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Sa, 16:47 Uhr
17.03.2007

nnz-Forum: Falsche Frage

Nordhausen (nnz). In der aktuellen nnz-online - Abstimmung wird die Frage gestellt: „Sind öffentliche Brenntage angesichts von CO2- Belastungen und Klimawandel noch zeitgemäß?“ Ein Leser der nnz möchte diese Frage nicht beantworten, sondern deren fachliche Unsinnigkeit erläutern.


„Wachgerüttelt“ von dem milden Winter 2006/2007 berichten die verschiedenen Medien erneut über die globalen ökologischen Probleme und deren Folge der Klimaerwärmung. Die hauptsächliche Ursache dieser Erwärmung liegt in der Verstärkung des Treibhauseffektes, welcher zum größten Teil durch die Verbrennung der fossilen Energieträger und somit durch die entstehenden CO2 Emissionen verursacht wird.

Verbrennt man jedoch organische Stoffe, z.B. Holz, so wird die Atmosphäre dadurch nicht mit Kohlendioxid angereichert, sondern es wird nur der Anteil an CO2 freigesetzt, der im Laufe der Zeit, durch die Photosynthese der Pflanze in Sauerstoff umgewandelt wurde.

Dadurch wird der konstante Kohlenstoffkreislauf aufrechterhalten. Dieser Kreislauf wird durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe gestört, da nun der über Jahrtausende eingelagerte Kohlenstoff innerhalb „kurzer Zeit“ in Form von CO2 freigesetzt wird. Diese Störung verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt und führt zum oben genannten Problem.

Somit erzeugt die Verbrennung von Ästen, Laub oder sonstigen Gartenabfällen keine CO2- Belastung.
MK
Autor: nnz

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