Di, 16:36 Uhr
24.04.2007
Zum Tag gegen Lärm
Nordhausen (nnz). Wenn Sie, liebe nnz-Leser, noch nicht wussten: Der 25. April wurde zum Tag des Baumes und zum Tag gegen Lärm benannt. Dazu Anmerkungen der Nordhäuser Bündnisgrünen in Ihrer nnz.
Zum Thema Baum gab und gibt es zur Zeit in Nordhausen kräftige Diskussionen. Sicherheit, Schönheit, das Recht auf Erinnerungen und nicht zuletzt Gesetzlichkeiten sind im Widerstreit. Zum Tag gegen Lärm mischen sich in den Medien der Bundesrepublik die Stimmen aus unterschiedlichsten Bereichen wie Medizin, Verkehr, Wirtschaft, Politik auch Bildungseinrichtungen zu einem vielstimmigen Chor.
Verkehrslärm, Bau- und Industrielärm aber auch Freizeitlärm sind verantwortlich für vielfältige und folgenschwere gesundheitliche Störungen und Schäden. Sie reichen von Kreislauf-, Schlaf- und Hörschäden bis hin zu psychischen Erkrankungen (der gestörte natürliche Schlafrhythmus, Änderung der Herzfrequenz, vermehrte Ausschüttungen von Stresshormonen u. a.). Die Lern- und Konzentrationsleistung wird nicht nur bei Kindern beeinträchtigt.
Lärmquelle Nr. 1 ist der Verkehrslärm, durch den sich 75 % der Bundesbürger belästigt fühlen. Die menschliche Gesellschaft ist mehr denn je auf Mobilität angewiesen und sucht Ruhe und Beschaulichkeit als Ausgleich im Leben. Beides, Mobilität und Ruhebedürfnis der meisten Menschen stehen in krassem Gegensatz. Sie bedürfen deshalb der besonderen Aufmerksamkeit aller Beteiligten.
Da sind neben den Bürgern die Industrie, die Wissenschaft und Technik und nicht zuletzt die Politik (auch die Kommunalpolitiker) gefordert. Mit der Konferenz für Nachhaltigkeit am 30.05.07 gehen der Landkreis und die Stadt Nordhausen auf den Weg in eine nachhaltige Zukunft voran. Diese Konferenz beschäftigt sich u.a. auch mit Indikatoren wie Lärm.
Lärm als Zustandsindikator ist kein physikalischer, sondern ein sozial-psychologischer Begriff. Lärm ist in der Regel unerwünscht. Dem Zustandsindikator Lärm sollte eine Kommune ihre besondere Aufmerksamkeit schenken. Die Zufriedenheit der Bürger in einer Stadt kann nicht zuletzt durch Lärmminderung gesteigert werden.
Gisela Hartmann, Gruppenvorsitzende Bündnis 90/Grüne im Kreistag
Autor: nnzZum Thema Baum gab und gibt es zur Zeit in Nordhausen kräftige Diskussionen. Sicherheit, Schönheit, das Recht auf Erinnerungen und nicht zuletzt Gesetzlichkeiten sind im Widerstreit. Zum Tag gegen Lärm mischen sich in den Medien der Bundesrepublik die Stimmen aus unterschiedlichsten Bereichen wie Medizin, Verkehr, Wirtschaft, Politik auch Bildungseinrichtungen zu einem vielstimmigen Chor.
Verkehrslärm, Bau- und Industrielärm aber auch Freizeitlärm sind verantwortlich für vielfältige und folgenschwere gesundheitliche Störungen und Schäden. Sie reichen von Kreislauf-, Schlaf- und Hörschäden bis hin zu psychischen Erkrankungen (der gestörte natürliche Schlafrhythmus, Änderung der Herzfrequenz, vermehrte Ausschüttungen von Stresshormonen u. a.). Die Lern- und Konzentrationsleistung wird nicht nur bei Kindern beeinträchtigt.
Lärmquelle Nr. 1 ist der Verkehrslärm, durch den sich 75 % der Bundesbürger belästigt fühlen. Die menschliche Gesellschaft ist mehr denn je auf Mobilität angewiesen und sucht Ruhe und Beschaulichkeit als Ausgleich im Leben. Beides, Mobilität und Ruhebedürfnis der meisten Menschen stehen in krassem Gegensatz. Sie bedürfen deshalb der besonderen Aufmerksamkeit aller Beteiligten.
Da sind neben den Bürgern die Industrie, die Wissenschaft und Technik und nicht zuletzt die Politik (auch die Kommunalpolitiker) gefordert. Mit der Konferenz für Nachhaltigkeit am 30.05.07 gehen der Landkreis und die Stadt Nordhausen auf den Weg in eine nachhaltige Zukunft voran. Diese Konferenz beschäftigt sich u.a. auch mit Indikatoren wie Lärm.
Lärm als Zustandsindikator ist kein physikalischer, sondern ein sozial-psychologischer Begriff. Lärm ist in der Regel unerwünscht. Dem Zustandsindikator Lärm sollte eine Kommune ihre besondere Aufmerksamkeit schenken. Die Zufriedenheit der Bürger in einer Stadt kann nicht zuletzt durch Lärmminderung gesteigert werden.
Gisela Hartmann, Gruppenvorsitzende Bündnis 90/Grüne im Kreistag

