Di, 15:30 Uhr
17.07.2007
Zwischen den Kulturen
Nordhausen (nnz). Das JugendSozialwerk in Nordhausen stellt jetzt ein Programm zur Interkulturellen Bildung vor. Die nnz hat sich den Inhalt etwas genauer angesehen.
Kulturelle Grenzen überwinden. Beim JugendSozialwerk Nordhausen e.V. können Kinder und Jugendliche in Austausch-Projekten und Workshops interkulturelle Kompetenzen erwerben. In Thüringen wissen nur wenige etwas mit ‚interkulturellem Lernen’ anzufangen, sagt Joanna Pawlaczek, Jugendbildungsreferentin im Bereich Interkulturelle Bildung beim JugendSozialwerk. Das möchte ich ändern. In meiner täglichen Arbeit bringe ich Jugendlichen nahe, dass Menschen aus fremden Ländern nicht alles so sehen wie wir hier in Deutschland, was aber nicht bedeutet, dass ihre Art zu Leben schlechter sein muss, nur weil diese anders ist.
Das könnten Jugendliche am besten aus eigener Erfahrung lernen. Joanna Pawlaczek betreut daher unter anderem Projekte wie den deutsch-polnischen Austausch Von Generation zu Generation. Die Jugendlichen entwickeln dabei Ansätze, wie alte und junge Menschen in Polen und Deutschland voneinander lernen können. Dafür treffen sich die Teilnehmer zunächst in Polen. Vom 26. August bis zum 1. September kommt die polnische Gruppe dann nach Nordhausen. So schließen die Jugendlichen internationale Freundschaften und bauen ihre Hemmungen ab, eine fremde Sprache zu benutzen. In Pantomimen, Rollenspielen und Sprachanimationen entwickeln die Teilnehmer ein Gefühl für unterschiedliche Perspektiven, Bräuche und die Missverständnisse, die daraus erwachsen können. Die Erlebnisse werden kreativ umgesetzt, erzählt Joanna Pawlaczek. Die Jugendlichen halten zum Beispiel ihre Erfahrungen in Filmen und Fotogeschichten fest. Das angesprochene Projekt wird vom deutsch-polnischen Jugendwerk sowie dem EU-Programm Jugend in Aktion bezuschusst, so dass die Teilnehmer nur einen kleinen Teil der Programm- bzw. Reisekosten selbst tragen müssen.
Um interkulturelle Kompetenzen zu erwerben, müsse man aber nicht immer gleich an einer Reise in ein fremdes Land teilnehmen oder eine andere Sprache sprechen. Interkulturelles Lernen bedeutet auch, sich mit eigenen Vorurteilen auseinander zu setzen, erklärt Joanna Pawlaczek. Das geht genauso gut hier und in deutscher Sprache. In den Jugendgäste- und Bildungshäusern des JugendSozialwerkes Nordhausen e.V. wird es Angebote unter anderem zu den Themen Europa verstehen, Fremde bei uns und Länder entdecken für Teilnehmer im Alter von 11 bis 27 Jahren geben. Alle Jugendliche sind herzlich eingeladen, sich bei uns mit Kulturen und Traditionen anderer Länder zu beschäftigen.
Autor: nnzKulturelle Grenzen überwinden. Beim JugendSozialwerk Nordhausen e.V. können Kinder und Jugendliche in Austausch-Projekten und Workshops interkulturelle Kompetenzen erwerben. In Thüringen wissen nur wenige etwas mit ‚interkulturellem Lernen’ anzufangen, sagt Joanna Pawlaczek, Jugendbildungsreferentin im Bereich Interkulturelle Bildung beim JugendSozialwerk. Das möchte ich ändern. In meiner täglichen Arbeit bringe ich Jugendlichen nahe, dass Menschen aus fremden Ländern nicht alles so sehen wie wir hier in Deutschland, was aber nicht bedeutet, dass ihre Art zu Leben schlechter sein muss, nur weil diese anders ist.
Das könnten Jugendliche am besten aus eigener Erfahrung lernen. Joanna Pawlaczek betreut daher unter anderem Projekte wie den deutsch-polnischen Austausch Von Generation zu Generation. Die Jugendlichen entwickeln dabei Ansätze, wie alte und junge Menschen in Polen und Deutschland voneinander lernen können. Dafür treffen sich die Teilnehmer zunächst in Polen. Vom 26. August bis zum 1. September kommt die polnische Gruppe dann nach Nordhausen. So schließen die Jugendlichen internationale Freundschaften und bauen ihre Hemmungen ab, eine fremde Sprache zu benutzen. In Pantomimen, Rollenspielen und Sprachanimationen entwickeln die Teilnehmer ein Gefühl für unterschiedliche Perspektiven, Bräuche und die Missverständnisse, die daraus erwachsen können. Die Erlebnisse werden kreativ umgesetzt, erzählt Joanna Pawlaczek. Die Jugendlichen halten zum Beispiel ihre Erfahrungen in Filmen und Fotogeschichten fest. Das angesprochene Projekt wird vom deutsch-polnischen Jugendwerk sowie dem EU-Programm Jugend in Aktion bezuschusst, so dass die Teilnehmer nur einen kleinen Teil der Programm- bzw. Reisekosten selbst tragen müssen.
Um interkulturelle Kompetenzen zu erwerben, müsse man aber nicht immer gleich an einer Reise in ein fremdes Land teilnehmen oder eine andere Sprache sprechen. Interkulturelles Lernen bedeutet auch, sich mit eigenen Vorurteilen auseinander zu setzen, erklärt Joanna Pawlaczek. Das geht genauso gut hier und in deutscher Sprache. In den Jugendgäste- und Bildungshäusern des JugendSozialwerkes Nordhausen e.V. wird es Angebote unter anderem zu den Themen Europa verstehen, Fremde bei uns und Länder entdecken für Teilnehmer im Alter von 11 bis 27 Jahren geben. Alle Jugendliche sind herzlich eingeladen, sich bei uns mit Kulturen und Traditionen anderer Länder zu beschäftigen.

