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Mo, 09:41 Uhr
11.02.2002

Bullen und Bären im nnz-Aktien-Tipp

Nordhausen/Frankfurt (nnz). Die nnz bietet in lockerer Folge Analysen und Markteinschätzungen an. Das Material wird nnz von der „Helaba“ zur Verfügung gestellt. Heute: 11.2.2002


Börse Am vergangenen Freitag konnten die US-Aktienmärkte in den letzten Handelsstunden noch einmal kräftig Boden gut machen und schlossen fest. Der Dow Jones 30 legte knapp 119 Zähler, auf 9744 Punkte, der S&P 500 gut 1.5% auf 1096 und die Nasdaq 2% auf 1819 Punkte zu. Im Tagesverlauf schwankte das Börsenbarometer dabei zwischen 9.580,32 und 9.744,56 Zählern. Der breitere S&P 500 Index stieg um 1,49 Prozent auf 1.096,22 Punkte. Mehr als eine technische Reaktion auf die Verluste der Vortage kann man diese Bewegung nicht bezeichnen, nach wie vor bleibt das Umfeld über die künftigen Unternehmensgewinne ungewiss. Nicht nur die Angst auf weitere Pleiten, sondern auch die „Kultur“ der Veröffentlichung der Unternehmenszahlen lassen den weiteren Ausblick unsicher erscheinen. Fakt ist, dass mit allen Tricks versucht wird, Ergebnisse zu beschönigen um sie mit aller Gewalt in die Pluszone zu ziehen. Vor allem die großen Unternehmen im technologielastigen Nasdaq-Index stehen im „Kreuzverhör“ und werden deshalb weitere Kursschübe bei den Standardwerten immer wieder zu unterbinden wissen. Der alle Werte umfassende Nasdaq Composite Index schloss mit einem Plus von 2,06 Prozent bei 1.818,88 Zählern.

Auf Grund der guten Vorgaben liegt die erste Indikation im von der Helaba gerechneten Dax heute morgen bei 4865 Punkten. Der deutsche Aktienmarkt hat die Woche schwach beendet und unterhalb der wichtigen Marke von 4880 Punkten im Dax geschlossen. Diese charttechnisch wichtige Unterstützung wird heute mit großer Wahrscheinlichkeit angetestet werden, allerdings bedarf es einer nachhaltigen Überwindung zum Wochenschluss, um wieder positivere Signale auf die Märkte auszustrahlen. Das G7-Treffen am Wochenende brachte ebenfalls wenig neue Erkenntnisse auf Verbesserung der Konjunkturlage, es bleibt die Hoffnung, denn die stirbt ja bekanntlich zuletzt. Freuen wir uns lieber für die erste deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Spielen und auf die heute stattfindenden Rosenmontagszüge.
Bernd Kulb, Aktienhandel
Autor: nnz

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