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Sa, 11:39 Uhr
24.03.2007

Viel Geld für wenig Leistung

Nordhausen (nnz/sw). Heftiger als der Zahn schmerzt oft der Eigenanteil, den Patienten bei Zahnersatz tragen müssen. Eine private Zahnzusatzversicherung hilft, die Kosten zu reduzieren. Aber nicht für jeden Patienten ist eine Zusatzversicherung sinnvoll. Und eine hundertprozentige Kostenübernahme garantiert auch sie nicht...


Eine private Zahnzusatzversicherung lohnt sich vor allem für diejenigen, die sich auch teuren Zahnersatz wie Implantate leisten wollen, so die Experten von FINANZtest in der aktuellen April-Ausgabe. Ist jemand mit der Regelversorgung ebenfalls glücklich, zum Beispiel mit einer Metall- statt Keramikkrone, einer Brücke anstelle eines Implantats oder der Amalgamfüllung statt teurem Inlay, kann das Sparen eine private Zusatzversicherung ersetzen.

FINANZtest hat 36 Zahnzusatzversicherungen geprüft, die als einzelne Versicherung abgeschlossen werden können. Der Test zeigt: Das teuerste Angebot bietet nicht die umfangreichsten Leistungen. Eine Zahnzusatzversicherung für eine 43-jährige Neukundin kostet beispielsweise im Tarif Dent Max der Signal 33 Euro. Die umfangreichsten Leistungen, auch für Implantate, bietet allerdings ein Tarif der Barmenia für 24 Euro im Monat. Gleich alte Männer zahlen für dieses Angebot 19 Euro Monatsbeitrag. Spezielle Seniorentarife bieten nur geringe Leistungen und lohnen sich daher in der Regel nicht.

Ob Zähne, Brille oder Heilpraktikerbehandlung – die Versicherer bieten weitere Ergänzungen zur gesetzlichen Krankenversicherung oft als Paket an. FINANZtest vergleicht in der aktuellen Ausgabe auch diese Tarife, sagt, wann welche Zusatzversicherungen sinnvoll sind und bietet eine Checkliste, um die Zahnersatzleistungen von Versicherungsangeboten selbst zu prüfen. Zusätzlich bietet die Stiftung Warentest individuelle Auswertungen für Zusatzversicherungen. Eine Analyse kostet je nach Umfang 13 bis 18 Euro. Ausführliche Infos dazu unter www.finanztest.de/analysen.
Autor: nnz

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