Fr, 08:13 Uhr
01.06.2007
Fünf auf einen Streich
Nordhausen (nnz). Eine neue Sonderausstellung wird heute im Beisein aller Künstler im Kunsthaus Meyenburg eröffnet. Bis zum 14. Juli werden hier fünf Nordhäuser Künstler in einer gemeinsamen Ausstellung präsentiert. Wer da was zu zeigen hat, das hat die nnz erfahren.
Die Künstler Andreas Barth, Günter Groh, Peter Genßler, Gerd Mackensen und Jürgen Rennebach zeigen einen Querschnitt durch ihr derzeitiges Schaffen, das von realistischen Landschaften bis hin zu abstrakten Farbkompositionen reicht. Ihnen gemeinsam ist eine besondere Beziehung zu dem ehemaligen Nordhäuser Kunsterzieher Günter Groh, der in seiner 50jährigen Tätigkeit an der EOS Wilhelm von Humboldt sowohl die auch überregional bekannten Künstler Barth und Genßler als auch Mackensen und Rennebach unterrichtete.
Ausgestellt werden neben 77 grafischen und malerischen Arbeiten auf Papier und Leinwand auch 14 Plastiken. Im Zentrum der Ausstellung hängen die Pastell-Landschaften von Günter Groh, dem das Malen vom landschaftlichen Motiv zu einem Lebensmotto geworden ist. Seine typischen Landschaftsbilder mit meist Nordhäuser Motiven sind seit vielen Jahrzehnten nicht nur bei den Nordhäusern sehr beliebt. Zu sehen sind bekannte Motive auch aus dem Umland von Nordhausen: z.B. Stiege oder Harzrigi.
Der bekannte Nordhäuser Künstler Gerd Mackensen präsentiert klein- und großformatige Acrylbilder auf Papier mit seinen typischen Mackensen-Strich-Figuren in ungewöhnlichen Posen zum Beispiel Goethe im Wind oder Pinkel in deine Richtung
Der jetzt in Bleicherode ansässige Peter Genßler zeigt einen Querschnitt durch sein ganzes künstlerisches Repertoire, angefangen von detaillierten Kupferstiche z.B. mit Nordhäuser Ansichten, aber auch Tierdarstellungen, ebenso wie Zeichnungen, Aquarelle und Ölpastelle. Seine Motive reichen von Landschaft über Architektur, Porträt bis zu abstrahierenden Blumenmotiven. Besonders bemerkenswert sind die dreidimensionalen Exponate aus glasierter und unglasierter Keramik z.B. der Porträtkopf Willi Brandt. Typisch für Genßler sind auch seine kleinen Figürchen aus Blei.
Andreas Barth, der heute in der Nähe von Greifswald lebt, ist den Nordhäusern vielleicht noch unbekannt, aber seine großformatigen abstakten Gemälde auf Leinwand mit ihrem typischem Streifenmotiv leben durch eine ungewöhnliche Farbkompositionen in den abstrakten Bildern. Ihre Expressivität erzielt der Künstler durch ihre Schlichtheit in der Formgebung.
Jürgen Rennebach zeigt Arbeiten in Mischtechnik auf Papier, die durch eine interessante Vielfalt der dargestellten Motive hervorstechen. Neben eindrucksvollen Landschaftsmotiven wie z.B. Fontaine de Vaucluse, bei der die Farbe Blau eine große Rolle spielt, zeigt er seine neuesten Werke auch mit figürlichen Motiven, unter anderem das zweideutige Arbeit Handspiel.
Autor: nnzDie Künstler Andreas Barth, Günter Groh, Peter Genßler, Gerd Mackensen und Jürgen Rennebach zeigen einen Querschnitt durch ihr derzeitiges Schaffen, das von realistischen Landschaften bis hin zu abstrakten Farbkompositionen reicht. Ihnen gemeinsam ist eine besondere Beziehung zu dem ehemaligen Nordhäuser Kunsterzieher Günter Groh, der in seiner 50jährigen Tätigkeit an der EOS Wilhelm von Humboldt sowohl die auch überregional bekannten Künstler Barth und Genßler als auch Mackensen und Rennebach unterrichtete.
Ausgestellt werden neben 77 grafischen und malerischen Arbeiten auf Papier und Leinwand auch 14 Plastiken. Im Zentrum der Ausstellung hängen die Pastell-Landschaften von Günter Groh, dem das Malen vom landschaftlichen Motiv zu einem Lebensmotto geworden ist. Seine typischen Landschaftsbilder mit meist Nordhäuser Motiven sind seit vielen Jahrzehnten nicht nur bei den Nordhäusern sehr beliebt. Zu sehen sind bekannte Motive auch aus dem Umland von Nordhausen: z.B. Stiege oder Harzrigi.
Der bekannte Nordhäuser Künstler Gerd Mackensen präsentiert klein- und großformatige Acrylbilder auf Papier mit seinen typischen Mackensen-Strich-Figuren in ungewöhnlichen Posen zum Beispiel Goethe im Wind oder Pinkel in deine Richtung
Der jetzt in Bleicherode ansässige Peter Genßler zeigt einen Querschnitt durch sein ganzes künstlerisches Repertoire, angefangen von detaillierten Kupferstiche z.B. mit Nordhäuser Ansichten, aber auch Tierdarstellungen, ebenso wie Zeichnungen, Aquarelle und Ölpastelle. Seine Motive reichen von Landschaft über Architektur, Porträt bis zu abstrahierenden Blumenmotiven. Besonders bemerkenswert sind die dreidimensionalen Exponate aus glasierter und unglasierter Keramik z.B. der Porträtkopf Willi Brandt. Typisch für Genßler sind auch seine kleinen Figürchen aus Blei.
Andreas Barth, der heute in der Nähe von Greifswald lebt, ist den Nordhäusern vielleicht noch unbekannt, aber seine großformatigen abstakten Gemälde auf Leinwand mit ihrem typischem Streifenmotiv leben durch eine ungewöhnliche Farbkompositionen in den abstrakten Bildern. Ihre Expressivität erzielt der Künstler durch ihre Schlichtheit in der Formgebung.
Jürgen Rennebach zeigt Arbeiten in Mischtechnik auf Papier, die durch eine interessante Vielfalt der dargestellten Motive hervorstechen. Neben eindrucksvollen Landschaftsmotiven wie z.B. Fontaine de Vaucluse, bei der die Farbe Blau eine große Rolle spielt, zeigt er seine neuesten Werke auch mit figürlichen Motiven, unter anderem das zweideutige Arbeit Handspiel.


