Do, 14:47 Uhr
29.03.2007
Deutlich nach unten
Nordhausen (nnz). Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Nordhausen ist in diesem Monat weiter nach untergegangen. Im März lag sie bei 20,0 Prozent aller abhängig zivilen Erwerbspersonen. Die Details und Trends wie immer mit einem einzigen Klick.
Mit 25.925 zählt die Nordhäuser Arbeitsagentur mit ihren Geschäftsstellen über 5.300 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr und über 1.000 weniger als im vergangenen Monat. Den höchsten Rückgang zum Vorjahr gab es im Eichsfeld. Hier reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen um über 2.500 auf 7.229 gegenüber 2006.
14.564 der arbeitslosen Menschen werden von den Arbeitsgemeinschaften und dem Landkreis Eichsfeld betreut, das waren rund 100 weniger als im Vormonat. 11.361 und damit fast 900 Männer und Frauen weniger als im Monat zuvor betreut derzeit die Arbeitsagentur.
Die Zahl derer, die sich im März arbeitslos melden mussten, ging im Vergleich zum Februar um 722 auf 2.683 zurück. Besonders im Kyffhäuserkreis gab es mit 971 über 400 Zugänge weniger. Gleichzeitig erhöhte sich im gesamten Agenturbezirk die Zahl der Abmeldungen. 3.675 und damit fast 700 Personen mehr als vor vier Wochen konnten die Arbeitslosigkeit beenden. Über 2.000 Männer und Frauen nahmen eine Erwerbstätigkeit, vornehmlich in der Bauwirtschaft, in der Metallbranche, im Kaufmännischen Bereich und im Verwaltungssektor auf.
Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt schlägt sich auch bei der Arbeitslosenquote nieder. Die Quote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, ging im März um 0,7 Prozentpunkte auf 17,3 Prozent zurück. Den höchsten Rückgang erzielte der Kyffhäuserkreis um 1,0 Punkte auf 24,6 Prozent.
Die Situation auf dem Nordthüringischen Ausbildungsmarkt bleibt weiterhin schwierig, stellt die Vorsitzende der Nordhäuser Arbeitsagentur Dr. Simone Simon fest. Die demographische Entwicklung reduziert inzwischen zwar die Nachfrage, dennoch reichen die gemeldeten Stellen bei weitem nicht aus.
Ich möchte die heimischen Arbeitgeber weiterhin ermutigen Ausbildungsplätze einzurichten und anzubieten, appelliert die Agenturchefin an die Nordthüringer Unternehmen. Gut qualifiziertes Personal ist in Zeiten bestehenden Fachkräftemangels und rückläufiger Schulentlasszahlen besonders wichtig.
Von Oktober bis Ende März wurden der Arbeitsagentur 948, darunter 906 betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet, das sind rund 80 mehr als vor einem Jahr. Der größte Anteil fällt dabei auf das Eichsfeld mit 408, gefolgt vom Landkreis Nordhausen mit 355 und dem Kyffhäuserkreis mit 185 Stellen. Zum gleichen Zeitpunkt meldeten sich 2.305 Jungen und Mädchen und baten um Unterstützung bei der Suche nach einer Lehrstelle. Von den Bewerbern verfügen 395 über die Hochschulreife, rund 1.400 haben den mittleren Bildungsabschluss, fast 400 den Hauptschulabschluss und 28 sind ohne Schulabschluss.
Die Nachfrage nach Arbeitskräften durch die Unternehmen blieb auch im Monat März beständig. Zwar ist die Anzahl der Stellenangebote mit 850 um 54 gegenüber Februar zurückgegangen, dennoch blieb der Anteil der sozialversicherungspflichtigen Stellen mit 686 auf dem Niveau des Vormonats. Vom Rückgang waren hauptsächlich die 1-Euro-Jobs betroffen, hier wurden 144 Angebote (-56 gegenüber Februar) registriert. Im Kyffhäuserkreis gab es rund 50 freie Stellen von den Arbeitgebern, 181 mehr als im Vormonat, allein 115 davon aus dem Dienstleistungssektor.
Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal war im März deutlich erhöht. Betroffen waren vor allem bestimmte Berufsgruppen, wie CNC-Dreher, Metall- und Heizungsbauer, Elektriker, Mechatroniker und Montierer. Nicht immer erfüllen die Kunden die Anforderungsprofile der Unternehmen, deshalb bietet die Arbeitsagentur auch weiterhin Eingliederungzuschüsse an - ein Instrument, um Minderleistungen von Bewerbern ausgleichen zu können.
Autor: nnzMit 25.925 zählt die Nordhäuser Arbeitsagentur mit ihren Geschäftsstellen über 5.300 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr und über 1.000 weniger als im vergangenen Monat. Den höchsten Rückgang zum Vorjahr gab es im Eichsfeld. Hier reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen um über 2.500 auf 7.229 gegenüber 2006.
14.564 der arbeitslosen Menschen werden von den Arbeitsgemeinschaften und dem Landkreis Eichsfeld betreut, das waren rund 100 weniger als im Vormonat. 11.361 und damit fast 900 Männer und Frauen weniger als im Monat zuvor betreut derzeit die Arbeitsagentur.
Die Zahl derer, die sich im März arbeitslos melden mussten, ging im Vergleich zum Februar um 722 auf 2.683 zurück. Besonders im Kyffhäuserkreis gab es mit 971 über 400 Zugänge weniger. Gleichzeitig erhöhte sich im gesamten Agenturbezirk die Zahl der Abmeldungen. 3.675 und damit fast 700 Personen mehr als vor vier Wochen konnten die Arbeitslosigkeit beenden. Über 2.000 Männer und Frauen nahmen eine Erwerbstätigkeit, vornehmlich in der Bauwirtschaft, in der Metallbranche, im Kaufmännischen Bereich und im Verwaltungssektor auf.
Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt schlägt sich auch bei der Arbeitslosenquote nieder. Die Quote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, ging im März um 0,7 Prozentpunkte auf 17,3 Prozent zurück. Den höchsten Rückgang erzielte der Kyffhäuserkreis um 1,0 Punkte auf 24,6 Prozent.
Die Situation auf dem Nordthüringischen Ausbildungsmarkt bleibt weiterhin schwierig, stellt die Vorsitzende der Nordhäuser Arbeitsagentur Dr. Simone Simon fest. Die demographische Entwicklung reduziert inzwischen zwar die Nachfrage, dennoch reichen die gemeldeten Stellen bei weitem nicht aus.
Ich möchte die heimischen Arbeitgeber weiterhin ermutigen Ausbildungsplätze einzurichten und anzubieten, appelliert die Agenturchefin an die Nordthüringer Unternehmen. Gut qualifiziertes Personal ist in Zeiten bestehenden Fachkräftemangels und rückläufiger Schulentlasszahlen besonders wichtig.
Von Oktober bis Ende März wurden der Arbeitsagentur 948, darunter 906 betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet, das sind rund 80 mehr als vor einem Jahr. Der größte Anteil fällt dabei auf das Eichsfeld mit 408, gefolgt vom Landkreis Nordhausen mit 355 und dem Kyffhäuserkreis mit 185 Stellen. Zum gleichen Zeitpunkt meldeten sich 2.305 Jungen und Mädchen und baten um Unterstützung bei der Suche nach einer Lehrstelle. Von den Bewerbern verfügen 395 über die Hochschulreife, rund 1.400 haben den mittleren Bildungsabschluss, fast 400 den Hauptschulabschluss und 28 sind ohne Schulabschluss.
Die Nachfrage nach Arbeitskräften durch die Unternehmen blieb auch im Monat März beständig. Zwar ist die Anzahl der Stellenangebote mit 850 um 54 gegenüber Februar zurückgegangen, dennoch blieb der Anteil der sozialversicherungspflichtigen Stellen mit 686 auf dem Niveau des Vormonats. Vom Rückgang waren hauptsächlich die 1-Euro-Jobs betroffen, hier wurden 144 Angebote (-56 gegenüber Februar) registriert. Im Kyffhäuserkreis gab es rund 50 freie Stellen von den Arbeitgebern, 181 mehr als im Vormonat, allein 115 davon aus dem Dienstleistungssektor.
Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal war im März deutlich erhöht. Betroffen waren vor allem bestimmte Berufsgruppen, wie CNC-Dreher, Metall- und Heizungsbauer, Elektriker, Mechatroniker und Montierer. Nicht immer erfüllen die Kunden die Anforderungsprofile der Unternehmen, deshalb bietet die Arbeitsagentur auch weiterhin Eingliederungzuschüsse an - ein Instrument, um Minderleistungen von Bewerbern ausgleichen zu können.


