Di, 18:38 Uhr
19.02.2002
nnz-Forum: Standort-Chancen
Urbach (nnz). Vertreter der Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue trafen sich vor einige Tagen mit Wirtschaftsverbänden der Region. Dazu eine Erklärung der BI im nnz-Forum.
Im Rahmen einer breiten Diskussion, auch mit den Wirtschaftsverbänden der Region Nordhausen, mit denen jetzt ein sehr konstruktiver Dialog eingegangen wurde, sieht sich die Bürgerinitiative in ihrer Einschätzung bestätigt, daß, bevor der Standort in der Goldenen Aue als Ausschließlichkeitskriterium manifestiert wird, die vorhandenen Alternativflächen, die wesentlich besser geeignet sind umgehend geprüft werden müssen.
Deutlich wurde, daß die Bürgerinitiative den Standort Goldene Aue weiterhin als nicht geeignet ansieht. Unverständnis herrscht darüber, das seitens der Planer und auch des Planungsverbandes nicht ein einziger Versuch unternommen wird, einen Standort zu finden, der nicht dieses Konfliktpotenzial in sich birgt, wie die Goldene Aue. Unverständnis herrscht auch über die hiesige CDU, die sich ebenfalls auf dieses undemokratische Verhalten einlässt und sich jeglichen Alternativen verschließt. Letztendlich hat der Planungsverband zwar die Macht, für das Gebiet in der Goldenen Aue gegen alle Wiederstände das Baurecht zu schaffen, doch der Weg, für dieses Gebiet auch einen Investor zu interessieren, wird sicherlich nicht durch die zu erwartenden Klagen und die damit verbundene Normenkontrollklage erleichtert.
Als beispielgebend stellt sich hier die PDS und ein großer Teil der SPD dar. Von diesen Parteien wird den Bürgern und der BI signalisiert, daß man bereit ist, konstruktiv und in einer gemeinsamen Anstrengung für unsere Region das beste Gebiet und damit die besten Chancen für die Schaffung von Industriearbeitsplätzen zu finden. Letztendlich werden sich die Arbeitssuchenden und die hiesigen Unternehmer, die auf eine wirtschaftliche Entwicklung unserer Region hoffen, bei denen bedanken, die zwar ihr Baurecht mit aller Macht durchgesetzt haben, die aber weiterhin ohne jegliches Entwicklungskonzept alte Zöpfe pflegen. Diese Investition in ein Industriegebiet muss ein Erfolg werden, denn wenn dies nicht geschieht, und wenn in absehbarer Zeit kein Großinvestor hier viele Arbeitsplätze schafft, haben sich unsere Kommunen derart finanziell belastet, das für lange Zeit kaum Handlungsspielraum für die originären Aufgaben einer Gemeinde besteht. Dies muss in aller Deutlichkeit den Bürgern gesagt werden.
Unsere Bürgerinitiative konnte in den Diskussionen der letzten Tage, auch bei den Wirtschaftsverbänden deutlich machen, daß man nur gemeinsam und im Dialog die Zukunftsfragen bewältigen kann. Die vom Planungsverband und der CDU betriebene Spaltung der Bürger und Unternehmer in Befürworter oder Gegner könnte für unserer Region der eigentliche Todesstoß sein. Nur wenn eine Region geschlossen für seine Interessen kämpft, wenn nach außen hin der Wille zum gemeinsamen Erfolg deutlich wird, kann der nationale und internationale Kampf um die wenigen Großinvestitionen gewonnen werden. Da nützt es dann wenig, wenn man zwar seine Macht durchgesetzt hat, aber der Erfolg ausbleibt.
Klaus-Dieter Korb, BI Rettung der Goldenen Aue
Autor: nnzIm Rahmen einer breiten Diskussion, auch mit den Wirtschaftsverbänden der Region Nordhausen, mit denen jetzt ein sehr konstruktiver Dialog eingegangen wurde, sieht sich die Bürgerinitiative in ihrer Einschätzung bestätigt, daß, bevor der Standort in der Goldenen Aue als Ausschließlichkeitskriterium manifestiert wird, die vorhandenen Alternativflächen, die wesentlich besser geeignet sind umgehend geprüft werden müssen.
Deutlich wurde, daß die Bürgerinitiative den Standort Goldene Aue weiterhin als nicht geeignet ansieht. Unverständnis herrscht darüber, das seitens der Planer und auch des Planungsverbandes nicht ein einziger Versuch unternommen wird, einen Standort zu finden, der nicht dieses Konfliktpotenzial in sich birgt, wie die Goldene Aue. Unverständnis herrscht auch über die hiesige CDU, die sich ebenfalls auf dieses undemokratische Verhalten einlässt und sich jeglichen Alternativen verschließt. Letztendlich hat der Planungsverband zwar die Macht, für das Gebiet in der Goldenen Aue gegen alle Wiederstände das Baurecht zu schaffen, doch der Weg, für dieses Gebiet auch einen Investor zu interessieren, wird sicherlich nicht durch die zu erwartenden Klagen und die damit verbundene Normenkontrollklage erleichtert.
Als beispielgebend stellt sich hier die PDS und ein großer Teil der SPD dar. Von diesen Parteien wird den Bürgern und der BI signalisiert, daß man bereit ist, konstruktiv und in einer gemeinsamen Anstrengung für unsere Region das beste Gebiet und damit die besten Chancen für die Schaffung von Industriearbeitsplätzen zu finden. Letztendlich werden sich die Arbeitssuchenden und die hiesigen Unternehmer, die auf eine wirtschaftliche Entwicklung unserer Region hoffen, bei denen bedanken, die zwar ihr Baurecht mit aller Macht durchgesetzt haben, die aber weiterhin ohne jegliches Entwicklungskonzept alte Zöpfe pflegen. Diese Investition in ein Industriegebiet muss ein Erfolg werden, denn wenn dies nicht geschieht, und wenn in absehbarer Zeit kein Großinvestor hier viele Arbeitsplätze schafft, haben sich unsere Kommunen derart finanziell belastet, das für lange Zeit kaum Handlungsspielraum für die originären Aufgaben einer Gemeinde besteht. Dies muss in aller Deutlichkeit den Bürgern gesagt werden.
Unsere Bürgerinitiative konnte in den Diskussionen der letzten Tage, auch bei den Wirtschaftsverbänden deutlich machen, daß man nur gemeinsam und im Dialog die Zukunftsfragen bewältigen kann. Die vom Planungsverband und der CDU betriebene Spaltung der Bürger und Unternehmer in Befürworter oder Gegner könnte für unserer Region der eigentliche Todesstoß sein. Nur wenn eine Region geschlossen für seine Interessen kämpft, wenn nach außen hin der Wille zum gemeinsamen Erfolg deutlich wird, kann der nationale und internationale Kampf um die wenigen Großinvestitionen gewonnen werden. Da nützt es dann wenig, wenn man zwar seine Macht durchgesetzt hat, aber der Erfolg ausbleibt.
Klaus-Dieter Korb, BI Rettung der Goldenen Aue
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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