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Sa, 16:51 Uhr
11.08.2007

Sieben Tore beim 13. Spiel

Nordhausen (nnz). Über 180 Pokalspiele von Wacker (Motor) in der Geschichte des Vereins sind nachweisbar – einige Jahrgänge vor 1945 sind dabei noch nicht einmal erfasst. Nach 1945 stehen bisher 150 Pokalspiele in den Startbüchern. Wie die Nummer 13 gegen Ruhla ausging, das hat die nnz erfahren...


Unter dem Namen FSV Wacker 90 lief die erste Mannschaft der Nordhäuser bisher 58-mal auf den Rasen, wenn man das Spiel vom 8. Juni 1991 gegen Victoria 91 Frankfurt/Oder (neuer Name des Ex-DDR-Meisters ASK Vorwärts) mitrechnet, das Wacker wegen Nichtantretens des Gegners kampflos gewann.

Wer erinnert sich noch an die erste Pokalbegegnung des FSV Wacker 90 im Jahr 1990? Sie fand am 11. April statt und es liefen 22 Wackerakteure aufs Feld im Albert-Kuntz-Sportpark. Wacker I schlug Wacker II durch ein Tor von Matthias Ludwig denkbar knapp mit 1:0 und zog damit ins Endspiel des Bezirkspokals ein (dort 2:1-Sieg gegen Funkwerk Kölleda).

Gegen unseren heutigen Gegner Ruhla gab es bisher schon zwölf Punkt- oder Freundschaftsspiele, dagegen noch nie ein Pokalspiel. Deshalb sind die Anhänger des EFC 08 gespannt auf die Auseinandersetzung „der Macht aus dem Erbstromtal“ mit „der Macht aus dem Südharz“.

In sechs Punktspielen der DDR-Liga zwischen 1974 und 1984 gab es vier Nordhäuser Siege (u.a. einen Kantersieg von 10:1) sowie je eine Niederlage und ein Unentschieden. In der Bezirksligasaison 1989/90 siegte Wacker zweimal.

Außerdem trafen beide Vereine in vier Freundschaftsspielen aufeinander, wobei Wacker den Platz dreimal als Sieger verlassen konnte. Das letzte Spiel in Ruhla vor fünf Jahren am 09. Februar jedoch zeigte, dass der EFC 08 eine kampfstarke Truppe ist, die auch mit dem Ball gepflegt umgehen kann. Nordhausen verlor damals 1:3 in der Aufstellung Lenczewski – Pohl, Mook, Elle, Fornalik (46. Huth); Dornhofer, Pistorius, Wichmann; Kulbacki, Wojtanowski (46. Kuchenbuch), Prokosch. Einige Spieler kennen also die Ruhlaer und den Platz noch.

Warten wir also den Nachmittag ab, ob die Neuformierung und Neuorientierung im System bereits Früchte trägt. Ein Weiterkommen wäre für das Selbstvertrauen kurz vor Punktspielstart unerhört wichtig. Aber im Fußball-Volksmund heißt es so schön: Pokalspiele haben ihre eigenen Gesetze. Heimvorteil gegen einen höherklassigen Gegner hat schon oft Berge versetzt. Vielleicht kann Wacker dieses Gesetz heute aus den Angeln heben.
Klaus Verkouter


Und nun das Ergebnis aus Ruhla: Wacker Nordhausen tat sich in einem harten Spiel recht schwer und ging dann doch mit einem 4:3 als Sieger vom Platz. Herzlichen Glückwunsch – die Mannschaft ist eine Runde weiter.
Autor: nnz

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