Do, 06:45 Uhr
15.03.2007
Nnz-Rückspiegel: Ghettos und Antworten
Nordhausen (nnz). Wie soll Nordhausen weiter entwickelt werden? Diese Frage stand vor einem Jahr im Fokus der nnz-Berichterstattung. Was am 15. März 2006 noch so im Landkreis Nordhausen los war, das haben wir in unserem Rückspiegel zusammengestellt.
Keine Ghettos
Die nnz hatte gestern mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) über den Verkauf von Wohnungen gesprochen. Dabei war auch die künftige Strategie beim Abriss von Wohnungen erläutert. Heute legt die nnz-Redaktion noch einmal nach. Bei den Abrissen leer stehender Wohnblöcke in der Stadt gelte weiterhin die Devise: Lieber vorsichtig, als zu schnell zu viel abreißen, sagte Oberbürgermeisterin Rinke gegenüber der nnz. Abrisse leer stehender Wohnblocks im großen Umfang wie in den letzten Monaten – und wie im Stadtentwicklungskonzept durch die Stadträte beschlossen - werde es künftig nicht mehr geben müssen. Es ist wichtig, dass in Nordhausen akzeptable Wohnungen für jeden Geldbeutel zur Verfügung stehen – und dass es dabei keine räumliche Sortierung nach Einkommen gibt, also keine Wohnquartiere einerseits ausschließlich für reiche und andererseits nur ausschließlich für arme Menschen... ausführlich im nnz-Archiv
Warten auf Antwort
Wer von Verwaltungen Antworten haben will, der sollte die Fragen schriftlich formulieren und ordnungsgemäß einreichen. Das gilt übrigens nicht nur für den verwalteten Bürger, sondern auch für Fraktionen im Nordhäuser Kreistag. Die zwei bündnisgrünen Kreistagsmitglieder Gisela Hartmann und Dr. Horst Kox hatten Ende Januar im Kreistag mehrere Anfragen an den Landrat gestellt. Mündlich. Dann hatten sie die Fragen aufgeschrieben. Datiert ist das Schreiben vom 6. Februar 2006. So wollten die beiden Kommunalpolitiker unter anderem wissen, warum die Fertigstellung der A 38 sich um drei Jahre verspäten wird und welchen Einfluss der Landkreis auf eine Beschleunigung der Planungen und Bauarbeiten nehmen könne? Gibt es eine Aufholkonzeption bei der DEGES, aber auch Feinstaub und Ruß in Grenzwertbereichen in Sollstedt waren von Interesse... ausführlich im nnz-Archiv
Wer macht das Rennen?
Die Umfragen der nnz haben – das haben wir mehrfach betont – keinen repräsentativen Charakter. Und trotzdem: Sie geben einen Trend vor. Erstmals liegen nun zwei Ergebnisse zu einem Thema vor. Wer soll künftig Landrat in Nordhausen sein? Es war Mitte Dezember vergangenen Jahres, da stellte die nnz das erste Mal diese Frage. Damals standen mit Amtsinhaber Joachim Claus (CDU) und Herausforderin Birgit Keller (Linkspartei.PDS) zwei Kandidaten zur Auswahl. Den Bonus der Neuen hatte damals Birgit Keller (42,3%) auf ihrer Seite, der Amtsbonus für Joachim Claus (30,3%) zog nicht wirklich. Das hat sich geändert. Nicht nur, dass mit Heinrich Lorenz (Bündnis 90/Grüne, 6,1%) ein weiterer Kandidat hinzugekommen ist, auch die Platzierungen zwischen Claus und Keller wurden getauscht... ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzKeine Ghettos
Die nnz hatte gestern mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) über den Verkauf von Wohnungen gesprochen. Dabei war auch die künftige Strategie beim Abriss von Wohnungen erläutert. Heute legt die nnz-Redaktion noch einmal nach. Bei den Abrissen leer stehender Wohnblöcke in der Stadt gelte weiterhin die Devise: Lieber vorsichtig, als zu schnell zu viel abreißen, sagte Oberbürgermeisterin Rinke gegenüber der nnz. Abrisse leer stehender Wohnblocks im großen Umfang wie in den letzten Monaten – und wie im Stadtentwicklungskonzept durch die Stadträte beschlossen - werde es künftig nicht mehr geben müssen. Es ist wichtig, dass in Nordhausen akzeptable Wohnungen für jeden Geldbeutel zur Verfügung stehen – und dass es dabei keine räumliche Sortierung nach Einkommen gibt, also keine Wohnquartiere einerseits ausschließlich für reiche und andererseits nur ausschließlich für arme Menschen... ausführlich im nnz-Archiv
Warten auf Antwort
Wer von Verwaltungen Antworten haben will, der sollte die Fragen schriftlich formulieren und ordnungsgemäß einreichen. Das gilt übrigens nicht nur für den verwalteten Bürger, sondern auch für Fraktionen im Nordhäuser Kreistag. Die zwei bündnisgrünen Kreistagsmitglieder Gisela Hartmann und Dr. Horst Kox hatten Ende Januar im Kreistag mehrere Anfragen an den Landrat gestellt. Mündlich. Dann hatten sie die Fragen aufgeschrieben. Datiert ist das Schreiben vom 6. Februar 2006. So wollten die beiden Kommunalpolitiker unter anderem wissen, warum die Fertigstellung der A 38 sich um drei Jahre verspäten wird und welchen Einfluss der Landkreis auf eine Beschleunigung der Planungen und Bauarbeiten nehmen könne? Gibt es eine Aufholkonzeption bei der DEGES, aber auch Feinstaub und Ruß in Grenzwertbereichen in Sollstedt waren von Interesse... ausführlich im nnz-Archiv
Wer macht das Rennen?
Die Umfragen der nnz haben – das haben wir mehrfach betont – keinen repräsentativen Charakter. Und trotzdem: Sie geben einen Trend vor. Erstmals liegen nun zwei Ergebnisse zu einem Thema vor. Wer soll künftig Landrat in Nordhausen sein? Es war Mitte Dezember vergangenen Jahres, da stellte die nnz das erste Mal diese Frage. Damals standen mit Amtsinhaber Joachim Claus (CDU) und Herausforderin Birgit Keller (Linkspartei.PDS) zwei Kandidaten zur Auswahl. Den Bonus der Neuen hatte damals Birgit Keller (42,3%) auf ihrer Seite, der Amtsbonus für Joachim Claus (30,3%) zog nicht wirklich. Das hat sich geändert. Nicht nur, dass mit Heinrich Lorenz (Bündnis 90/Grüne, 6,1%) ein weiterer Kandidat hinzugekommen ist, auch die Platzierungen zwischen Claus und Keller wurden getauscht... ausführlich im nnz-Archiv

