Mo, 15:49 Uhr
16.04.2007
Arbeit niedergelegt
Nordhausen (nnz). Bundesweit gehen Telekom Mitarbeiter seit vergangener Woche in den Warnstreik. So auch heute geschehen in Nordthüringen. Mitarbeiter der TK Niederlassung, der TI Niederlassung und des TK ZS legten heute die Arbeit in den Orten Nordhausen. Sondershausen, Leinefelde, Heilbad Heiligenstadt und Mühlhausen nieder. Über die Hintergründe informiert die nnz in Wort und Bild.
Die Deutsche Telekom AG hat ver.di am Rande der 2. Verhandlungsrunde, außerhalb der offiziellen Verhandlungen, ein Vertragsangebot zu den künftigen Konditionen der T-Servicegesellschaften überreicht, aus dem deutlich hervor geht, dass die künftigen Arbeitsbedingungen auf Niedriglohnniveau runtergeknüppelt werden sollen. Dabei soll auch massiv in die Entgelt- und Arbeitsbedingungen der heutigen Beschäftigten eingegriffen werden.
Ver.di hat dies unmissverständlich zurückgewiesen und die Forderung nach sofortigen, separaten Verhandlungen zu einem Tarifvertrag Auslagerungsschutz bekräftig. Mit diesem verfolgt ver.di, Schutz und Klarheit für die Telekom Beschäftigtensicherzustellen, die aus den bisherigen Organisationseinheiten, in die neuen T-Service Gesellschaften wechseln müssen.
Die Deutsche Telekom hat sich jedoch, diesen separaten Verhandlungen zu einem Tarifvertrag Auslagerungsschutz, bisher verweigert. Damit versucht das Unternehmen, sich der Verantwortung gegenüber den Beschäftigten zu entziehen und statt dessen die zukünftigen Entgeltbedingungen zu diktieren.
Kerstin Chagoubi, Vorsitzende des Fachbereiches 9 der ver.di Thüringen (kleines Foto), machte unmissverständlich klar, wie ernst die Dinge stehen und wie tief die Einschnitte für die einzelnen Beschäftigten nach den heutigen Stand der Dinge sind. Für manche Mitarbeiter entsteht eine Lohneinbuße bis 48%. Von weiteren Einschnitten wie Kündigungsschutz, Altersteilzeit, Erschwerniszulagen und bestehende betriebliche Altersversorgung gar nicht zu sprechen. Sie lobte auch die hohe Beteiligung von über 90% der Mitarbeiter und die gute Organisation des Warnstreiks durch die Ortsgruppe ver.di unter Leitung von Tobias Böhme.
Autor: nnzDie Deutsche Telekom AG hat ver.di am Rande der 2. Verhandlungsrunde, außerhalb der offiziellen Verhandlungen, ein Vertragsangebot zu den künftigen Konditionen der T-Servicegesellschaften überreicht, aus dem deutlich hervor geht, dass die künftigen Arbeitsbedingungen auf Niedriglohnniveau runtergeknüppelt werden sollen. Dabei soll auch massiv in die Entgelt- und Arbeitsbedingungen der heutigen Beschäftigten eingegriffen werden.
Ver.di hat dies unmissverständlich zurückgewiesen und die Forderung nach sofortigen, separaten Verhandlungen zu einem Tarifvertrag Auslagerungsschutz bekräftig. Mit diesem verfolgt ver.di, Schutz und Klarheit für die Telekom Beschäftigtensicherzustellen, die aus den bisherigen Organisationseinheiten, in die neuen T-Service Gesellschaften wechseln müssen.
Die Deutsche Telekom hat sich jedoch, diesen separaten Verhandlungen zu einem Tarifvertrag Auslagerungsschutz, bisher verweigert. Damit versucht das Unternehmen, sich der Verantwortung gegenüber den Beschäftigten zu entziehen und statt dessen die zukünftigen Entgeltbedingungen zu diktieren.
Kerstin Chagoubi, Vorsitzende des Fachbereiches 9 der ver.di Thüringen (kleines Foto), machte unmissverständlich klar, wie ernst die Dinge stehen und wie tief die Einschnitte für die einzelnen Beschäftigten nach den heutigen Stand der Dinge sind. Für manche Mitarbeiter entsteht eine Lohneinbuße bis 48%. Von weiteren Einschnitten wie Kündigungsschutz, Altersteilzeit, Erschwerniszulagen und bestehende betriebliche Altersversorgung gar nicht zu sprechen. Sie lobte auch die hohe Beteiligung von über 90% der Mitarbeiter und die gute Organisation des Warnstreiks durch die Ortsgruppe ver.di unter Leitung von Tobias Böhme.



