Do, 13:17 Uhr
21.02.2002
Namensgebung für Treppen
Nordhausen (nnz). Drei Treppen in Nordhausen sollen Namen - beziehungsweise neue Namen - bekommen. Darüber wird der Stadtrat bei seiner nächsten Sitzung beraten. nnz hat die Namen schon mal vorab erfahren.
Bei der Benennung wird ausdrücklich auf die Stadtgeschichte und die Wünsche der Bürger Bezug genommen, sagte bei der gestrigen Sitzung des Hauptausschuss Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Die Treppe, die zwischen Rautenstraße und Petersberg gebaut wird, soll den Namen Rähmentreppe bekommen. Rähmen ist die alte Bezeichnung eines Platzes, der sich bis zur Zerstörung 1945 vor dem Judenturm befand. Die Tuchmacher hatten dort ihre Rahmen zum Trocknen der Tücher aufgestellt. Mit dem Namen soll diese alte handwerkliche Tradition in Erinnerung bleiben.
Die neu zu bauende Treppe zwischen Rautenstraße und Primarius-Graben - nahe der früheren Stadtterrasse - soll den Namen Neue Lesserstiege bekommen. Mit diesem Namen greift man den Wunsch Nordhäuser Bürger auf, die bei einem Nordhäuser Stadtgespräch für diese Bezeichnung plädiert hatten. Zugleich ergibt sich mit dieser Bezeichnung die Gelegenheit, den Namen Lesserstiege annähernd wieder an den Standort zurückzubringen, an dem sich früher die Lesserstiege befand.
Mit dem Namen Neue Lesserstiege steht die letzte geplante Umbenennung in Zusammenhang: Die jetzige Lesserstiege unterhalb der Frauenberger Kirche soll ihren früheren Namen Martinstreppe zurückbekommen. Letztlich müssen die Stadträte über die neuen Namen abstimmen. Und da kann es im Stadtrat wieder lustig werden. Erinnert sei an dieser Stelle an die erhitzte Diskussion zu neuen Straßennamen.
Autor: nnzBei der Benennung wird ausdrücklich auf die Stadtgeschichte und die Wünsche der Bürger Bezug genommen, sagte bei der gestrigen Sitzung des Hauptausschuss Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Die Treppe, die zwischen Rautenstraße und Petersberg gebaut wird, soll den Namen Rähmentreppe bekommen. Rähmen ist die alte Bezeichnung eines Platzes, der sich bis zur Zerstörung 1945 vor dem Judenturm befand. Die Tuchmacher hatten dort ihre Rahmen zum Trocknen der Tücher aufgestellt. Mit dem Namen soll diese alte handwerkliche Tradition in Erinnerung bleiben.
Die neu zu bauende Treppe zwischen Rautenstraße und Primarius-Graben - nahe der früheren Stadtterrasse - soll den Namen Neue Lesserstiege bekommen. Mit diesem Namen greift man den Wunsch Nordhäuser Bürger auf, die bei einem Nordhäuser Stadtgespräch für diese Bezeichnung plädiert hatten. Zugleich ergibt sich mit dieser Bezeichnung die Gelegenheit, den Namen Lesserstiege annähernd wieder an den Standort zurückzubringen, an dem sich früher die Lesserstiege befand.
Mit dem Namen Neue Lesserstiege steht die letzte geplante Umbenennung in Zusammenhang: Die jetzige Lesserstiege unterhalb der Frauenberger Kirche soll ihren früheren Namen Martinstreppe zurückbekommen. Letztlich müssen die Stadträte über die neuen Namen abstimmen. Und da kann es im Stadtrat wieder lustig werden. Erinnert sei an dieser Stelle an die erhitzte Diskussion zu neuen Straßennamen.

