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Mo, 16:55 Uhr
26.03.2007

nnz-jukebox: Böse Buben melden sich zurück

Nordhausen (nnz). Sie waren Wegbegleiter der Pogues und galten lange als enfants terribles des Britfolk. Jetzt ust due Oysterband wieder da. Olaf Schulze hat ins neue Album reingehört.

Oysterband
„Meet you there“
(Westpark)


Saustark, grandios, richtungsweisend.
Superlative müssen bemüht werden, um diesen 11 Tracks gerecht zu werden, die so professionell, frisch und anregend sind, wie es von einer Oysterband erwartet, aber in solcher Perfektion nicht immer geliefert werden kann. Die einstigen enfants terribles des Britischen Folkrocks sind erwachsen und auf ihrem neuen Album „Meet you there“ in Bestform. Nach langer Studioabstinenz zelebrieren sie feinsten Folk in kräftig-treibendem Gewand meisterlich produziert. „Es ist das konsequenteste Ding, das wir als erwachsene Band je gemacht haben“, sagt der Geiger Ian Telfer, der dem Album ebenso seinen Stempel aufdrückt, wie der hervorragende Gesang der ganzen Band.

Mal fröhliche Jugband, mal rockabilly-like (im hitverdächtigen „Someone somewhere“), mal verträumt balladesk – die Oysters ziehen alle Register und haben etwas zu sagen. Mit „Here comes the flood“ liefern sie eine Hymne gegen die Globalisierung, im Opener „Over the water“ beeindrucken sie als Chor. Unterm Strich ein Album, dass nicht lange beschrieben, sondern immer wieder gehört werden sollte, denn es tut einfach verdammt gut.
Autor: osch

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