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Mo, 16:52 Uhr
26.03.2007

Besonders sauber

Nordhausen (nnz). Den symbolischen Auftakt zum diesjährigen Frühjahrsputz haben heute Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) gesetzt mit denen, die das jetzt alles umsetzen müssen – den Mitarbeitern der Stadtwerke und des städtischen Umweltamtes.

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Politisch korrekt: Rinke links, Klaan rechts (Foto: psv) Politisch korrekt: Rinke links, Klaan rechts (Foto: psv)

„Gerade im Festjahr 2007 tun wir uns selbst den größten Gefallen, wenn wir uns den Gästen als besonders saubere und damit schöne Stadt präsentieren. Das ist uns schon im Gartenschau-Jahr toll gelungen. Ich würde mich freuen, wenn die Nordhäuserinnen und Nordhäuser auch dieses Jahr wieder so gut mitziehen wie 2004. Dafür soll der Frühjahrsputz der Auftakt sein“, sagte die Oberbürgermeisterin. Für die kommenden Wochen habe man seitens der Stadtverwaltung die großen Institutionen der Stadt aufgerufen, mit gutem Beispiel voranzugehen bei der Beseitigung des Winterdrecks.

Frau Klaan sagte, dass der Aufruf zum Säubern auch an die Vereine und insbesondere an die Schulen gehe. „Im vergangenen Jahr waren es gerade die Schüler, die in Sachen Sauberkeit in der Stadt mit gutem Beispiel voran gegangen sind. Das Einbinden der Schüler ist insofern wertvoll, als damit schon früh das Bewusstsein für ein sauberes Umfeld geweckt wird. Es ist gut, wenn schon früh klar ist: `Es ist besser, wenn ich mein Zeug erst gar nicht in die Gegend schmeiße´“, sagte die Dezernentin.

Umweltamtsleiter Steffen Meyer sagte, dass aus dem Stadt-Etat jährlich rund eine halbe Million Euro für die Stadtreinigung aufgebracht werden müsse. 228 Kilometer Fahrbahn würden Woche für Woche gereinigt und 86.116 Quadratmeter öffentliche Flächen, dabei fielen 540 Tonnen Straßenkehricht an. Darüber hinaus würden von ca. 200.000 Quadratmetern Flächen ca. 45 Tonnen Müll pro Jahr abgesammelt, hinzu käme die Bergung und Entsorgung von Kühlschränken, Fernsehgeräten, Reifen und Sperrabfall sowie die regelmäßige Entleerung von 282 Papierkörben im Stadtgebiet. Für den Zeitraum des Frühjahrsputzes seien zusätzliche Reinigungsleistungen wie auf Verkehrsinseln, Treppen, Rundwanderwegen und das Absammeln von Straßengräben vorgesehen.

Mit Sorge betrachte die Stadtverwaltung die zunehmende Vermüllung öffentlicher Flächen durch das achtlose Wegwerfen von Abfällen aus dem Auto, Nebenablagerungen an Containerstellplätzen und rechtswidrige Abfallablagerungen in der freien Natur. Ebenso führten die nicht termingerechte Bereitstellung und unzureichende Lagerung bzw. Sicherung der „gelben Säcke“ insbesondere bei Sturm zu Verschmutzungen ganzer Straßenzüge. Die Stadtverwaltung werde konsequent fahrlässige und insbesondere vorsätzliche Verschmutzung der Stadt über die Ordnungsbehördliche Verordnung ahnden.
Autor: nnz

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