Mo, 07:28 Uhr
30.04.2007
nnz-doku: Thüringen braucht Mindestlohn
Nordhausen (nnz). Im Vorfeld des 1. Mai haben sich THüringer DGB und mehrere Parteien deutlich für eine Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns ausgesprochen. Die gemeinsame Erklärung veröffentlicht die nnz innerhalb ihrer doku-Reihe.
Gerechter Lohn für gute Arbeit
Viele Menschen arbeiten den ganzen Tag, können aber sich und die Familie nicht von ihrem Arbeitslohn ernähren. Schluss mit dem Lohndumping. Armutslöhne sind ungerecht und unsozial.
Die Einkommen der Beschäftigten stiegen in den Jahren 2000 bis 2006 um magere vier Prozent, die der Unternehmer und Vermögenden um knapp 40 Prozent. Damit das nicht so weitergeht, brauchen wir kräftige Lohn- und Gehaltssteigerungen und einen gesetzlichen Mindestlohn.
Immer wieder zeigen bedrückende Beispiele aus Thüringen, wie ernst die Lage ist. In Thüringen werden die niedrigsten Löhne in Deutschland gezahlt. Firmen gehen in die Insolvenz, weil sie Tariflohn zahlen und von Konkurrenten durch Lohndumping unterboten werden. 22.000 ThüringerInnen sind trotz Vollzeitjob auf staatliche Unterstützung und damit auf ergänzendes Arbeitslosengeld II angewiesen.
Mit unserem gemeinsamen Aufruf zum 1. Mai 2007 setzen wir ein Zeichen!
Wir wollen einen gerechten Lohn für gute Arbeit! Menschen, die einer Vollzeiterwerbstätigkeit nachgehen, müssen von ihrer Arbeit auch menschenwürdig leben können. Großbritannien, die Niederlande, Belgien – die meisten unserer europäischen Nachbarn und selbst die USA haben Mindestlöhne mit Erfolg eingeführt.
Bei uns ist es nun höchste Zeit: für gerechte Löhne und gute Arbeit, für soziale Sicherheit und einen gesetzlichen Mindestlohn.
Deshalb unterstützen wir die bundesweiten Aktivitäten der Gewerkschaften zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland.
Steffen Lemme, DGB Thüringen,
Knut Korschewsky, Die Linke.PDS
Christoph Matschie SPD
Astrid Rothe-Beinlich, B90/Die Grünen
Autor: nnzGerechter Lohn für gute Arbeit
Viele Menschen arbeiten den ganzen Tag, können aber sich und die Familie nicht von ihrem Arbeitslohn ernähren. Schluss mit dem Lohndumping. Armutslöhne sind ungerecht und unsozial.
Die Einkommen der Beschäftigten stiegen in den Jahren 2000 bis 2006 um magere vier Prozent, die der Unternehmer und Vermögenden um knapp 40 Prozent. Damit das nicht so weitergeht, brauchen wir kräftige Lohn- und Gehaltssteigerungen und einen gesetzlichen Mindestlohn.
Immer wieder zeigen bedrückende Beispiele aus Thüringen, wie ernst die Lage ist. In Thüringen werden die niedrigsten Löhne in Deutschland gezahlt. Firmen gehen in die Insolvenz, weil sie Tariflohn zahlen und von Konkurrenten durch Lohndumping unterboten werden. 22.000 ThüringerInnen sind trotz Vollzeitjob auf staatliche Unterstützung und damit auf ergänzendes Arbeitslosengeld II angewiesen.
Mit unserem gemeinsamen Aufruf zum 1. Mai 2007 setzen wir ein Zeichen!
Wir wollen einen gerechten Lohn für gute Arbeit! Menschen, die einer Vollzeiterwerbstätigkeit nachgehen, müssen von ihrer Arbeit auch menschenwürdig leben können. Großbritannien, die Niederlande, Belgien – die meisten unserer europäischen Nachbarn und selbst die USA haben Mindestlöhne mit Erfolg eingeführt.
Bei uns ist es nun höchste Zeit: für gerechte Löhne und gute Arbeit, für soziale Sicherheit und einen gesetzlichen Mindestlohn.
Deshalb unterstützen wir die bundesweiten Aktivitäten der Gewerkschaften zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland.
Steffen Lemme, DGB Thüringen,
Knut Korschewsky, Die Linke.PDS
Christoph Matschie SPD
Astrid Rothe-Beinlich, B90/Die Grünen

