Di, 17:54 Uhr
27.03.2007
Vier Beine auf Verbrecherjagd
Nordhausen (nnz). Ein verdächtiges Auto, darin zwei windige Typen. Eine Person haben sie angefahren und sind abgehauen. Oskar ist ihnen auf der Spur mit seiner empfindlichen Nase und auf vier Pfoten. nnz ist seiner Fährte gefolgt.
Das hatten sich die zwei Gangster so einfach gedacht, einen Menschen anfahren und dann abhauen. Doch die Polizei war schnell, eine Fahrzeugkontrolle stoppt die Ganoven. Führerschein, Fahrzeugpapiere und einmal schnuppern bitte. Blut läßt sich riechen, nicht vom Polizeibeamten, aber von dessen bestem Freund. Dem entkommt auch so schnell niemand, schon gar nicht der Beifahrer, der dachte, er könne sich der Polizeikontrolle entziehen. Nach wenigen Metern ist er gestellt, der Schäferhund hat sich im Arm des Mannes verbissen. Der hat Glück, daß er einen speziellen Schutzanzug trägt, denn das ganze Szenario ist eine Übung, für Hunde und Hundeführer aus ganz Thüringen.
Zum ersten Mal treffen sich die Vierbeiner und Zweibeiner zu einem solchen Training in Nordhausen. Den ersten von zwei anstrengenden Tage mit theoretischen und praktischen Aufgaben brachten sie heute erfolgreich hinter sich. Auf dem Gelände der Polizeidirektion Nordhausen galt es eine Wohnung zu durchsuchen, flüchtende Täter festzuhalten und Drogen zu erschnuppern.
Was für den Polizisten harte Arbeit ist, ist für den Hund einfach Spiel. Je nach Talent macht er eine Karriere als Leichen-, Drogen-, Sprengstoff-, Personen- oder Geldspürhund. Letztere werden erfolgreich beim Zoll eingesetzt, aber nicht in der Polizeidirektion Nordhausen. 18 Tiere gehören zur Diensthundestaffel hier, thüringenweit schnüffeln 102 Vierbeiner für die Polizei. Acht bis zehn Jahre können sie arbeiten, danach wartet meist das Gnadenbrot bei ihrer Familie auf sie. Die meisten Hundeführer leben mit den Tieren zusammen.
Die Ausbildung zum Schutzhund dauert ein halbes Jahr. Danach kann der Vierbeiner flüchtende Verbrecher stellen. Im einem Vierteljahr Grundausbildung lernt das Tier den jeweiligen Geruch kennen, den es später aufspüren soll. Die Ausbildung läuft eigentlich bis zur Außerdienststellung der Hunde. Sagte Polizeihauptkommissar Lutz Genzel der nnz. Er leitet die Diensthundestaffel. Durch regelmäßiges Training bleiben die Tiere fit und geruchstechnisch auf dem neusten Stand.
Oskar hat seinen Täter geschnappt und das Blut am Fahrzeug erschnuppert. Feierabend machen darf der tierische Kommissar nicht. Nach einer Pause geht’s weiter in ein Gebäude der Polizeidirektion. Dort ist eine Wohnung aufgebaut, in der ein Verbrechen geschehen ist. Wieder muß der Hund nach Blut schnüffeln. Oskars Nase ist in Ordnung. Er findet die Kleidung des Opfers in einer Sporttasche. Kratzend und winselnd informiert er sein Herrchen. Zur Belohnung gibt’s einen Kaustrick und ein paar Streicheleinheiten. Ein Sprengstoffsuchhund hätte natürlich anders reagieren müssen. Der darf nicht kratzen, sondern sich nur ruhig hinlegen, zur Sicherheit. Sagt Genzel.
Morgen üben die 17 Hunde mit ihren menschlichen Kollegen weiter. Sie jagen flüchtende Drogendealer, stellen ein Haus auf den Kopf um Betäubungsmittel zu finden und machen einen verletzen Räuber dingfest. Auch außerhalb der Polizeidirektion wird trainiert, damit im Ernstfall alles klappt.
Autor: wfDas hatten sich die zwei Gangster so einfach gedacht, einen Menschen anfahren und dann abhauen. Doch die Polizei war schnell, eine Fahrzeugkontrolle stoppt die Ganoven. Führerschein, Fahrzeugpapiere und einmal schnuppern bitte. Blut läßt sich riechen, nicht vom Polizeibeamten, aber von dessen bestem Freund. Dem entkommt auch so schnell niemand, schon gar nicht der Beifahrer, der dachte, er könne sich der Polizeikontrolle entziehen. Nach wenigen Metern ist er gestellt, der Schäferhund hat sich im Arm des Mannes verbissen. Der hat Glück, daß er einen speziellen Schutzanzug trägt, denn das ganze Szenario ist eine Übung, für Hunde und Hundeführer aus ganz Thüringen.
Zum ersten Mal treffen sich die Vierbeiner und Zweibeiner zu einem solchen Training in Nordhausen. Den ersten von zwei anstrengenden Tage mit theoretischen und praktischen Aufgaben brachten sie heute erfolgreich hinter sich. Auf dem Gelände der Polizeidirektion Nordhausen galt es eine Wohnung zu durchsuchen, flüchtende Täter festzuhalten und Drogen zu erschnuppern.
Was für den Polizisten harte Arbeit ist, ist für den Hund einfach Spiel. Je nach Talent macht er eine Karriere als Leichen-, Drogen-, Sprengstoff-, Personen- oder Geldspürhund. Letztere werden erfolgreich beim Zoll eingesetzt, aber nicht in der Polizeidirektion Nordhausen. 18 Tiere gehören zur Diensthundestaffel hier, thüringenweit schnüffeln 102 Vierbeiner für die Polizei. Acht bis zehn Jahre können sie arbeiten, danach wartet meist das Gnadenbrot bei ihrer Familie auf sie. Die meisten Hundeführer leben mit den Tieren zusammen.
Die Ausbildung zum Schutzhund dauert ein halbes Jahr. Danach kann der Vierbeiner flüchtende Verbrecher stellen. Im einem Vierteljahr Grundausbildung lernt das Tier den jeweiligen Geruch kennen, den es später aufspüren soll. Die Ausbildung läuft eigentlich bis zur Außerdienststellung der Hunde. Sagte Polizeihauptkommissar Lutz Genzel der nnz. Er leitet die Diensthundestaffel. Durch regelmäßiges Training bleiben die Tiere fit und geruchstechnisch auf dem neusten Stand.
Oskar hat seinen Täter geschnappt und das Blut am Fahrzeug erschnuppert. Feierabend machen darf der tierische Kommissar nicht. Nach einer Pause geht’s weiter in ein Gebäude der Polizeidirektion. Dort ist eine Wohnung aufgebaut, in der ein Verbrechen geschehen ist. Wieder muß der Hund nach Blut schnüffeln. Oskars Nase ist in Ordnung. Er findet die Kleidung des Opfers in einer Sporttasche. Kratzend und winselnd informiert er sein Herrchen. Zur Belohnung gibt’s einen Kaustrick und ein paar Streicheleinheiten. Ein Sprengstoffsuchhund hätte natürlich anders reagieren müssen. Der darf nicht kratzen, sondern sich nur ruhig hinlegen, zur Sicherheit. Sagt Genzel.
Morgen üben die 17 Hunde mit ihren menschlichen Kollegen weiter. Sie jagen flüchtende Drogendealer, stellen ein Haus auf den Kopf um Betäubungsmittel zu finden und machen einen verletzen Räuber dingfest. Auch außerhalb der Polizeidirektion wird trainiert, damit im Ernstfall alles klappt.






