Do, 13:27 Uhr
10.05.2007
Positive Tendenz
Nordhausen (nnz). Das Thüringer Hotel- und Gastgewerbe wurde im März 2007 nach der Einschätzung der zurückliegenden Wintersaison und den Erwartungen für die bevorstehende Sommersaison befragt. Diese Befragung erfolgte deutschlandweit über den DEHOGA Bundesverband und wird in der Einzelauswertung auf die einzelnen Bundesländer herunter gebrochen. Die nnz mit den Thüringer Ergebnissen.
Insgesamt kann eingeschätzt werden, dass die befragten Unternehmer im Thüringer Hotel- und Gastgewerbe die Lage der Branche für die vorangegangene Saison als durchaus angespannt, im Bezug auf die Gästezahlen/ Zimmerauslastung, den Umsatz und den Ertrag eingeschätzt haben. Die Ursachen dafür sind recht vielfältig. Aufgezählt werden von den Unternehmen in erster Linie die Suche der Gäste nach preiswerten Angeboten und Rabattmöglichkeiten. Aber auch der mangelnde Schnee, das Abwandern von Gästen hin zur Paragastronomie sowie die steigende Nachfrage nach kleinen und preiswerten Gerichten sorgen laut Befragung für Umsatzrückgang.
In der Hotellerie liegt der Rückgang nach Aussage der Unternehmen vorrangig in der Verkürzung der Aufenthaltsdauer und dem gestiegenen Preisbewusstsein der Gäste, dem mit immer neuen Pauschalangeboten und Rabatten begegnet wird. Erdrückend für die Unternehmen sind außerdem die Steuer- und Sozialabgaben, die gestiegenen Betriebskosten aufgrund der hohen Energie- und Entsorgungspreise sowie die Rechtsunsicherheit in Sachen Nichtraucherschutz.
Aufgrund dessen kann die Ertragslage sowohl im Gastronomie- wie auch im Hotelbereich als angespannt bezeichnet werden, auch wenn im Hotelgewerbe deutlich positivere Entwicklungstendenzen zu verzeichnen sind. Natürliche Schlussfolgerung daraus ist die Zurückhaltung bei Investitionen und das Bemühen bestehende Arbeitsplätze zu erhalten.
Übereinstimmend ist jedoch die Meinung der Unternehmen, dass das Qualitätsbewusstsein der Gäste steigt und für gute Qualität auch der entsprechende Preis gezahlt wird. Die Gäste werden zunehmend kritischer und anspruchsvoller und sind auf der Suche nach Individuellem und Neuem.
Der Ausblick auf die bevorstehende Sommersaison kann mit verhaltenem Optimismus bezeichnet werden. Die überwiegende Zahl der befragten Gastronomie Unternehmen erwartet für die kommende Saison gleich bleibende bzw. sinkende Auslastungs- und Umsatzzahlen wohingegen das Hotelgewerbe optimistisch gestimmter ist und für sich durchaus Wachstumschancen sieht.
Autor: nnzInsgesamt kann eingeschätzt werden, dass die befragten Unternehmer im Thüringer Hotel- und Gastgewerbe die Lage der Branche für die vorangegangene Saison als durchaus angespannt, im Bezug auf die Gästezahlen/ Zimmerauslastung, den Umsatz und den Ertrag eingeschätzt haben. Die Ursachen dafür sind recht vielfältig. Aufgezählt werden von den Unternehmen in erster Linie die Suche der Gäste nach preiswerten Angeboten und Rabattmöglichkeiten. Aber auch der mangelnde Schnee, das Abwandern von Gästen hin zur Paragastronomie sowie die steigende Nachfrage nach kleinen und preiswerten Gerichten sorgen laut Befragung für Umsatzrückgang.
In der Hotellerie liegt der Rückgang nach Aussage der Unternehmen vorrangig in der Verkürzung der Aufenthaltsdauer und dem gestiegenen Preisbewusstsein der Gäste, dem mit immer neuen Pauschalangeboten und Rabatten begegnet wird. Erdrückend für die Unternehmen sind außerdem die Steuer- und Sozialabgaben, die gestiegenen Betriebskosten aufgrund der hohen Energie- und Entsorgungspreise sowie die Rechtsunsicherheit in Sachen Nichtraucherschutz.
Aufgrund dessen kann die Ertragslage sowohl im Gastronomie- wie auch im Hotelbereich als angespannt bezeichnet werden, auch wenn im Hotelgewerbe deutlich positivere Entwicklungstendenzen zu verzeichnen sind. Natürliche Schlussfolgerung daraus ist die Zurückhaltung bei Investitionen und das Bemühen bestehende Arbeitsplätze zu erhalten.
Übereinstimmend ist jedoch die Meinung der Unternehmen, dass das Qualitätsbewusstsein der Gäste steigt und für gute Qualität auch der entsprechende Preis gezahlt wird. Die Gäste werden zunehmend kritischer und anspruchsvoller und sind auf der Suche nach Individuellem und Neuem.
Der Ausblick auf die bevorstehende Sommersaison kann mit verhaltenem Optimismus bezeichnet werden. Die überwiegende Zahl der befragten Gastronomie Unternehmen erwartet für die kommende Saison gleich bleibende bzw. sinkende Auslastungs- und Umsatzzahlen wohingegen das Hotelgewerbe optimistisch gestimmter ist und für sich durchaus Wachstumschancen sieht.

