Mi, 06:45 Uhr
30.05.2007
nnz-Rückspiegel: Gedroht, gefahndet, gestartet
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr brannte die Luft zwischen dem Nordhäuser Rathaus und der Kreisverwaltung. Drohungen wurden ausgesprochen, Zwangsvollstreckungen angekündigt. Was darüber an diesem 30. Mai 2006 noch so im Landkreis Nordhausen los war, das hat die nnz erfahren.
Drohung löst keine Probleme
Gestern schon berichtete die nnz über Unmut der Bürgermeister im Landkreis über eine mögliche Erhöhung der Kreisumlage. Jetzt mischt die Nordhäuser Oberbürgermeisterin in die Diskussion ein. Ohne den Willen zur Kooperation werden wir einer Lösung der Finanzprobleme im Landkreis keinen Zentimeter näher kommen. Im Gegenteil: Sowohl die Ankündigung einer Zwangsvollstreckung gegen uns als auch eine unabgestimmte Erhöhung der Kreisumlage würde unsere Finanzlage noch zusätzlich verschärfen, aber keinen Cent mehr in die Kreiskasse bringen, weil wir bereits jetzt schlicht und einfach die Grenze der Leistungsfähigkeit erreicht haben. Mehr geht nicht, sagte heute Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD)...ausführlich im nnz-Archiv
Nordhäuser festgenommen
Er ist für die Polizei in Nordhausen kein Unbekannter, der 42jährige Rolandstädter. Doch gestern ging er den Beamten nicht in Nordhausen ins Fahndungsnetz, sondern, in Sondershausen. Dort soll der Mann nach Polizeiangaben mit einem Komplizen einen Einbruch in eine Firma am Kalkhügel verübt haben. Als die beiden Langfinger dabei waren, einen Rasentraktor, Pferdesättel und diverses Werkzeug zu klauen, kam eine Polizeistreife vorbei...ausführlich im nnz-Archiv
Erneute Petition
In Nordhausen gibt es eine Bürgerinitiative namens Gesundheitswesen. Die streitet für eine gerechte Rentengesetzlichkeit für die ehemaligen Mitarbeiter im DDR-Gesundheitswesen. Gestern fand im Seniorenzentrum Nordhausen mit großer Beteiligung von rund 120 Gästen eine Veranstaltung der Nordhäuser Bürgerinitiative "Gesundheitswesen" statt, welche sich seit vielen Jahren mit den ihrer Meinung nach Ungerechtigkeiten durch das Rentenüberleitungsgesetz beschäftigt. Neben den politischen Akteuren von SPD, Linkspartei.PDS und Bündnis90/DieGrünen sowie vielen Gewerkschaftsvertretern und Vertretern anderer Initiativgruppen war als Gast ein Berliner Anwalt eingeladen. Der Jurist sprach über laufende Prozesse und zukünftige Möglichkeiten für die Betroffenen, die mitunter trotz vieler Berufsjahre nur Renten um 700 Euro pro Monat bekommen. Mit Hilfe der Parteien wurde eine erneute Petition für den Bundestag gestartet...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzDrohung löst keine Probleme
Gestern schon berichtete die nnz über Unmut der Bürgermeister im Landkreis über eine mögliche Erhöhung der Kreisumlage. Jetzt mischt die Nordhäuser Oberbürgermeisterin in die Diskussion ein. Ohne den Willen zur Kooperation werden wir einer Lösung der Finanzprobleme im Landkreis keinen Zentimeter näher kommen. Im Gegenteil: Sowohl die Ankündigung einer Zwangsvollstreckung gegen uns als auch eine unabgestimmte Erhöhung der Kreisumlage würde unsere Finanzlage noch zusätzlich verschärfen, aber keinen Cent mehr in die Kreiskasse bringen, weil wir bereits jetzt schlicht und einfach die Grenze der Leistungsfähigkeit erreicht haben. Mehr geht nicht, sagte heute Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD)...ausführlich im nnz-Archiv
Nordhäuser festgenommen
Er ist für die Polizei in Nordhausen kein Unbekannter, der 42jährige Rolandstädter. Doch gestern ging er den Beamten nicht in Nordhausen ins Fahndungsnetz, sondern, in Sondershausen. Dort soll der Mann nach Polizeiangaben mit einem Komplizen einen Einbruch in eine Firma am Kalkhügel verübt haben. Als die beiden Langfinger dabei waren, einen Rasentraktor, Pferdesättel und diverses Werkzeug zu klauen, kam eine Polizeistreife vorbei...ausführlich im nnz-Archiv
Erneute Petition
In Nordhausen gibt es eine Bürgerinitiative namens Gesundheitswesen. Die streitet für eine gerechte Rentengesetzlichkeit für die ehemaligen Mitarbeiter im DDR-Gesundheitswesen. Gestern fand im Seniorenzentrum Nordhausen mit großer Beteiligung von rund 120 Gästen eine Veranstaltung der Nordhäuser Bürgerinitiative "Gesundheitswesen" statt, welche sich seit vielen Jahren mit den ihrer Meinung nach Ungerechtigkeiten durch das Rentenüberleitungsgesetz beschäftigt. Neben den politischen Akteuren von SPD, Linkspartei.PDS und Bündnis90/DieGrünen sowie vielen Gewerkschaftsvertretern und Vertretern anderer Initiativgruppen war als Gast ein Berliner Anwalt eingeladen. Der Jurist sprach über laufende Prozesse und zukünftige Möglichkeiten für die Betroffenen, die mitunter trotz vieler Berufsjahre nur Renten um 700 Euro pro Monat bekommen. Mit Hilfe der Parteien wurde eine erneute Petition für den Bundestag gestartet...ausführlich im nnz-Archiv

