Mi, 13:56 Uhr
20.02.2002
Wer rechnen kann, ist im Vorteil
Nordhausen (nnz). Denn dann darf man an der Fachhochschule Nordhausen dozieren. Mehrere Professuren sind an der FH ausgeschrieben worden. Wer heute dazu kam, sagt Ihnen die nnz.
Nachdem die Arbeit der Berufungskommissionen bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen werden konnte, kommen nun die neuen Professoren an die FH Nordhausen. Der zweite neue Mitarbeiter in diesem Jahr ist Prof. Dr. Reinhard Behrens aus dem Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Er studierte an der Universität in Oldenburg Ökonomie und Betriebswirtschaftslehre mit juristischem Schwerpunkt.
Nach Abschluss des Studiums war er im Bereich Kostenrechnung und Kostenplanung für ein mittelständisches Unternehmen in Oldenburg tätig, zeichnet sich also auch durch praktische Erfahrungen aus. Zeitgleich promovierte er an der Universität in Hannover im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Schon vor Abschluss der Promotion im Jahr 1998 wurde ihm durch die Fachhochschule Schmalkalden die Vertretung einer Professur für Wirtschaftswissenschaften angetragen. Seit dem Jahr 1999 war er zunächst als Vertretungsprofessor für das Lehrgebiet der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre zuständig. Seit Anfang Februar ist Prof. Dr. Reinhard Behrens nun für die Fachgebiete Rechnungswesen und Controlling verantwortlich.
Neben der Vertretung der Fächer Rechnungswesen und Controlling in der Lehre für alle Studierenden der FH Nordhausen will sich Prof. Behrens im Forschungsbereich insbesondere mit zentralen Fragestellungen der Internationalen Harmonisierung der Rechnungslegung und den Anpassungsschritten und -strategien im angrenzenden Osteuropa auseinandersetzen. Er kann dort auf Arbeiten zurückgreifen, die er bereits in Kooperation mit verschiedenen mittelständischen Unternehmen aus Polen und der Republik Tschechien begonnen hat.
Das Engagement in diesen praxisbezogenen Forschungsfeldern soll nicht nur dazu beitragen, den Unternehmen aus den osteuropäischen Nachbarländern die Anpassung an grundlegende marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen zu erleichtern, sondern soll auch dazu führen, Studierende langfristig auf die besonderen Herausforderungen vorzubereiten, die durch die spezifischen internen und externen (Übergangs-) Probleme bei der Evaluation der Rechnungslegung in den osteuropäischen Nachbarländern und EU-Beitrittskandidaten begründet sind.
Autor: nnz
Nachdem die Arbeit der Berufungskommissionen bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen werden konnte, kommen nun die neuen Professoren an die FH Nordhausen. Der zweite neue Mitarbeiter in diesem Jahr ist Prof. Dr. Reinhard Behrens aus dem Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Er studierte an der Universität in Oldenburg Ökonomie und Betriebswirtschaftslehre mit juristischem Schwerpunkt. Nach Abschluss des Studiums war er im Bereich Kostenrechnung und Kostenplanung für ein mittelständisches Unternehmen in Oldenburg tätig, zeichnet sich also auch durch praktische Erfahrungen aus. Zeitgleich promovierte er an der Universität in Hannover im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Schon vor Abschluss der Promotion im Jahr 1998 wurde ihm durch die Fachhochschule Schmalkalden die Vertretung einer Professur für Wirtschaftswissenschaften angetragen. Seit dem Jahr 1999 war er zunächst als Vertretungsprofessor für das Lehrgebiet der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre zuständig. Seit Anfang Februar ist Prof. Dr. Reinhard Behrens nun für die Fachgebiete Rechnungswesen und Controlling verantwortlich.
Neben der Vertretung der Fächer Rechnungswesen und Controlling in der Lehre für alle Studierenden der FH Nordhausen will sich Prof. Behrens im Forschungsbereich insbesondere mit zentralen Fragestellungen der Internationalen Harmonisierung der Rechnungslegung und den Anpassungsschritten und -strategien im angrenzenden Osteuropa auseinandersetzen. Er kann dort auf Arbeiten zurückgreifen, die er bereits in Kooperation mit verschiedenen mittelständischen Unternehmen aus Polen und der Republik Tschechien begonnen hat.
Das Engagement in diesen praxisbezogenen Forschungsfeldern soll nicht nur dazu beitragen, den Unternehmen aus den osteuropäischen Nachbarländern die Anpassung an grundlegende marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen zu erleichtern, sondern soll auch dazu führen, Studierende langfristig auf die besonderen Herausforderungen vorzubereiten, die durch die spezifischen internen und externen (Übergangs-) Probleme bei der Evaluation der Rechnungslegung in den osteuropäischen Nachbarländern und EU-Beitrittskandidaten begründet sind.


