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Di, 13:33 Uhr
19.06.2007

Von Drogen und Blutspende

Nordhausen (nnz). Tattoos und Piercings stehen bei den jungen Leuten hoch im Kurs, Blutspenden und Gesundheitsvorsorge weniger. Beim dritten Jugendgesundheitstag konnten sie sich über alles informieren.

gesundheitstag (Foto: wf) gesundheitstag (Foto: wf)

Viele verschiedene Stände waren beim Jugendgesundheitstag im Bildungszentrum Handel/Gewerbe/freie Berufe aufgebaut. Den Jugendlichen standen zahlreiche Informationsmöglichkeiten offen. Das Südharzkrankenhaus warb für das Blutspenden. Sven Köhn konnte vor allem junge Männer von der Notwendigkeit überzeugen. Sie wollen nächste Woche zum Spenden kommen. Dabei ist wichtig, daß Piercings und Tattoos mindestens vier Monate alt sind. Ganz ungefährlich ist dieser Schmuck nicht. Über die Gefahr, sich dabei mit Hepatitis und ähnlichen Infektionskrankheiten anzustecken, klärte das Krankenhaus ebenfalls auf.

Beim Gesundheitsamt konnte man was über Aids erfahren. Vielen ist die Gefahr von ungeschütztem Geschlechtsverkehr nicht mehr bewußt, deshalb ist Aufklärung immer noch wichtig. Nicht nur bei Aids, sondern auch beim Alkohol tut Information not. Die Suchtberatungsstelle der Diakonie hatte zwei Alkoholiker eingeladen, die den jungen Leuten über ihre Krankheit berichteten.

Die Polizei kümmerte sich vor allem um die illegalen Drogen. In den Köpfen einiger Jugendlicher schwirrte immer noch herum, daß 20 Gramm Haschisch straffrei für den Eigenbedarf sind. Mike Reichelt versuchte klarzumachen, daß Drogen nicht nur im Straßenverkehr tabu sein müssen. Wer wollte, konnte auch mal „pusten“. Der Freiwillige hatte null Promille.

Viele Angebote zur Gesundheitsvorsorge durch Krankenkassen und Apotheken rundeten das Angebot ab. Für ein gesundes Frühstück sorgte das Bildungszentrum selbst. Rund 100 Jugendliche nutzten die Möglichkeit, sich beim dritten Gesundheitstag zu informieren.
Autor: wf

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