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Fr, 13:17 Uhr
11.05.2007

Symbolisch gepflanzt

Nordhausen (nnz). Die Genehmigungen für neue Gipstagebaue am Himmelsberg (Woffleben) und am Rüsselsee (Niedersachswerfen) liegen vor und sorgen für Unmut und Unverständnis in der SPD des Landkreises Nordhausen sowie bei den betroffenen Gemeinden. In dieser Woche war mit einer Aktion protestiert worden.

Protestpflanzung (Foto: spd) Protestpflanzung (Foto: spd)

„Das Thüringer Umweltministerium hat keine Einwände und sieht keine Beeinträchtigung des Naturschutzes. Die betroffenen Gemeinden mussten das verärgert zu Kenntnis nehmen und legten schon im Februar Widerspruch ein. Erst Ende April wurde der Widerspruch abschlägig beschieden“, konstatiert Landtagsabgeordnete Dagmar Becker (SPD) gegenüber der nnz.

Während dieses schwebenden Verfahrens ist der Hauptbetriebsplan der abbauenden Firma nicht rechtskräftig. Trotzdem seien mit der Rodung von 1,2 Hektar Wald in dieser Zeit Tatsachen geschaffen worden.

Um auf dieses Unrecht hinzuweisen und zu sensibilisieren hatte Dagmar Becker eine symbolische Baumpflanzaktion auf der Hardt in Niedersachswerfen, gegenüber dem Mühlberg organisiert. Buchen und Ebereschen wurden gepflanzt. Mit vor Ort waren und unterstützt haben unter anderem der Bürgermeister Niedersachswerfens Jochen Napiralla, der Arbeitskreis Gipskarst, Bürger der Gemeinde, Vertreter von SPD, Die Linke.PDS, CDU, Bündnis 90/Die Grünen. „Wir müssen aufpassen , dass unser Südharzer Gipskarst nicht zu Lasten der BürgerInnen der Region der Gipsindustrie geopfert wird“, so Becker.
Autor: nnz

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