamen die 16 Kinder aus der Westsahara heute Antworten. Und Platz im Streifenwagen war auch für sie.
Auf die deutsche Polizei waren die 16 Mädchen und Jungen aus der Westsahara sehr neugierig. Sie staunten über den Hubschrauber und den Einsatzwagen. Da wollten sie sich gern mal zur Probe reinsetzen. Als die Sirene ertönte, hielten sich die meisten lieber die Ohren zu.
Einen Polizeihund kannten die Kinder auch noch nicht. Einige hatten etwas Angst vor dem großen Schäferhund. Mit Hilfe ihres Dolmetschers erfuhren sie welche Aufgaben die Tiere bei der Polizei wahrnehmen können und wie sie zusammen mit ihrem Hundeführer leben.
Ein großer Spaß war das Abnehmen der Fingerabdrücke. Jedes Kind bekam eine Urkunde über den Besuch bei der Polizei mit dem Abdruck als Beweis. Kriminaloberkommissar Reiner Stranz hatte die alte Technik mit Stempelfarbe mitgebracht. Verbrecher werden längst modern per Scanner erfaßt.
Das Mittagessen für die Kinder organisierte ebenfalls die Polizei. Danach stand für sie die Jugendverkehrsschule mit ihrem Fahrradparcours zur Verfügung.
Sechs Wochen verbringen die Kinder aus den Lagern Algeriens in Deutschland. Der Besuch bei der Polizei war ein Höhepunkt ihres Aufenthaltes. Bis zum 25. August bleiben sie noch in Niedergebra. An diesem Freitag wollen sie sich bei allen Freunden und Unterstützern mit einem bunten Programm bedanken.
Viele Menschen aus der Region haben mitgeholfen, damit wieder Saharakinder zur Erholung nach Niedergebra kommen konnten. Viele junge Leute haben den Verein Salma unterstützt. Es war für Studenten auch möglich ein Praktikum zu absolvieren. Im nächsten Jahr sollen wieder Kinder eingeladen werden. Unterstützung, besonders finanzielle, ist sehr willkommen.
Autor: wfAuf die deutsche Polizei waren die 16 Mädchen und Jungen aus der Westsahara sehr neugierig. Sie staunten über den Hubschrauber und den Einsatzwagen. Da wollten sie sich gern mal zur Probe reinsetzen. Als die Sirene ertönte, hielten sich die meisten lieber die Ohren zu.
Einen Polizeihund kannten die Kinder auch noch nicht. Einige hatten etwas Angst vor dem großen Schäferhund. Mit Hilfe ihres Dolmetschers erfuhren sie welche Aufgaben die Tiere bei der Polizei wahrnehmen können und wie sie zusammen mit ihrem Hundeführer leben.
Ein großer Spaß war das Abnehmen der Fingerabdrücke. Jedes Kind bekam eine Urkunde über den Besuch bei der Polizei mit dem Abdruck als Beweis. Kriminaloberkommissar Reiner Stranz hatte die alte Technik mit Stempelfarbe mitgebracht. Verbrecher werden längst modern per Scanner erfaßt.
Das Mittagessen für die Kinder organisierte ebenfalls die Polizei. Danach stand für sie die Jugendverkehrsschule mit ihrem Fahrradparcours zur Verfügung.
Sechs Wochen verbringen die Kinder aus den Lagern Algeriens in Deutschland. Der Besuch bei der Polizei war ein Höhepunkt ihres Aufenthaltes. Bis zum 25. August bleiben sie noch in Niedergebra. An diesem Freitag wollen sie sich bei allen Freunden und Unterstützern mit einem bunten Programm bedanken.
Viele Menschen aus der Region haben mitgeholfen, damit wieder Saharakinder zur Erholung nach Niedergebra kommen konnten. Viele junge Leute haben den Verein Salma unterstützt. Es war für Studenten auch möglich ein Praktikum zu absolvieren. Im nächsten Jahr sollen wieder Kinder eingeladen werden. Unterstützung, besonders finanzielle, ist sehr willkommen.


