So, 08:21 Uhr
01.04.2007
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Nordhausen (nnz). Gemäß der Devise Willkommen in der Denkfabrik hat das Thüringer Institut für angewandte Fotografie (TIF) eine neuartige Digitalkamera vorgestellt, die auf einen entsprechenden Knopfdruck eine Röntgenfunktion beinhaltet. Die nnz mit den Einzelheiten...
Experten sind sich einig: Dieses neue Gerät kommt einer technischen Revolution gleich und wird gewaltige Kosten und Zeit einsparen helfen. Verspürt ein Bürger Schmerzen oder Unwohlsein braucht er zukünftig nicht mehr zu seinem Hausarzt, der ihn wiederum zu einem Radiologen oder in eine Klinik überweist. Stattdessen kann der Ehepartner oder der Nachbar mit Hilfe der kinderleicht zu bedienenden Kamera die Röntgenaufnahme selbst herstellen und auf dem Heimcomputer betrachten oder ausdrucken. Ein einfacher Vergleich mit entsprechenden Abbildungen im Gesundheitslexikon versetzt den Bürger in die Lage, eigenverantwortlich festzustellen, ob alles in Ordnung ist oder ob ihm etwas fehlt.
Gesundheitsminister Dr. Klaus Zeh (CDU): Mit dieser technischen Neuentwicklung wird auch die Prävention erheblich gestärkt. Durch regelmäßige Röntgenfotos erkennt man bestimmte Krankheiten bereits bei der Entstehung und kann entsprechend entgegenwirken. Das medizinische Bewusstsein der Menschen und das entsprechende Wissen der Menschen werden automatisch erweitert. Die Eigenverantwortung unserer Bürger in diesem Bereich wird gestärkt. Und das Beste: Die Krankenversicherung wird um Milliarden Euro entlastet, weil unnötige Röntgenuntersuchungen und die Kosten für teure Geräte entfallen. Ich rege daher an, dass ein Teil der Kosten für die neuen Digitalkameras durch die Krankenkassen übernommen werden.
Die neuen Geräte sind so konstruiert, dass für die fotografierten Menschen keine übermäßige Strahlenbelastung entsteht. Jeder Bürger kann bis zu 150.000 Aufnahmen pro Jahr ohne gesundheitliche Schädigungen über sich ergehen lassen. Mit Zurückhaltung haben allerdings die Datenschützer auf die neue Technik reagiert.
Da bereits einige Geräte in Thüringen im Umlauf sind, sollten Spaziergänger, die spontan fotografiert werden, den Fotografen – bevor sie ihr Einverständnis geben – befragen, ob es sich wirklich um ein gewöhnliches Foto oder ob es sich gar um eine Röntgenaufnahme handelt. Es wird empfohlen, sich die Fotoapparate vor der Aufnahme aufmerksam anzusehen.
Autor: nnzExperten sind sich einig: Dieses neue Gerät kommt einer technischen Revolution gleich und wird gewaltige Kosten und Zeit einsparen helfen. Verspürt ein Bürger Schmerzen oder Unwohlsein braucht er zukünftig nicht mehr zu seinem Hausarzt, der ihn wiederum zu einem Radiologen oder in eine Klinik überweist. Stattdessen kann der Ehepartner oder der Nachbar mit Hilfe der kinderleicht zu bedienenden Kamera die Röntgenaufnahme selbst herstellen und auf dem Heimcomputer betrachten oder ausdrucken. Ein einfacher Vergleich mit entsprechenden Abbildungen im Gesundheitslexikon versetzt den Bürger in die Lage, eigenverantwortlich festzustellen, ob alles in Ordnung ist oder ob ihm etwas fehlt.
Gesundheitsminister Dr. Klaus Zeh (CDU): Mit dieser technischen Neuentwicklung wird auch die Prävention erheblich gestärkt. Durch regelmäßige Röntgenfotos erkennt man bestimmte Krankheiten bereits bei der Entstehung und kann entsprechend entgegenwirken. Das medizinische Bewusstsein der Menschen und das entsprechende Wissen der Menschen werden automatisch erweitert. Die Eigenverantwortung unserer Bürger in diesem Bereich wird gestärkt. Und das Beste: Die Krankenversicherung wird um Milliarden Euro entlastet, weil unnötige Röntgenuntersuchungen und die Kosten für teure Geräte entfallen. Ich rege daher an, dass ein Teil der Kosten für die neuen Digitalkameras durch die Krankenkassen übernommen werden.
Die neuen Geräte sind so konstruiert, dass für die fotografierten Menschen keine übermäßige Strahlenbelastung entsteht. Jeder Bürger kann bis zu 150.000 Aufnahmen pro Jahr ohne gesundheitliche Schädigungen über sich ergehen lassen. Mit Zurückhaltung haben allerdings die Datenschützer auf die neue Technik reagiert.
Da bereits einige Geräte in Thüringen im Umlauf sind, sollten Spaziergänger, die spontan fotografiert werden, den Fotografen – bevor sie ihr Einverständnis geben – befragen, ob es sich wirklich um ein gewöhnliches Foto oder ob es sich gar um eine Röntgenaufnahme handelt. Es wird empfohlen, sich die Fotoapparate vor der Aufnahme aufmerksam anzusehen.


