Mi, 12:45 Uhr
06.02.2002
Crash am Arbeitsmarkt
Nordhausen (nnz). Das neue Jahr beginnt mit einem Paukenschlag. Allerdings im negativen Sinn. Die Arbeitsmarktdaten wurden am Vormittag vorgestellt.
Im Landkreis Nordhausen waren im Januar diesen Jahres 10.643 Männer und Frauen ohne Job. Das waren sogar 185 mehr als im Januar 2001. Die Arbeitslosenquote stieg damit um 1,7 Prozentpunkte auf nunmehr 22,8 Prozent an. Wie vor einem Jahr führten nicht nur die saisonalen Entlassungen in den von der Witterung abhängigen Unternehmen, sondern auch die ungünstige Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen zur dieser hohen Zahl. Vor allem aber haben die Entlassungen aus einer vorherigen Erwerbstätigkeit zugenommen. Aus der Arbeitslosigkeit konnten sich im Verlaufe des Januars 854 Frauen und Männer abmelden, das waren 150 mehr als im Dezember.
In 167 Fällen erhielten die Arbeitslosen einen Arbeitsplatz über die Vermittlungshilfe des Arbeitsamtes, 147 Arbeitnehmer begannen eine Beschäftigung in der freien Wirtschaft. Im zweiten Arbeitsmarkt erhielten nur zehn Arbeitslose eine neue Chance gegenüber 90 im Dezember. Für elf Arbeitssuchende begannen Qualifizierungen, in denen sich am Monatsende insgesamt 959 Personen weiterbildeten. In Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes waren im Januar 2002 fast 1.000 Frauen und Männer tätig.
Hier die Nordthüringer Daten:
Artern: 29,3 Prozent
Bad Langensalza: 20,6 Prozent
Heiligenstadt:15,6 Prozent
Leinefelde: 18,9 Prozent
Mühlhausen: 18,8 Prozent
Nordhausen: 22,8 Prozent
Sondershausen: 24,5 Prozent.
Die Angaben beziehen sich auf "abhängige zivile Erwerbspersonen".
Autor: nnzIm Landkreis Nordhausen waren im Januar diesen Jahres 10.643 Männer und Frauen ohne Job. Das waren sogar 185 mehr als im Januar 2001. Die Arbeitslosenquote stieg damit um 1,7 Prozentpunkte auf nunmehr 22,8 Prozent an. Wie vor einem Jahr führten nicht nur die saisonalen Entlassungen in den von der Witterung abhängigen Unternehmen, sondern auch die ungünstige Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen zur dieser hohen Zahl. Vor allem aber haben die Entlassungen aus einer vorherigen Erwerbstätigkeit zugenommen. Aus der Arbeitslosigkeit konnten sich im Verlaufe des Januars 854 Frauen und Männer abmelden, das waren 150 mehr als im Dezember.
In 167 Fällen erhielten die Arbeitslosen einen Arbeitsplatz über die Vermittlungshilfe des Arbeitsamtes, 147 Arbeitnehmer begannen eine Beschäftigung in der freien Wirtschaft. Im zweiten Arbeitsmarkt erhielten nur zehn Arbeitslose eine neue Chance gegenüber 90 im Dezember. Für elf Arbeitssuchende begannen Qualifizierungen, in denen sich am Monatsende insgesamt 959 Personen weiterbildeten. In Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes waren im Januar 2002 fast 1.000 Frauen und Männer tätig.
Hier die Nordthüringer Daten:
Artern: 29,3 Prozent
Bad Langensalza: 20,6 Prozent
Heiligenstadt:15,6 Prozent
Leinefelde: 18,9 Prozent
Mühlhausen: 18,8 Prozent
Nordhausen: 22,8 Prozent
Sondershausen: 24,5 Prozent.
Die Angaben beziehen sich auf "abhängige zivile Erwerbspersonen".


