Mo, 14:10 Uhr
25.06.2007
Bilanz gezogen
Nordhausen (nnz). In diesem Monat fand die alljährliche ordentliche Vertreterversammlung der Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz (WGB) statt. Vor den 54 Vertretern zog der Vorstand der Genossenschaft Bilanz über das Geschäftsjahr 2006. Und die kann sich sehen lassen...
Hans-Werner Grimm beim Referat (Foto: WBG)
In seinem Rechenschaftsbericht ging Vorstandsvorsitzender Hans-Werner Grimm unter anderem auf die Entwicklung des genossenschaftlichen Wohnens ein. Er konstatierte ein gestiegenes Interesse an sanierten Wohnungen. Besonders erfreulich aus wirtschaftlicher Sicht: Die Leerstandsquote der 6.175 Wohnungen hatte sich mit 3,42 Prozent in der Genossenschaft und mit weniger als einem Prozent in der Wohnungsverwaltungsgesellschaft, dem Tochterunternehmen der WBG mit 756 Wohnungen, gegenüber dem Vorjahr erneut reduziert. Die tatsächlich vermietete Wohnfläche konnte dabei im vergangenen Jahr um fast 4.000 Quadratmeter gesteigert werden.
Von 6.548 Mitgliedern der Genossenschaft zum 1.1.2006 konnte ein Zuwachs um 62 auf 6.610 zum 31.12.2006 verzeichnet werden. Das ist erstmals seit 1990 eine Steigerung der Mitgliederzahlen in der WBG. Im vergangenen Jahr waren für Sanierung, Instandhaltung und Modernisierung rund 12 Millionen Euro investiert worden. Außerdem wurden im Jahr 2006 im Bestand der Genossenschaft 146 Wohnungen mit rund 8.000 Quadratmeter Wohnflächen an Standorten in Nordhausen sowie in Bleicherode zurückgebaut.
Die Mitglieder der Genossenschaft sind mit ihren Wohnbedingungen mehr als zufrieden. Dies ergab eine große Mitgliederbefragung der WBG. 86 Prozent der Mieter beurteilten das Wohnungsangebot als sehr gut und gut. Ebenfalls mit sehr gut und gut wurde die Ausstattung der Wohnungen von 70 Prozent der befragten Mieter bewertet, gleiches gilt für die Beurteilung des Wohnumfeldes.
In punkto Mitgliederbeteiligung will die Wohnungsbaugenossenschaft zukünftig neue Wege gehen. Die WBG wird eine Inhaberschuldverschreibung auf den Markt bringen. Damit kehrt die Genossenschaft zu den Wurzeln der Finanzierung genossenschaftlichen Wohnens zurück. Der Vorstand wird in den kommenden Monaten die notwendigen Voraussetzungen zur Herausgabe der Inhaberschuldverschreibung in die Wege leiten und als weiteren Service für die Mitglieder der WBG Südharz anbieten.
Die Wohnungsbaugenossenschaft ist für die Anforderungen der nächsten Jahre gewappnet. Dies bezieht sich sowohl auf die solide wirtschaftliche Situation als auch auf die Anforderungen, die sich mit dem demografischen Wandel stellen werden. Ein Ausdruck dessen ist der Bau einer Seniorenresidenz in Nordhausen, an dem in diesem Monat das Richtfest gefeiert werden konnte. Im Aufsichtsrat der Genossenschaft gab es eine personelle Veränderung. Karl Lustermann war nach Würdigung seiner Verdienste aus dem Gremium verabschiedet worden. Neu in den Aufsichtsrat wurde Mike Szybalski gewählt. Wiedergewählt wurden Gerhard Degenhart und Reiner Hesse.
Autor: nnz
Hans-Werner Grimm beim Referat (Foto: WBG)
In seinem Rechenschaftsbericht ging Vorstandsvorsitzender Hans-Werner Grimm unter anderem auf die Entwicklung des genossenschaftlichen Wohnens ein. Er konstatierte ein gestiegenes Interesse an sanierten Wohnungen. Besonders erfreulich aus wirtschaftlicher Sicht: Die Leerstandsquote der 6.175 Wohnungen hatte sich mit 3,42 Prozent in der Genossenschaft und mit weniger als einem Prozent in der Wohnungsverwaltungsgesellschaft, dem Tochterunternehmen der WBG mit 756 Wohnungen, gegenüber dem Vorjahr erneut reduziert. Die tatsächlich vermietete Wohnfläche konnte dabei im vergangenen Jahr um fast 4.000 Quadratmeter gesteigert werden.Von 6.548 Mitgliedern der Genossenschaft zum 1.1.2006 konnte ein Zuwachs um 62 auf 6.610 zum 31.12.2006 verzeichnet werden. Das ist erstmals seit 1990 eine Steigerung der Mitgliederzahlen in der WBG. Im vergangenen Jahr waren für Sanierung, Instandhaltung und Modernisierung rund 12 Millionen Euro investiert worden. Außerdem wurden im Jahr 2006 im Bestand der Genossenschaft 146 Wohnungen mit rund 8.000 Quadratmeter Wohnflächen an Standorten in Nordhausen sowie in Bleicherode zurückgebaut.
Die Mitglieder der Genossenschaft sind mit ihren Wohnbedingungen mehr als zufrieden. Dies ergab eine große Mitgliederbefragung der WBG. 86 Prozent der Mieter beurteilten das Wohnungsangebot als sehr gut und gut. Ebenfalls mit sehr gut und gut wurde die Ausstattung der Wohnungen von 70 Prozent der befragten Mieter bewertet, gleiches gilt für die Beurteilung des Wohnumfeldes.
In punkto Mitgliederbeteiligung will die Wohnungsbaugenossenschaft zukünftig neue Wege gehen. Die WBG wird eine Inhaberschuldverschreibung auf den Markt bringen. Damit kehrt die Genossenschaft zu den Wurzeln der Finanzierung genossenschaftlichen Wohnens zurück. Der Vorstand wird in den kommenden Monaten die notwendigen Voraussetzungen zur Herausgabe der Inhaberschuldverschreibung in die Wege leiten und als weiteren Service für die Mitglieder der WBG Südharz anbieten.
Die Wohnungsbaugenossenschaft ist für die Anforderungen der nächsten Jahre gewappnet. Dies bezieht sich sowohl auf die solide wirtschaftliche Situation als auch auf die Anforderungen, die sich mit dem demografischen Wandel stellen werden. Ein Ausdruck dessen ist der Bau einer Seniorenresidenz in Nordhausen, an dem in diesem Monat das Richtfest gefeiert werden konnte. Im Aufsichtsrat der Genossenschaft gab es eine personelle Veränderung. Karl Lustermann war nach Würdigung seiner Verdienste aus dem Gremium verabschiedet worden. Neu in den Aufsichtsrat wurde Mike Szybalski gewählt. Wiedergewählt wurden Gerhard Degenhart und Reiner Hesse.


