Fr, 07:30 Uhr
15.02.2002
nnz-Rückspiegel: 15. Februar 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Schulschließung, Anklage und zuviel gezahlt
Vier Regelschulen und fünf Grundschulen bleiben übrig
Mehr als ein Jahr ist über die Zukunft der Nordhäuser Grund- und Regelschulen diskutiert und debattiert worden. Von Anfang an stand jedoch fest: In Nordhausen müssen Schulen geschlossen werden. Die Frage, an welchen Standort in der Rolandstadt künftig keine Kinder mehr eine staatliche Schule besuchen können, die wurde gestern amtlich beantwortet. Kommen wir zu den Fakten: Im Jahr 2002 werden die Grundschulstandorte Dr. Jan Cespiva Krimderode, Am Salzagraben und Am Frauenberg aufgehoben. Ein Jahr später trifft es die Grundschule in Sundhausen. Bei den Regelschulen werden Am Frauenberg und Sundhausen geschlossen...ausführlich im nnz-Archiv
Anklage wegen gemeinschaftlichen Betrugs und Untreue
Zwei Männer aus Eschwege und Kassel und eine Frau aus Nordhausen müssen sich demnächst vor dem Mühlhäuser Schöffengericht verantworten. Ihnen werden gemeinschaftlicher Betrug und Untreue vorgeworfen. Im Fall der Frau lautet die Anklage auf Beihilfe zum Betrug. Der 55jährige Manfred E. war zwischen 1996 und 1997 Geschäftsführer des Unternehmens, das sich mit der Verwaltung eigener und fremder Immobilien und der Durchführung von Bauträgergeschäften befaßte. Das Unternehmen erwarb bereits im Jahr 1995 für 600.000 Mark eine Immobilie in Magdeburg. Das Haus sollte saniert und anschließend sollten Eigentumswohnungen verkauft werden. Für die Sanierung stellten sie bei der Dresdner Bank einen Kreditantrag in Höhe von 2,4 Millionen Mark. Das Geld sollte ausdrücklich für die entstandenen Baukosten bei der Sanierung verwendet werden... ausfürhlich im nnz-Archiv
300.000 Mark soll Arbeitsamt zuviel gezahlt werden
Es waren einmal vier leitende Mitarbeiter einer bäuerlichen Aktiengesellschaft in Mackenrode. Sie sollen einstigen Kollegen, die von Arbeitslosigkeit bedroht waren, von Ende 1991 bis Anfang 1994 falsche Lohnbescheinigungen für das Arbeitsamt ausgestellt haben. Dadurch habe das Arbeitsamt Nordhausen knapp 300.000 Mark zuviel an Arbeitslosengeld und Vorruhestandsgeld ausgezahlt, heißt es in der Anklageschrift. Am heutigen ersten Verhandlungstag hatten sich die Angeklagten zu den Vorwürfen nicht geäußert. Nach dem Verlesen der Anklageschrift wurden Mitarbeiter des Arbeitsamtes vernommen. Diese hatten Mitte der 90er Jahre im Unternehmen Betriebsprüfungen vorgenommen. Den Auftrag dazu sollen sie von der Leistungsabteilung des Amtes erhalten haben. Dieser Abteilung waren die ersten Unregelmäßigkeiten aufgefallen. Während des heutigen Verhandlungstages deuteten sich bereits Schwierigkeiten an, ob die Verantwortlichkeit für die falschen Bescheinigungen auch klar nachweisbar wären. In den kommenden Verhandlungstagen, so nnz-Informationen, sollen diese Widersprüchlichkeiten ausgeräumt werden.
Autor: nnzSchulschließung, Anklage und zuviel gezahlt
Vier Regelschulen und fünf Grundschulen bleiben übrig
Mehr als ein Jahr ist über die Zukunft der Nordhäuser Grund- und Regelschulen diskutiert und debattiert worden. Von Anfang an stand jedoch fest: In Nordhausen müssen Schulen geschlossen werden. Die Frage, an welchen Standort in der Rolandstadt künftig keine Kinder mehr eine staatliche Schule besuchen können, die wurde gestern amtlich beantwortet. Kommen wir zu den Fakten: Im Jahr 2002 werden die Grundschulstandorte Dr. Jan Cespiva Krimderode, Am Salzagraben und Am Frauenberg aufgehoben. Ein Jahr später trifft es die Grundschule in Sundhausen. Bei den Regelschulen werden Am Frauenberg und Sundhausen geschlossen...ausführlich im nnz-Archiv
Anklage wegen gemeinschaftlichen Betrugs und Untreue
Zwei Männer aus Eschwege und Kassel und eine Frau aus Nordhausen müssen sich demnächst vor dem Mühlhäuser Schöffengericht verantworten. Ihnen werden gemeinschaftlicher Betrug und Untreue vorgeworfen. Im Fall der Frau lautet die Anklage auf Beihilfe zum Betrug. Der 55jährige Manfred E. war zwischen 1996 und 1997 Geschäftsführer des Unternehmens, das sich mit der Verwaltung eigener und fremder Immobilien und der Durchführung von Bauträgergeschäften befaßte. Das Unternehmen erwarb bereits im Jahr 1995 für 600.000 Mark eine Immobilie in Magdeburg. Das Haus sollte saniert und anschließend sollten Eigentumswohnungen verkauft werden. Für die Sanierung stellten sie bei der Dresdner Bank einen Kreditantrag in Höhe von 2,4 Millionen Mark. Das Geld sollte ausdrücklich für die entstandenen Baukosten bei der Sanierung verwendet werden... ausfürhlich im nnz-Archiv
300.000 Mark soll Arbeitsamt zuviel gezahlt werden
Es waren einmal vier leitende Mitarbeiter einer bäuerlichen Aktiengesellschaft in Mackenrode. Sie sollen einstigen Kollegen, die von Arbeitslosigkeit bedroht waren, von Ende 1991 bis Anfang 1994 falsche Lohnbescheinigungen für das Arbeitsamt ausgestellt haben. Dadurch habe das Arbeitsamt Nordhausen knapp 300.000 Mark zuviel an Arbeitslosengeld und Vorruhestandsgeld ausgezahlt, heißt es in der Anklageschrift. Am heutigen ersten Verhandlungstag hatten sich die Angeklagten zu den Vorwürfen nicht geäußert. Nach dem Verlesen der Anklageschrift wurden Mitarbeiter des Arbeitsamtes vernommen. Diese hatten Mitte der 90er Jahre im Unternehmen Betriebsprüfungen vorgenommen. Den Auftrag dazu sollen sie von der Leistungsabteilung des Amtes erhalten haben. Dieser Abteilung waren die ersten Unregelmäßigkeiten aufgefallen. Während des heutigen Verhandlungstages deuteten sich bereits Schwierigkeiten an, ob die Verantwortlichkeit für die falschen Bescheinigungen auch klar nachweisbar wären. In den kommenden Verhandlungstagen, so nnz-Informationen, sollen diese Widersprüchlichkeiten ausgeräumt werden.


