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Fr, 10:19 Uhr
30.03.2007

Was war teurer, was billiger?

Nordhausen (nnz). Immer am Ende eines Monats stellt die nnz diese Frage. Auch für den März wollen wir eine Antwort geben. Seien Sie neugierig, wie und wo Ihnen in die Taschen gegriffen wurde.


Der Verbraucherpreisindex in Thüringen ist nach Berechnungen des Thüringer Landesamtes für Statistik zwischen März 2006 und März 2007 um 1,7 Prozent auf 112,1 Punkte (Basis: Jahresdurchschnitt 2000 = 100) angestiegen.

Die stärksten Preisanstiege verzeichneten in Thüringen die Bereiche 'Alkoholische Getränke, Tabakwaren' mit 4,0 Prozent sowie 'Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen' mit 3,9 Prozent. Einzig im Bereich 'Nachrichtenübermittlung' (- 0,5 Prozent) lagen die Preise im März unter dem Vorjahresniveau. Gegenüber dem Vormonat blieb das Preisniveau insgesamt in Thüringen trotz Mehrwertsteuererhöhung auch im März 2007 unverändert.

Leichten Preisanstiegen - von plus 0,1 bis plus 1,0 Prozent in 5 Warenhauptgruppen stehen geringfügige Preissenkungen - von minus 0,2 bis minus 0,9 Prozent - in 4 Warenhauptgruppen gegenüber. In 3 Warenhauptgruppen blieb das Preisniveau im März 2007 gegenüber dem Vormonat unverändert; dazu zählen die Bereiche 'Alkoholische Getränke, Tabakwaren', Bildungswesen' sowie 'sonstige Waren und Dienstleistungen'.

Wie in den Vormonaten, so wurde auch die Preisentwicklung von Mitte Februar bis Mitte März 2007 sehr stark von der saisonalen Komponente geprägt. Die stärksten Preisnachlässe wurden für den Bereich 'Freizeit, Unterhaltung und Kultur' mit minus 0,9 Prozent ermittelt. Hier gingen u. a. die Preise für Pauschalreisen um 3,6 Prozent zurück. Von Januar zu Februar 2007 wurde hier noch ein Preisanstieg von 9,7 Prozent errechnet. Geräte und Artikel für Freizeitzwecke lagen im Preis 0,8 Prozent niedriger; darunter u.a. Gartenerzeugnisse für die Gartenpflege minus 1,7 Prozent.

Positiv auch die Preisentwicklung im Bereich 'Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke'. Gegenüber Februar 2007 wurden hier Preisnachlässe in Höhe von 0,6 Prozent eingeräumt. Hervorgerufen wurde diese Entwicklung insbesondere durch Preisreduzierungen (minus 3,6 Prozent) bei saisonabhängigen Nahrungsmitteln. Dies betraf insbesondere Obst und Gemüse (minus 3,7 Prozent).

Zwischen den Produktarten Obst und Gemüse gibt es allerdings große Unterschiede bei der Preisentwicklung. Während für Obst ein Rückgang von minus 0,9 Prozent errechnet wurde - u.a. Weintrauben mit minus 8,3 Prozent -, gingen die Preise für Gemüse um 4,2 Prozent zurück. Fast ein Viertel (- 23,8 Prozent) betrug der Preisrückgang bei Salat. Aber auch Tomaten (- 21,7 Prozent) und Zucchini (- 19,9 Prozent) waren im März entschieden günstiger zu haben als noch im Februar. Kleiner Wermutstropfen. Die Preise für Kartoffeln zogen nunmehr schon den 5. Monat in Folge an. Nach plus 4,1 Prozent im Februar um nochmals 3,4 Prozent.

Im Vergleich zum Februar 2007 wurde der höchste Preisanstieg mit 1,0 Prozent für den Bereich 'Verkehr' errechnet. Die Hauptursache für diesen Preisanstieg ist in einer weiteren Preiserhöhung für Kraftstoffe zu suchen. Gingen die Preise für Kraftstoffe im Dezember 2006 noch um 0,6 Prozent zurück, folgten Preissteigerungen im Januar (+ 1,7 Prozent) und Februar (+ 0,6 Prozent).

Im März 2007 - dem 3. Monat mit Preisanstieg bei Kraftstoffen - betrug die Preiserhöhung 3,3 Prozent. Damit lagen die Preise für Kraftstoffe um 2,2 Prozent höher als vor Jahresfrist. Auch Heizöl verteuerte sich gegenüber Februar 2007 um 1,3 Prozent. Damit waren Heizöl und Kraftstoffe insgesamt im März 2007 um 2,9 Prozent teuerer als im Vormonat.
Autor: nnz

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