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Di, 16:35 Uhr
05.02.2002

Mitteldorf gegen Theater

Nordhausen (nnz). Am Montag machte sich Matthias Mitteldorf auf den Weg nach Chemnitz. Es war kein Gastspiel im eigentlichen Sinn, er hatte einen Termin beim dortigen Bühnenschiedsgericht.


Dort wurde in der Sache „Mitteldorf gegen Theater GmbH“ verhandelt. Zur Erinnerung: Die Leitung des Theaters hatte Mitteldorf seinen Vertrag aus künstlerischen Gründen nicht verlängert. Dagegen hatte nun der Schauspieler geklagt. Juristisch ausgedrückt: „Gegen die Auflösung seines Arbeitsverhältnisses bei der Beklagten durch Nichtverlängerung zum 1. August 2002 aus künstlerischen Gründen.“ Wie nnz jetzt erfuhr, sei es vor dem Schiedsgericht zu einer gütlichen Einigung gekommen, über deren Inhalt Stillschweigen vereinbart wurde. Eventuell könnte diese Vereinbarung eine Weiterbeschäftigung am Nordhäuser Theater beinhalten, allerdings dann möglicherweise nicht mehr als Schauspieler.

Gegenüber der nnz zeigte sich Matthias Mitteldorf mit dieser Einigung sehr zufrieden. So könnte Mitteldorf wenigstens als kommunaler Politiker der Szene in und um Nordhausen erhalten bleiben. Fast auf den Tag genau vor zehn Jahren war es, da Mitteldorf mit der „Nordthüringer Metropole“ das erste Mal Kontakt hatte. Auf den Tag genau vor elf Jahren erlebte Mitteldorf am Nordhäuser Theater seine erste Probe. Das Stück: "Was heißt hier Liebe?" Im Juni 1990 hatte er im Musentempel an der Promenade seine erste Vorsprache.
Autor: nnz

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