Sa, 08:20 Uhr
16.06.2007
Nur ein neuer Name?
Nordhausen (nnz). Wenn alles glatt geht, dann wird die Linkspartei.PDS ab heute Die Linke heißen. An diesem in der Geschichte Deutschlands einmaligen historischen Prozess nehmen aus Nordhausen die Delegierten Petra Hauthal und Alexander Scharff teil...
Sie haben das Mandat der 295 Mitglieder des Kreisverbandes für einen Zusammenschluss beider Parteien auf gleicher Augenhöhe. Vorausgegangen war eine breite Diskussion unter der Mitgliedschaft in den Basisorganisationen und Arbeitsgemeinschaften mit der Forderung der LINKEN nach mehr sozialer Gerechtigkeit in Deutschland. Besonders aktiv hatte die Arbeitsgemeinschaft Neue Linke zu öffentlichen Gesprächsrunden mit kompetenten Gastrednern eingeladen. Es wurden auch gegensätzliche Standpunkte diskutiert.
Ich denke, dass wir in den zurückliegenden Wochen begriffen haben: Getrennt werden wir schwächer; nur gemeinsam geht es weiter. Unsere Mitglieder sind der Auffassung: Hartz IV muss komplett weg. Wir brauchen eine andere Lösung. Schon allein der Name sei für viele Menschen eine Zumutung. Ebenso ruft die jüngste Unternehmenssteuerreform Unmut hervor, denn mindestens fünf Milliarden Euro werden an Unternehmen verschenkt. Wenn diese Steuern wieder rein kämen, könnten einige soziale Projekte vernünftig angegangen werden. Längst überfällig sei auch ein zentrales Programm gegen die Kinderarmut. Dabei geht es um den Entwicklungsweg von vielen jungen Menschen auch im Südharz. Diese Ziele wurden unseren beiden Delegierten mit auf den Weg gegeben, erläutert Rainer Bachmann der nnz.
Zur gleichen Zeit findet der Bundesparteitag der Liberalen in Stuttgart statt. Dort wurde der Slogan unter Bezug auf DIE LINKE Freiheit statt Sozialismus oder Markt statt Marx verbreitet. Dieser Sprachgebrauch ist unangebracht und erinnert an die gescheiterte Rote Socken Kampagne, meinte Bachmann gegenüber der nnz.
Autor: nnzSie haben das Mandat der 295 Mitglieder des Kreisverbandes für einen Zusammenschluss beider Parteien auf gleicher Augenhöhe. Vorausgegangen war eine breite Diskussion unter der Mitgliedschaft in den Basisorganisationen und Arbeitsgemeinschaften mit der Forderung der LINKEN nach mehr sozialer Gerechtigkeit in Deutschland. Besonders aktiv hatte die Arbeitsgemeinschaft Neue Linke zu öffentlichen Gesprächsrunden mit kompetenten Gastrednern eingeladen. Es wurden auch gegensätzliche Standpunkte diskutiert.
Ich denke, dass wir in den zurückliegenden Wochen begriffen haben: Getrennt werden wir schwächer; nur gemeinsam geht es weiter. Unsere Mitglieder sind der Auffassung: Hartz IV muss komplett weg. Wir brauchen eine andere Lösung. Schon allein der Name sei für viele Menschen eine Zumutung. Ebenso ruft die jüngste Unternehmenssteuerreform Unmut hervor, denn mindestens fünf Milliarden Euro werden an Unternehmen verschenkt. Wenn diese Steuern wieder rein kämen, könnten einige soziale Projekte vernünftig angegangen werden. Längst überfällig sei auch ein zentrales Programm gegen die Kinderarmut. Dabei geht es um den Entwicklungsweg von vielen jungen Menschen auch im Südharz. Diese Ziele wurden unseren beiden Delegierten mit auf den Weg gegeben, erläutert Rainer Bachmann der nnz.
Zur gleichen Zeit findet der Bundesparteitag der Liberalen in Stuttgart statt. Dort wurde der Slogan unter Bezug auf DIE LINKE Freiheit statt Sozialismus oder Markt statt Marx verbreitet. Dieser Sprachgebrauch ist unangebracht und erinnert an die gescheiterte Rote Socken Kampagne, meinte Bachmann gegenüber der nnz.

