Mi, 18:44 Uhr
20.02.2002
Tourismus: Erst raus, dann rein!
Nordhausen (nnz). So verwirrend wie die Formulierung des Tagesordnungspunktes 4.6 war auch die Informationslage zur Zukunft des Tourismus. Und dabei wollte sich der Hauptausschuß gerade über dessen Situation einen Durchblick verschaffen.
Die Devise der Stadtverwaltung lautet: Erst raus, dann rein und dann noch einmal rein! Dahinter verbirgt sich letztlich der Austritt aus dem Tourismusverband, der seit Monaten diskutiert wird. Dann solle sich in Nordhausen ein Tourismusverein gründen, der wiederum Mitglied im Tourismusverband Region Nordhausen werden soll.
Wenn die Stadt Nordhausen weiterhin als Kommune Mitglied im Verband bleiben sollte, dann müssten je Einwohner 20 Cent hingeblättert werden, bei einem Verein sieht der Beitrag wesentlich geringer aus. Überhaupt nicht verstehen und akzeptieren konnte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), warum Unternehmen aus dem Gastgewerbe oder der Reisebranche nur 50 Euro zahlen sollen? Die würden doch letztlich von einer Vermarktung der Region am meisten profitieren. Im Großen und Ganzen sei die Zusammenarbeit mit dem neuen Verband und seiner Chefin Uta Hirseland schon wesentlich besser geworden. Das bestätigte auch Amtsleiterin Dr. Cornelia Klose und hob den ersten Hotelstammtisch hervor, der auf Initiative des Tourismusverbandes kürzlich stattfand.
Minuten später wurde aus dem verhaltenen Lob doch wieder herbe und deutliche Kritik. Die Stadtverwaltung erhalte zu wenig Informationen über Vorhaben, Mitglieder und Satzung. Auch einen entsprechenden Brief aus dem Rathaus habe der Verband bislang unbeantwortet gelassen. Dafür hat das Rathaus Post anderer Art erhalten: Der Beitrag aus dem Vorjahr ist immer noch fällig, die Mahnung ist ebenfalls zugestellt und eine Klage angedroht worden. Wie Kämmerin Karin Spieß dem Mitgliedern des Hauptausschusses mitteilte, sei die Zahlung des Beitrages in Arbeit.
Autor: nnzDie Devise der Stadtverwaltung lautet: Erst raus, dann rein und dann noch einmal rein! Dahinter verbirgt sich letztlich der Austritt aus dem Tourismusverband, der seit Monaten diskutiert wird. Dann solle sich in Nordhausen ein Tourismusverein gründen, der wiederum Mitglied im Tourismusverband Region Nordhausen werden soll.
Wenn die Stadt Nordhausen weiterhin als Kommune Mitglied im Verband bleiben sollte, dann müssten je Einwohner 20 Cent hingeblättert werden, bei einem Verein sieht der Beitrag wesentlich geringer aus. Überhaupt nicht verstehen und akzeptieren konnte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), warum Unternehmen aus dem Gastgewerbe oder der Reisebranche nur 50 Euro zahlen sollen? Die würden doch letztlich von einer Vermarktung der Region am meisten profitieren. Im Großen und Ganzen sei die Zusammenarbeit mit dem neuen Verband und seiner Chefin Uta Hirseland schon wesentlich besser geworden. Das bestätigte auch Amtsleiterin Dr. Cornelia Klose und hob den ersten Hotelstammtisch hervor, der auf Initiative des Tourismusverbandes kürzlich stattfand.
Minuten später wurde aus dem verhaltenen Lob doch wieder herbe und deutliche Kritik. Die Stadtverwaltung erhalte zu wenig Informationen über Vorhaben, Mitglieder und Satzung. Auch einen entsprechenden Brief aus dem Rathaus habe der Verband bislang unbeantwortet gelassen. Dafür hat das Rathaus Post anderer Art erhalten: Der Beitrag aus dem Vorjahr ist immer noch fällig, die Mahnung ist ebenfalls zugestellt und eine Klage angedroht worden. Wie Kämmerin Karin Spieß dem Mitgliedern des Hauptausschusses mitteilte, sei die Zahlung des Beitrages in Arbeit.

