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Di, 08:12 Uhr
12.02.2002

nnz-Rückspiegel: 12. Februar 2001

Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Anker, Horsch und Ausbildung am Bau


Von einem rettenden Anker und seidene Fäden
Die unendliche Geschichte der UAN. Nach außen hin wird eine intakte Struktur suggeriert, unter der Oberfläche brodelt es gewaltig. Es war kein Aprilscherz der Kreisverwaltung Osnabrück. Mit Wirkung vom 1. April 1997 wurde Hans-Jürgen Kiupel beurlaubt. Der Umweltexperte sollte sich um Umweltprojekte in Nordthüringen kümmern und so führte ihn sein Weg zuerst von Osnabrück nach Leinefelde. Exellente Kontakte zur Deutschen Bundessstiftung Umwelt (DBU) hatte er schon vor vier Jahren. Da war es nur noch eine Frage der Zeit, bis Kiupel zur Umweltakademie Nordthüringen (UAN) kam. Geschäftsführer war zu dieser Zeit noch Prof. Horsch. Der Sitz der UAN war zu dieser Zeit das BIC bei Nordhausen.

Mit dem Weggang von Prof. Horsch war der Weg für Kiupel zum Chef der UAN endlich frei. Zu den Verdiensten von Hans-Jürgen Kiupel gehört ohne Zweifel das Aufschließen von Projekten für die UAN. Projekte, gefördert von der DBU, bedeuten Geld für die Arbeit der Umweltakademie. Sie sind jedoch nur eine Säule der Arbeit. Aufträge der öffentlichen Hand waren und sind Mangelware. Wer kann sich - angesichts leerer kommunaler Kassen - zusätzliches Engagement im Umweltschaft oder gar in der Umweltbildung leisten? Probleme gab es mit Herrn Kiupel trotzdem schon immer... (ausführlich im nnz-Archiv).


Wie weiter mit Berufsschulausbildung im Bau?
Wenn es nach den Vorstellungen des Thüringer Kultusministeriums gegangen wäre, dann hätten die künftigen Bauazubis aus den Landkreisen Nordhausen, Eichsfeld sowie dem Unstrut-Hainich-Kreis künftig nach Sondershausen zur Berufsschule fahren müssen. Nach einer Anhörung der betroffenen Landkreise im Ministerium ist diese Variante vom Tisch. Wie aus der Nordhäuser Kreisverwaltung zu erfahren war, konnte sich das Ministerium vor allem der Kritik seitens der Industrie- und Handwerkskammer und der Kreishandwerkerschaften nicht verschließen. Vor allem im Baubereich sei ein enger Kontakt zwischen den Berufsschulen sowie den Unternehmen unumgänglich, hatten die Kammern und die Gewerkschaften argumentiert.... (ausführlich im nnz-Archiv).



Nordhausen (nnz). In der vergangenen Woche ist der ehemalige Geschäftsführer der Umweltakademie Nordthüringen (UAN), Prof. Dr. Gerd Horsch, offiziell von Landrat Joachim Claus (CDU) verabschiedet worden. Claus dankte Prof. Horsch für dessen Arbeit bei der UAN. Horsch habe maßgeblich dazu beigetragen, daß der Umweltgedanke in vielfältiger Form im Landkreis Nordhausen, in Nordthüringen und darüber hinaus in das Bewußtsein vieler Bürger und Bürgerinnen rückte. So habe sich Prof. Horsch vor allem mit der Etablierung der Nordhäuser Umweltpodien verdient gemacht. Ebenfalls ist es das Verdienst des ehemaligen UAN-Geschäftsführers, daß das 3. und 4. Südharz-Symposium in der Nordhäuser Region mit viel Resonanz stattfand. Den regionalen Arbeitskreis Umweltbildung Nordthüringen leitete Horsch seit 1998. Die Weiterbildung, Qualifizierung und Motivierung der zahlreichen im Bereich der Umweltbildung tätigen Mitarbeiter konnten durch regelmäßige inhaltlich orientierte Arbeitstreffen befördert werden. Im Rahmen des „Wettbewerbes zur Umsetzung der Agenda 21 in Thüringen unter Beteiligung von kleinen und mittelständischen Unternehmen“ brachte sich die UAN insbesondere durch Prof. Dr. Gerd Horsch ein, stellte Landrat Claus heraus.
Autor: nnz

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