Fr, 11:48 Uhr
01.06.2007
Immer weniger Thüringer
Nordhausen (nnz). Die Zahl der Menschen, die im grünen Herzen Deutschlands leben, ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Die nnz mit den ersten Zahlen.
Zum Stichtag 31. Dezember 2006 hatte Thüringen 2 311 140 Einwohner, 1 139 051 Personen männlichen und 1 172 089 weiblichen Geschlechts. Damit verringerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik Thüringens Bevölkerungszahl von Januar bis Dezember 2006 um 23 435 Personen bzw. 1,0 Prozent. Das war ein um 2 730 Personen höherer Bevölkerungsverlust als im Jahr 2005.
Der Einwohnerrückgang 2006 resultierte aus einem Wanderungsverlust von fast 14.300 sowie einem Sterbefallüberschuss von rund 9.200 Personen. Im Jahr 2005 betrug der Wanderungsverlust ca. 11.800 und der Sterbefallüberschuss knapp 9.000 Personen. Täglich 'verlor' Thüringen im Jahr 2006 durchschnittlich 64 Einwohner: 29 Männer und 35 Frauen (davon 18 Männer bzw. 21 Frauen durch Wanderungsverlust).
Im vergangenen Jahr gab es 16 402 Lebendgeborene sowie 25 599 Sterbefälle. Da einerseits 311 Thüringer Babys weniger zur Welt kamen, andererseits 96 Personen weniger starben, fiel der Gestorbenenüberschuss um 215 Personen höher aus als im Jahr 2005.
Im Jahr 2006 standen den 30 152 Zuzügen nach Thüringen (Jahr 2005: 31 117) genau 44 422 Fortzüge (Jahr 2005: 42 937) über die Landesgrenzen gegenüber. Damit ist der Anstieg des Wanderungsverlustes sowohl auf das Ausbleiben der Zuzüge nach Thüringen als auch den Anstieg der Fortzüge aus Thüringen zurückzuführen.
Erstmalig war die jährliche Wanderungsbilanz Thüringens gegenüber dem Ausland mit 490 Personen negativ, weil der Wanderungsverlust der deutschen Bevölkerung (-1 321 Personen) gegenüber dem Ausland höher ausfiel als der Wanderungsgewinn Nichtdeutscher (831 Personen) aus dem Ausland.
Autor: nnzZum Stichtag 31. Dezember 2006 hatte Thüringen 2 311 140 Einwohner, 1 139 051 Personen männlichen und 1 172 089 weiblichen Geschlechts. Damit verringerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik Thüringens Bevölkerungszahl von Januar bis Dezember 2006 um 23 435 Personen bzw. 1,0 Prozent. Das war ein um 2 730 Personen höherer Bevölkerungsverlust als im Jahr 2005.
Der Einwohnerrückgang 2006 resultierte aus einem Wanderungsverlust von fast 14.300 sowie einem Sterbefallüberschuss von rund 9.200 Personen. Im Jahr 2005 betrug der Wanderungsverlust ca. 11.800 und der Sterbefallüberschuss knapp 9.000 Personen. Täglich 'verlor' Thüringen im Jahr 2006 durchschnittlich 64 Einwohner: 29 Männer und 35 Frauen (davon 18 Männer bzw. 21 Frauen durch Wanderungsverlust).
Im vergangenen Jahr gab es 16 402 Lebendgeborene sowie 25 599 Sterbefälle. Da einerseits 311 Thüringer Babys weniger zur Welt kamen, andererseits 96 Personen weniger starben, fiel der Gestorbenenüberschuss um 215 Personen höher aus als im Jahr 2005.
Im Jahr 2006 standen den 30 152 Zuzügen nach Thüringen (Jahr 2005: 31 117) genau 44 422 Fortzüge (Jahr 2005: 42 937) über die Landesgrenzen gegenüber. Damit ist der Anstieg des Wanderungsverlustes sowohl auf das Ausbleiben der Zuzüge nach Thüringen als auch den Anstieg der Fortzüge aus Thüringen zurückzuführen.
Erstmalig war die jährliche Wanderungsbilanz Thüringens gegenüber dem Ausland mit 490 Personen negativ, weil der Wanderungsverlust der deutschen Bevölkerung (-1 321 Personen) gegenüber dem Ausland höher ausfiel als der Wanderungsgewinn Nichtdeutscher (831 Personen) aus dem Ausland.


