Mi, 22:02 Uhr
25.04.2007
365 Einwohner mehr
Nordhausen (nnz). Nordhausen nimmt zu, um 365 Einwohner wird die Kreisstadt reicher. Petersdorf will Nordhäuser werden. Ändert das was für die Bürger? nnz weiß die Antwort.
In den nächsten drei Jahren ändert sich nichts, fast nichts, zwei oder drei Straßennamen vielleicht, und die Namensänderung von Gemeinderat in Ortschaftsrat. Dieser beschloß heute wesentliche Punkte zur Eingemeindung nach Nordhausen. Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) stellte sich den Fragen der Räte. Er freute sich über den unkomplizierten Verlauf der im Oktober 2006 begonnenen Gespräche.
Für die Einwohner Petersdorfs ist vor allem wichtig, daß die Infrastruktur erhalten bleibt. Schule, Turnhalle und Kindergarten sollen weiter im Ort bestehen bleiben. Die Pflanzenkläranlage, die vor neun Jahren in Betrieb ging, wird das Abwasser der Petersdorfer auch in Zukunft reinigen. Drei Jahre bleiben die Beiträge stabil.
Die problematische Finanzlage hat den Gemeinderat um Bürgermeister Tilo Große zum Zusammengehen mit Nordhausen bewogen. Die Einwohner waren in ihrer Meinung zwiespältig. Einige hätten sich genauso gut eine Einheitsgemeinde mit Ilfeld vorstellen können. Die Gemeinderäte entschieden sich nach sorgfältiger Überlegung doch für die Stadt. Und wenn mal Geld dafür vom Straßenbauamt Leinefelde kommt, dann werden sie auch mit einem Fußweg an ihre neue Heimat angebunden.
Vor der Eingemeindung will sich Petersdorf mit dem Verkauf von Energieaktien sanieren. Nordhausen hat Interesse daran signalisiert. Allerdings können diese nur über eine Verwaltungsgesellschaft des Städte- und Gemeindeverbundes erworben werden. Beide Parteien sind zuversichtlich, daß der Aktienhandel gelingt.
Neben Petersdorf wollen auch Stempeda und Rodishain Anschluß an Nordhausen finden. Gemeinderäte und der Nordhäuser Stadtrat haben dem zugestimmt. Ab 2008 gibt’s damit rund 1.000 Neu-Nordhäuser. Die entsprechenden Gesetze werden derzeit im Innenministerium vorbereitet.
Autor: wfIn den nächsten drei Jahren ändert sich nichts, fast nichts, zwei oder drei Straßennamen vielleicht, und die Namensänderung von Gemeinderat in Ortschaftsrat. Dieser beschloß heute wesentliche Punkte zur Eingemeindung nach Nordhausen. Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) stellte sich den Fragen der Räte. Er freute sich über den unkomplizierten Verlauf der im Oktober 2006 begonnenen Gespräche.
Für die Einwohner Petersdorfs ist vor allem wichtig, daß die Infrastruktur erhalten bleibt. Schule, Turnhalle und Kindergarten sollen weiter im Ort bestehen bleiben. Die Pflanzenkläranlage, die vor neun Jahren in Betrieb ging, wird das Abwasser der Petersdorfer auch in Zukunft reinigen. Drei Jahre bleiben die Beiträge stabil.
Die problematische Finanzlage hat den Gemeinderat um Bürgermeister Tilo Große zum Zusammengehen mit Nordhausen bewogen. Die Einwohner waren in ihrer Meinung zwiespältig. Einige hätten sich genauso gut eine Einheitsgemeinde mit Ilfeld vorstellen können. Die Gemeinderäte entschieden sich nach sorgfältiger Überlegung doch für die Stadt. Und wenn mal Geld dafür vom Straßenbauamt Leinefelde kommt, dann werden sie auch mit einem Fußweg an ihre neue Heimat angebunden.
Vor der Eingemeindung will sich Petersdorf mit dem Verkauf von Energieaktien sanieren. Nordhausen hat Interesse daran signalisiert. Allerdings können diese nur über eine Verwaltungsgesellschaft des Städte- und Gemeindeverbundes erworben werden. Beide Parteien sind zuversichtlich, daß der Aktienhandel gelingt.
Neben Petersdorf wollen auch Stempeda und Rodishain Anschluß an Nordhausen finden. Gemeinderäte und der Nordhäuser Stadtrat haben dem zugestimmt. Ab 2008 gibt’s damit rund 1.000 Neu-Nordhäuser. Die entsprechenden Gesetze werden derzeit im Innenministerium vorbereitet.


