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Mo, 16:57 Uhr
12.03.2007

Würdiger Gastgeber

Nordhausen (nnz). Am vergangenen Wochenende tagten etwa 400 Teilnehmer, darunter über 250 Spezialisten auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung an der Fachhochschule Nordhausen. Der Sonntag stand den Patienten zur Verfügung: Die Fachleute standen Rede und Antwort. Ein Resümee in Ihrer nnz.

Teilnehmer bei der Anmeldung (Foto: FHN) Teilnehmer bei der Anmeldung (Foto: FHN)

Der Schirmherr des 7. Thüringer Krebskongresses, Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU), ließ es sich nicht nehmen und eröffnete persönlich den größten Thüringer Krebskongress an der Fachhochschule Nordhausen. „Krebs ist die Volkskrankheit Nummer 1 und wir dürfen nicht nachlassen gegen sie zu kämpfen“, so der Ministerpräsident des Freistaates. Auch die Politik sei hier in der Verantwortung verwies Althaus mit einem Blick auf die derzeitige politische Diskussion über besseren Nichtraucherschutz.

Die anschließenden Fachvorträge zeigten, wie umfänglich dieser Kampf bereits aufgenommen wird. Von der Früherkennung über neue Behandlungsmethoden bis hin zur Spezialtherapie der häufigsten Krebsformen wie Bronchialkarzinom, Darmkrebs, Mamakarzinom und urologische Tumoren wurde das ganze Spektrum der Krankenbehandlung abgedeckt. Flankiert wurde der Kongress von einer groß angelegten Fachausstellung, auf der über 30 Aussteller der Pharmaindustrie und des Gesundheitswesens ihre Neuheiten im Kampf gegen die Krankheit vorstellten.

Der Sonntag galt der interessierten Öffentlichkeit. Viele interessierte aber auch besorgte Bürgerinnen und Bürger nutzten den versammelten Sachverstand und erkundigten sich über ihre Sorgen und Erfahrungen mit der Krankheit Krebs. Die Resonanz in der Bevölkerung war erwartungsgemäß groß und zeigte auf, dass Informationen über Krebs von der Gesellschaft nachgefragt werden.

Veranstaltet wurde die Fachtagung von der Thüringischen Krebsgesellschaft e. V. Ihr Vorsitzender, Chefarzt Dr. Matthias Beintker, zeigte sich mehr als zufrieden sowohl mit der Resonanz bei Fachleuten und Bürgern, als auch der perfekten Organisation durch die Fachhochschule Nordhausen.

Den Rektor der Fachhochschule Nordhausen, Professor Dr. Jörg Wagner, freuten diese Worte. Die einzige Hochschule Nordthüringens etabliere sich zunehmend als Kongressstandort und dies sei ganz im Sinne der FHN. „Wir haben hier eine offene Hochschule und pflegen und begrüßen den wissenschaftlichen Austausch“, so der Nordhäuser Rektor.
Autor: nnz

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