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Di, 13:34 Uhr
14.08.2007

Wichtige Zielgruppe

Nordhausen (nnz). Sie werden immer wichtiger – auch für die Politik: Die Senioren. In Nordhausen gibt es nunmehr schon seit zehn Jahren eine streitbare Vertretung für die älteren Bürger. Die „Väter und Mütter“ dieser Interessenvereinigung sind jetzt ausgezeichnet worden.

Ausgezeichnet (Foto: nnz) Ausgezeichnet (Foto: nnz)
Zum Bild: Die Gründungsmitglieder des Nordhäuser Seniorenbeirates wurden gestern ausgezeichnet

Die Gründungsmitglieder des Nordhäuser Seniorenbeirates geehrt hat gestern Jan Steinhausen, der Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Thüringens. Ruth Wagner, Rolf Prophet, Wolfgang Kargus, Bodo Kaspary und Volkmar Pischel nahmen die Anerkennung im Rahmen der Feierstunde zum 10-jährigen Bestehen der Vertretung entgegen. Gäste auf der Veranstaltung waren neben Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), die die Festansprache hielt, auch Landrat Joachim Claus (CDU).


Alle Redner würdigten das Engagement der 16 Mitglieder des Seniorenbeirates, den die Oberbürgermeisterin „eine der wichtigsten Interessenvertretungen der Stadt“ nannte. „Es ist inzwischen eine Binsenwahrheit, dass in unserer Gesellschaft bald, sehr bald mehr Menschen über 65 leben werden als Junge unter 18. Eine längere Lebenserwartung und höhere Fitness haben auch dazu geführt, dass die Zeit nach der Berufsphase mehr als früher zu bieten hat. Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an, sang einst Udo Jürgens und ist mittlerweile selbst bestes Beispiel für seine These. Doch nicht nur er, viele Seniorinnen und Senioren erwarten heute noch so einiges von ihrer dritten Lebensphase. Und langsam scheint unsere Gesellschaft auch zu begreifen, dass Erfahrung von großem Wert ist. Im Grunde können wir es uns gar nicht leisten, Kenntnisse und Erfahrungen, die in langen Lebens- und Berufsjahren erworben wurden, nicht mehr abzurufen. Es ist ein unverzichtbarer Erfahrungsschatz, über den Ältere verfügen. Und eigentlich haben wir das auch schon immer gewusst. Jedem fallen bestimmt ein paar Politiker oder Künstler ein, die erst im hohen Alter zu ihrer Hochform aufliefen“, sagte Frau Rinke. Sie kündigte an, dass der Seniorenbeirat auch in die Erarbeitung des neuen Stadtentwicklungskonzeptes einbezogen werde.

Beirats-Vorsitzender Volkmar Pischel wies auf die Erfolge des Beirates hin, und betonte das Ziel, als Beirat dafür zu sorgen „dass Alten- und Seniorenarbeit als Querschnittsaufgabe aller Teile der kommunalen Verwaltung verstanden und umgesetzt wird.“ Pischel würdigte besonders das Engagement von Wolfgang Kargus, auf dessen Initiative die Gründung des Beirates vor 10 Jahren zurückgegangen sei.
Autor: nnz

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