Mi, 14:04 Uhr
13.06.2007
Renaissance für Bergbau?
Nordhausen (nnz). Ein Konsortium aus Panama will im Raum Spremberg nach Kupfererz suchen. In dieser Woche hatte es die entsprechende Konzession erhalten. Erlebt der Bergbau in Deutschland eine Renaissance? Diese Frage stellte die nnz einem gelernten Bergmann...
Jürgen Stäter, der Geschäftsführer der Schachtbau Nordhausen GmbH, kennt diese Lagerstätte. Wir haben in Deutschland auch aktuell nicht etwa eine Rohstoffarmut, es ging bislang immer ausschließlich um die Rentabilität der Lagerstätten, konstatiert Stäter im Gespräch mit der nnz. Neben einer Neuverteilung der Lagerstätten der Welt, wird es in zunehmenden Maße eine Neubewertung bekannter Lagerstätten geben. Altstandorte haben aufgrund explodierender Rohstoffpreise plötzlich wieder eine Chance auf Ausbeutung.
So weiß der Schachtbau-Geschäftsführer, dass ein Chemieunternehmen in der Nähe von Ilmenau einen Altstandort neu aufgeschlossen hat, um dort Spat als Rohstoff für seine Produktion einzusetzen. Das macht unabhängig in vielerlei Hinsicht. Auch Schachtbau selbst profitiert mit seiner Bergbau-Erfahrung von der Renaissance des deutschen Bergbaus. Stäter berichtet im nnz-Gespräch von einem Vertrag, den das Nordhäuser Unternehmen im bayerischen Schaben eingegangen ist. Dort wird eine Kalksteinlagerstätte durch die Nordhäuser erschlossen. Wer sich einmal die Schachtbau-Chronik angesehen hat der erahnt als Laie, dass die Schachtbau-Erfahrung und das Know How in Deutschland zu den besten gehört, was der Markt derzeit hergibt.
Mittelfristig wird sich die deutsche Wirtschaft auf den eigenen Bergbau besinnen müssen, so machen sich die Unternehmen politisch, ökonomisch und strategisch unabhängig von eventuellen Marktturbulenzen. Es wird dabei nicht nur um Kupfererz bei Spremberg oder Spat bei Ilmenau gehen. Das Erzgebirge ist voll von Lagerstätten, wie zum Beispiel Zinn, resümiert Jürgen Stäter und meint damit: Schachtbau steht bereit!
Autor: nnzJürgen Stäter, der Geschäftsführer der Schachtbau Nordhausen GmbH, kennt diese Lagerstätte. Wir haben in Deutschland auch aktuell nicht etwa eine Rohstoffarmut, es ging bislang immer ausschließlich um die Rentabilität der Lagerstätten, konstatiert Stäter im Gespräch mit der nnz. Neben einer Neuverteilung der Lagerstätten der Welt, wird es in zunehmenden Maße eine Neubewertung bekannter Lagerstätten geben. Altstandorte haben aufgrund explodierender Rohstoffpreise plötzlich wieder eine Chance auf Ausbeutung.
So weiß der Schachtbau-Geschäftsführer, dass ein Chemieunternehmen in der Nähe von Ilmenau einen Altstandort neu aufgeschlossen hat, um dort Spat als Rohstoff für seine Produktion einzusetzen. Das macht unabhängig in vielerlei Hinsicht. Auch Schachtbau selbst profitiert mit seiner Bergbau-Erfahrung von der Renaissance des deutschen Bergbaus. Stäter berichtet im nnz-Gespräch von einem Vertrag, den das Nordhäuser Unternehmen im bayerischen Schaben eingegangen ist. Dort wird eine Kalksteinlagerstätte durch die Nordhäuser erschlossen. Wer sich einmal die Schachtbau-Chronik angesehen hat der erahnt als Laie, dass die Schachtbau-Erfahrung und das Know How in Deutschland zu den besten gehört, was der Markt derzeit hergibt.
Mittelfristig wird sich die deutsche Wirtschaft auf den eigenen Bergbau besinnen müssen, so machen sich die Unternehmen politisch, ökonomisch und strategisch unabhängig von eventuellen Marktturbulenzen. Es wird dabei nicht nur um Kupfererz bei Spremberg oder Spat bei Ilmenau gehen. Das Erzgebirge ist voll von Lagerstätten, wie zum Beispiel Zinn, resümiert Jürgen Stäter und meint damit: Schachtbau steht bereit!

