Mi, 08:33 Uhr
11.04.2007
Im Aufwind?
Nordhausen (nnz). Die Dienstleister in diesen deutschen Landen können 450.000 neue Arbeitsplätze schaffen. So vermeldete es der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Wie aber sieht die Situation in Nordthüringen aus? Die Antwort hat die nnz gefunden.
In die Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) sind die Ergebnisse der jüngsten Konjunkturanalyse der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt eingeflossen. Auch die Unternehmen der Dienstleistungsbranche in Nord- und Mittelthüringen bewerten ihre gegenwärtige Situation überwiegend positiv. So berichten 92 Prozent von guten bis zufrieden stellenden Geschäften. Lediglich 8 Prozent der Befragten schätzen ihre Lage negativ ein, so die Erfurter IHK.
Gestiegene Auftragseingänge haben dazu geführt, dass die Mehrzahl der Betriebe mit Gewinn oder zumindest kostendeckend arbeitet. Dies spiegele sich in den Beschäftigungsplänen wider. Jeder Fünfte plant eine Aufstockung des Personals.
Aufgrund der deutlich verbesserten Binnennachfrage sehen die personenbezogenen Dienstleister, wie private Bildungsanbieter, Kinos, Sportstudios oder auch Leasinggesellschaften im weiteren Jahresverlauf neue Chancen für eine Belebung ihres Geschäftes. Unternehmensnahe Sektoren wie Zeitarbeitsfirmen, Ingenieurbüros, Wirtschaftsberater, IT-Dienste oder Werbegesellschaften profitieren wiederum von der guten Industriekonjunktur.
Insgesamt rechnet die IHK in diesem Jahr mit 10.000 neuen Jobs in Thüringen. Immerhin planen 22 Prozent der Industriebetriebe in den nächsten Monaten die Einstellung neuer Mitarbeiter. Im Jahresdurchschnitt dürfte dann die Arbeitslosenquote sogar dauerhaft unter 14 Prozent sinken.
Autor: nnzIn die Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) sind die Ergebnisse der jüngsten Konjunkturanalyse der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt eingeflossen. Auch die Unternehmen der Dienstleistungsbranche in Nord- und Mittelthüringen bewerten ihre gegenwärtige Situation überwiegend positiv. So berichten 92 Prozent von guten bis zufrieden stellenden Geschäften. Lediglich 8 Prozent der Befragten schätzen ihre Lage negativ ein, so die Erfurter IHK.
Gestiegene Auftragseingänge haben dazu geführt, dass die Mehrzahl der Betriebe mit Gewinn oder zumindest kostendeckend arbeitet. Dies spiegele sich in den Beschäftigungsplänen wider. Jeder Fünfte plant eine Aufstockung des Personals.
Aufgrund der deutlich verbesserten Binnennachfrage sehen die personenbezogenen Dienstleister, wie private Bildungsanbieter, Kinos, Sportstudios oder auch Leasinggesellschaften im weiteren Jahresverlauf neue Chancen für eine Belebung ihres Geschäftes. Unternehmensnahe Sektoren wie Zeitarbeitsfirmen, Ingenieurbüros, Wirtschaftsberater, IT-Dienste oder Werbegesellschaften profitieren wiederum von der guten Industriekonjunktur.
Insgesamt rechnet die IHK in diesem Jahr mit 10.000 neuen Jobs in Thüringen. Immerhin planen 22 Prozent der Industriebetriebe in den nächsten Monaten die Einstellung neuer Mitarbeiter. Im Jahresdurchschnitt dürfte dann die Arbeitslosenquote sogar dauerhaft unter 14 Prozent sinken.

