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Fr, 16:06 Uhr
04.05.2007

Ganz in Familie

Claus, Neu (Foto: pln) Claus, Neu (Foto: pln)
Nordhausen (nnz). Während seiner Firmenbesuche hat Landrat Joachim Claus (CDU) heute ein Familienunternehmen mit langer Tradition im Landkreis Nordhausen besucht.


Mit einer Firmentradition, die bis ins Jahr 1873 zurückreicht, ist die Firma Tief- und Rohrleitungsbau Neu GmbH (TIRO) ein alteingesessenes Nordhäuser Unternehmen, das mit der Wiedervereinigung Deutschlands am 1. Juli 1990 reprivatisiert wurde.

Am heutigen Freitag besuchte Landrat Joachim Claus dieses mittelständische Unternehmen und informierte sich sowohl über die wirtschaftliche Lage, also auch über Sorgen und Nöte. „Viele Kunden bringen unser Unternehmen lediglich mit Dienstleistungen hinsichtlich des Tief-, Straßen- und Kanalbaus in Verbindung. Die wenigsten wissen, dass wir auch auf dem Sektor der regenerativen Energien – sprich der Heizungs-, Sanitär- und Kältetechnik – bundesweit wachsende Erfolge verzeichnen können, so z. B. für den ICE Fernbahnhof der Deutschen Bahn AG in Frankfurt/Main oder das Blockheizkraftwerk in Bad Lauterberg“, erklärt hierzu Juniorchef Niels Neu, um so auf das große Spektrum der Dienstleistungen des Unternehmens hinzuweisen.

Bis 2006 wurden auch regelmäßig junge Leute im Heizungs- und Straßenbaubereich ausgebildet. In diesem Jahr muss man sich leider etwas zurücknehmen, denn auch bei der TIRO GmbH machen sich einerseits die geburtenschwachen Jahrgänge und andererseits die mehr oder weniger schlechte theoretische und praktische Vorbereitung der jungen Menschen auf das Berufsleben bemerkbar. So hofft man auch hier, dass sich diese Situation bald ändert und die Politiker des Landes diese schwerwiegenden Probleme lösen.

Eine weitere feste Größe bildet der Rohrleitungs- und Anlagebau. TIRO ist ein eingetragenes Installationsunternehmen für Gas- und Wasserinstallation und kann auf langjährige Erfahrungen und Kenntnisse in der Montage von Rohrleitungen und technischer Anlagen jeglicher Art verweisen.

Des Weiteren – und darauf ist die Leitung des Unternehmens auch ein wenig stolz – gibt es das etwa 20 Hektar große Gewerbegebiet Uthleber Weg/Heringer Weg, das von der Firma ins Leben gerufen wurde und betreut wird. In diesem Zusammenhang können sie sich über die Ansiedlung der Tauchbasis „Sundhäuser See Nord“ freuen. „Ganz neu ist der Nachhaltigkeitsgedanke beim Kiesabbau sicherlich nicht, aber seit einiger Zeit durch die Anwesenheit der Tauchbasis auch sichtbar. Auf diese Weise wird dem Umwelt- und dem Tourismusgedanke Rechnung getragen – und wir haben einen kleinen Beitrag dazu leisten können“, weiß hierzu Geschäftsführer Friedrich Wilhelm Neu zu sagen.

Dieses Engagement war für Landrat Claus besonders beachtenswert. „Ich freue mich, dass man sich hier auch für die touristischen Belange der Stadt und damit für das Bekanntwerden des Landkreises Nordhausen einsetzt, zeigt es doch einen gewissen Stolz für unsere Region.“ Landrat Claus verabschiedete sich mit den besten Wünschen für das Unternehmen und seine Mitarbeiter und hofft auf eine weitere gute Zusammenarbeit in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht.
Autor: nnz

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