Mi, 13:23 Uhr
25.04.2007
Mit-Mach-Schulen gesucht
Nordhausen (nnz). Mit Beginn des nächsten Schuljahres startet das Thüringer Kultusministerium einen Pilotversuch zur Budgetierung von Personalmitteln an Schulen im Freistaat. Während die Entscheidung über den Personaleinsatz von Lehrern und Erziehern bislang im Kultusministerium und den Schulämtern liegt, soll im Rahmen des Pilotversuchs ein Teil des Personals von der Schule selbst ausgewählt werden. Einzelheiten dazu mit einem Klick.
Thüringens Kultusstaatssekretär Kjell Eberhardt (CDU) sagte dazu: Wir wollen die Eigenverantwortung der Thüringer Schulen stärken. Es geht darum, die bereits vorhandenen Freiräume auch tatsächlich zu nutzen und ggf. zu erweitern. Die Schulen haben die Chance zur Eigenprofilierung – alles mit dem Ziel, unsere Kinder und Jugendlichen optimal zu fordern und zu fördern.
Im Rahmen des Pilotversuchs werden den Schulen Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt, mit denen vorwiegend Lehrkräfte für spezielle Aufgabenfelder, aber auch Vertretungs- und Aushilfskräfte finanziert werden können. An den Grundschulen ist darüber hinaus ein Einsatz im Rahmen der Rhythmisierung und Ganztagsbetreuung möglich.
Der Anteil der Haushaltsmittel, der der Schule zur Verfügung gestellt wird, ist schulartbezogen auf 3 bis 5 Prozent des Personalbedarfs der Schule begrenzt. Mit diesen Mitteln können befristete Arbeitsverträge oder auch Honorarverträge geschlossen werden. Die Schule hat die alleinige Entscheidung über die Verwendung der Mittel, die Staatlichen Schulämter sind für den Abschluss der Verträge und die Bewirtschaftung der Mittel zuständig.
Der Pilotversuch gliedert sich in drei Phasen. In einer ersten Phase, die mit dem nächsten Schuljahr startet, soll die Erprobung an Grundschulen, Förderschulen berufsbildenden Schulen und Spezialgymnasien erfolgen. Deshalb ist in dieser Phase vorgesehen, bis zu fünf Grundschulen, bis zu drei Förderschulen, die drei Sportgymnasien und bis zu fünf berufsbildende Schulen in das Projekt einzubeziehen. Im darauffolgenden Schuljahr 2008/2009 soll der Pilotversuch auf weitere Schulen ausgeweitet werden. Parallel dazu wird geprüft, ob eine flächendeckende Einführung ab dem Schuljahr 2010/2011 sinnvoll ist.
Ab sofort werden interessierte Schulen gesucht. Diese können sich bis zum 18. Mai 2007 unter Vorlage ihres Schulentwicklungskonzeptes im Thüringer Kultusministerium, Abteilung 1, Referat 1A 2, Postfach 900 463, 99107 Erfurt bewerben. Voraussetzung ist die Teilnahme am Entwicklungsvorhaben Eigenverantwortliche Schule.
Autor: nnzThüringens Kultusstaatssekretär Kjell Eberhardt (CDU) sagte dazu: Wir wollen die Eigenverantwortung der Thüringer Schulen stärken. Es geht darum, die bereits vorhandenen Freiräume auch tatsächlich zu nutzen und ggf. zu erweitern. Die Schulen haben die Chance zur Eigenprofilierung – alles mit dem Ziel, unsere Kinder und Jugendlichen optimal zu fordern und zu fördern.
Im Rahmen des Pilotversuchs werden den Schulen Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt, mit denen vorwiegend Lehrkräfte für spezielle Aufgabenfelder, aber auch Vertretungs- und Aushilfskräfte finanziert werden können. An den Grundschulen ist darüber hinaus ein Einsatz im Rahmen der Rhythmisierung und Ganztagsbetreuung möglich.
Der Anteil der Haushaltsmittel, der der Schule zur Verfügung gestellt wird, ist schulartbezogen auf 3 bis 5 Prozent des Personalbedarfs der Schule begrenzt. Mit diesen Mitteln können befristete Arbeitsverträge oder auch Honorarverträge geschlossen werden. Die Schule hat die alleinige Entscheidung über die Verwendung der Mittel, die Staatlichen Schulämter sind für den Abschluss der Verträge und die Bewirtschaftung der Mittel zuständig.
Der Pilotversuch gliedert sich in drei Phasen. In einer ersten Phase, die mit dem nächsten Schuljahr startet, soll die Erprobung an Grundschulen, Förderschulen berufsbildenden Schulen und Spezialgymnasien erfolgen. Deshalb ist in dieser Phase vorgesehen, bis zu fünf Grundschulen, bis zu drei Förderschulen, die drei Sportgymnasien und bis zu fünf berufsbildende Schulen in das Projekt einzubeziehen. Im darauffolgenden Schuljahr 2008/2009 soll der Pilotversuch auf weitere Schulen ausgeweitet werden. Parallel dazu wird geprüft, ob eine flächendeckende Einführung ab dem Schuljahr 2010/2011 sinnvoll ist.
Ab sofort werden interessierte Schulen gesucht. Diese können sich bis zum 18. Mai 2007 unter Vorlage ihres Schulentwicklungskonzeptes im Thüringer Kultusministerium, Abteilung 1, Referat 1A 2, Postfach 900 463, 99107 Erfurt bewerben. Voraussetzung ist die Teilnahme am Entwicklungsvorhaben Eigenverantwortliche Schule.


