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Do, 07:25 Uhr
10.05.2007

Virtuelle Gemeinsamkeit

Nordhausen (nnz). Die Kreis- und die Stadtverwaltung Nordhausen sollten künftig enger zusammenarbeiten. Das wünschen sich die Liberalen im Landkreis und machen einen Vorschlag, der zunächst virtueller Natur ist.

Liberaler Vorschlag (Foto: Montage: FDP) Liberaler Vorschlag (Foto: Montage: FDP)

Nach dem Vorschlag der Beibehaltung der Zuschüsse für die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH durch den Landkreis, macht die Kreistagsfraktion der FDP nun ein "Friedensangebot" in Richtung Stadtverwaltung und Stadtrat. „Als einen möglichen Weg, die Spannungen zwischen Stadt und Landkreis abzubauen und dabei neue Perspektiven zu eröffnen, schlägt die FDP-Fraktion einen gemeinsamen Internetauftritt des Landkreises und der Stadt Nordhausen vor. Der Kreistag soll hierfür den Landrat zu Gesprächen mit der Oberbürgermeisterin beauftragen“, ist in einer Mitteilung der freien Demokraten zu lesen.

Gemeinsam können so Kräfte und Finanzen in der Region gebündelt, für die gemeinsame Vermarktung und zur Schaffung der Voraussetzungen für Nordhausen als zukünftiges Oberzentrum eines größeren Nordkreises genutzt werden. „In unserem Nachbarkreis in Sachsen-Anhalt, Wernigerode, gehört diese Kooperation bereits zum Alltag“, verweisen die Liberalen. Die FDP meint, „dies können auch wir in Nordhausen“. Eine solche Kooperation nütze allen.
Autor: nnz

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